sheeplady hat geschrieben:Ach ja - vergessen: einmal außen komplett 60 laufende Meter aufbuddeln und eine Drainage in ein Kiesbett legen und Mauern teilweise öffnen und eine Sperre einbauen und alles wieder zumauern.
Warum ist das erforderlich?
Bitte bedenke:
Eine Drainage funktioniert nur wenn tiefer liegend als das tiefste was trockener werden soll
Eine Drainage braucht einen Abfluss und Gefälle dorthin
Eine Drainage funktioniert auch andersrum, als Fundamentbewässerung, wenn das mit dem Abfluss nicht so richtig klappt. Genau das ist in der Ebene das Problem.
Das andere Problem ist das mit dem "muss tiefer liegen als die Aussenmauer". Je nach Untergrund, du wirst Streifenfundamente haben, ist das heikel. Wenn das, was die Mauer trägt, in den Graben daneben ausweicht, der wegen der Drainage plötzlich da ist, dann ist das ein schwer zu behebender und richtig teuer werdender Schaden.
Die Fundamente solcher Häuser wurden gewöhnlich im Graben gemauert, damit das nicht passieren konnte. Je sandiger der Boden, desto heikler.
Also wenn schon nur jemanden graben lassen der eine Bauhaftpflichtversicherung hat. Diese vor Vertragsabschluss nachweisen lassen.
Da du ja im Altbau wohnst und die Leute früher zwar weniger Geld und weniger technische Möglichkeiten zur Verfügung hatten, aber nicht blöd waren, stellen sich folgende Fragen?
Haben die ins Grundwasser gebaut?
Falls ja, hat man in nassen Wänden gewohnt oder wie war das angedacht?
Falls nicht, was hat sich geändert, so dass jetzt eine Drainage erforderlich scheint?
Das Dach ist neu, also werden auch die Dachrinnen i.O. sein. Sind es auch die Entwässerungsleitungen der Regenwasserfallrohre? Wo hören die auf? Ist das im Sinne des Bauherrn? Kontrollieren und Spülen ist nicht falsch.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.