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Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Sa 16. Jan 2016, 13:51
von Benutzer 4754 gelöscht
Denn diese Hochleistungssorten benötigen Herbizige Fungiziede und Mineraldünger um hohe Erträge zu bringen. Dazu wird eine Menge Energie
Zwingend brauchen sie das nicht, man braucht es nur wenn man Höchsterträge aus Boden und Pflanze herauskitzeln möchte.
Was eher ein Problem bei modernen Sorten sein wird, ist das sie bei guter, bis sehr guter Nährstoffversorgung ins Lager gehen könnten, da man keine Halmfestiger einsetzen darf, kann und will
Vielmehr sollen die Inhaltstoffe des Getreides vermehrt werden denn davon werden wertvolle Lebensmittel gemacht.
Ein E-Weizen mit 15%RP und 100dz/ha wird sicher nicht weniger an Inhaltsstoffen haben, als deine (uralt) Gerste mit nur 20dz und 13%RP
Holzkohlepreis: bitte eine PN
Ist abgeschickt mit weiteren Fragen

In der PDF Datei stand etwas von 13X€/m³, wäre Eibe preis Angabe in €/t nicht besser?
Um auf die Details der Anwendung der Holzkohle einzugehen ist das nicht der ideale Thread.
Magst du einen neuen aufmachen?
zurück zum Thema:
hat jemand schonmal (erfolgreich) Wintergetreide angebaut?
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Do 4. Feb 2016, 16:23
von althea
Vielleicht passt das auch hierher -
Getreideanbau auf kleinsten Flächen:
Der Weg aus der sozialen Not!
Getreideeanbau auf Kleinstflächen
Wichtig auch Döblin "H.E. Döblin: "Einführung in die Getreide-Umpflanztechnik" - den ich aber hier nicht hochladen kann weil die Datzei zu groß ist. Vielleicht wirst du im Netz fündig oder es hat hier schon jemand hochgeladen. (5,69MB)
LG
althea
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Do 4. Feb 2016, 16:55
von fuxi
althea hat geschrieben:"H.E. Döblin: "Einführung in die Getreide-Umpflanztechnik" - den ich aber hier nicht hochladen kann weil die Datzei zu groß ist.
Bitte hier nur hochladen, was eindeutig zur Weiterverbreitung/Vervielfältigung freigegeben ist, sonst müssen wir es eh wieder löschen, egal wie interessant der Text wäre.
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Do 4. Feb 2016, 17:11
von Gelöschter Benutzer 54
muss man nicht hochladen. hier einer der downloadlinks, die durchs netz geistern:
http://www.naturklang.eu/app/download/4 ... 1316548923
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Do 4. Feb 2016, 17:17
von hannes1965
Hallo
@ Ölkanne: Zu deiner Frage. Ja, ich habe in 2014/2015 erfolgreich auf kleiner Fläche Wintergetreide angebaut.

- Winterweizen 2015.jpg (189.82 KiB) 2400 mal betrachtet
Das waren so 40 oder 50 qm Weizen. Als Vorfrucht stand Sommergerste auf dem Stück. Es wurde weder gespritzt noch gedüngt. Als der Weizen ca. 30 cm hoch war, habe ich einmal durchgehackt und anschließend zwischen die Reihen Rasenschnitt verteilt. Obwohl, eigentlich habe ich ihn nur hoch in die Luft über dem "Feldchen" geworfen. Verteilt hat`s dann der Wind :-)
Jetzt die Angaben zum Ertrag: Da kann ich leider nichts Genaues zu sagen.
Mit meiner selbstgebastelten Dreschmaschine

- Dreschmaschine 2014.jpg (139.88 KiB) 2400 mal betrachtet
kommt auch nicht das letzte Korn aus der Ähre. Ist aber auch nicht schlimm, da die Reste in den Hühnern zu Eiern gemacht werden:-)
Wenn ich das nächste mal Winterweizen anbaue, werde ich genauere Daten erfassen.
Viele Grüße
Johannes
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Do 4. Feb 2016, 18:25
von strega
sieht cool aus, das Teil mit der Bohrmaschine... was genau ist in dem Kasten drin?
Hab letztes Jahr pimaldaumen etwa 200 qm Roggen und Dinkel gemischt angebaut übern Winter, dann im Frühsommer geernet, das Getreide mit Grannen und co innen Sack gepackt und kräftig draufrumgehauen (super Agressionsabbau auch bei Bedarf das

, was dann nicht weg war an Spelz haben wir von Hand entfernt...
hab nicht den Anspruch, mit dieser Anbaufläche den Ganzjahresbedarf zu decken, aber ich freu mich wenn ich einen Teil Getreide unabhängig vom Einkaufen irgendwo selbst habe.
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Do 4. Feb 2016, 21:00
von althea
fuxi hat geschrieben:althea hat geschrieben:"H.E. Döblin: "Einführung in die Getreide-Umpflanztechnik" - den ich aber hier nicht hochladen kann weil die Datzei zu groß ist.
Bitte hier nur hochladen, was eindeutig zur Weiterverbreitung/Vervielfältigung freigegeben ist, sonst müssen wir es eh wieder löschen, egal wie interessant der Text wäre.
Nach meinem Wissen sind solche Dateien über Drucke aus 1928 frei!
LG
althea
PS: Danke, K&R!
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Fr 5. Feb 2016, 12:35
von fuxi
@ althea Möglich. Sicher bin ich mir nicht und müsste dann erst lang und breit recherchieren.
Aber so ist es ja sicher fürs Forum und einfach zum Wegspeichern

Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Fr 5. Feb 2016, 14:05
von Benutzer 4754 gelöscht
Was war es denn für eine WW-Sorte?
Wie hoch wurde er denn?
Hast du eine Probe in ein Lagerhaus (Raiffeisen, Agravis u.ä.) gebracht zum Analysieren?
Getreide, nach Getreide ist hinsichtlich der Pilzerkrankungen nicht so gut...
Dieses Jahr sollte da also eine Blattfrucht drauf.
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Verfasst: Fr 5. Feb 2016, 15:21
von hannes1965
@ strega
Im Kasten befindet sich der Rotor mit zwei Schlagleisten. Auf eine Gewindestange habe ich quer zwei Quadrat-Aluprofile geschraubt an deren Ende sich wieder zwei Rechteck-Aluprofile befinden. Das folgende Bild zeigt die Ansicht von oben durch den Schacht. Leider steht der Rotor so, dass du die Rechteck-Aluleisten nicht sehen kannst.

- Detail Dreschmaschine 2013.jpg (59.31 KiB) 2278 mal betrachtet
Für die Dreschtrommel habe ich einfach Bretter genommen. Sie sind segmentförmig auf die Stirndeckel geschraubt.
Hier kannst du das erkennen.

- Dreschen Weizen 2013.jpg (145.62 KiB) 2278 mal betrachtet
Wenn ich einmal einen
leisen 230V Motor mit 600 Umdrehungen ergattern kann werde ich die laute Bohrmaschine ersetzen. Der Lärm nervt mich total!
@ Ölkanne
Zu 1: Die Sorte kann ich dir nicht angeben. Bei einen Radtour hatte ich ein abgeerntetes Feld gesehen. Am Rand hatte der Mähdrescher noch ein paar Ähren stehen gelassen. Die habe ich abgerupft und die Körner dann im Spätherbst gesät.
Zu deiner zweiten Frage: Der Weizen stand ca.80 cm hoch.
Und zur dritten Punkt: Nein, untersucht wurde der Weizen nicht. Ich bin kein Profi. Ich baue nur für mich an und da lohnen sich teuer Untersuchungen nicht.
Danke für den Hinweis mit der Pilzerkrankung. Ja, dieses Jahr kommt auf das Stück eine "Blattfrucht" .........und zwar eine mit sehr großen Blättern ;-)

- Feuerbohne Kürbis 2014.jpg (158.02 KiB) 2278 mal betrachtet
Mit der Kombination Kürbis und Feuerbohne hatte ich in 2014 schon großen Erfolg. Das soll dieses Jahr wiederholt werden :-)
Viele Grüße
Johannes