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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mo 10. Okt 2022, 22:04
von Tscharlie
Das Sonnenlicht ist durch nichts zu ersetzten, das fehlt bei dieser Anbauart.
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Di 11. Okt 2022, 12:59
von strega
ich freu mich grad sehr, dass ich sowas wie diese degenerierten Salätchen nicht essen brauch..... aber die können ja nix dafür
im Sommer sowiso nicht, da gibts nur Freilandgemüse
im Winter ess ich hauptsächlich Sprossen und Keime an Frischsalat, oder paar Wildkräuter, solangs die noch gibt
und dann halt rohes Gemüse wie rote Beete, Kohl gerieben mit Olivenöl oder Leinöl
alles prima

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 12. Okt 2022, 00:18
von Ferry
Der Vorteil ist das sie Salat nach Bedarf ernten können (z.B. einzelne Blätter als Garnierung) ohne das sie dann die Hälfte wegwerfen brauchen.
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 12. Okt 2022, 07:47
von Tscharlie
Hat man mal Nitratgehalt bei so einem Anbau gemessen?
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 12. Okt 2022, 11:29
von Eberhard
einzelne Blätter als Garnierung
Genau. Für den Geschmack gibt es dann Dressing.
Wenn man den Geschmack von Erdbeeren aus der Retorte hinbekommt, kann das auch für Salat möglich sein.
Nitratgehalt
Die (Nähr)Stoffzufuhr kann man steuern und wird sie einigermaßen beherrschen, soweit man die Bedürfnisse der Pflanzen (in Ansätzen) erfasst hat und bedient. Es ist sehr wahrscheinlich, dass solches Gemüse keine Schadstoff-Grenzüberschreitungen haben wird und die Kriterien für Bio erfüllt.
Artgerechte Haltung wäre aber etwas anderes.
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Mi 12. Okt 2022, 20:55
von Ferry
wer hat eigentlich gesagt das der Salat Bio ist??
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Do 13. Okt 2022, 09:13
von Rohana
Unter Glas gibt's kaum Schadorganismen, da wird nicht gespritzt und nix. Ist schonmal n guter Anfang

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Do 13. Okt 2022, 09:18
von osterheidi
wenn das so interessant ist hier: die firma heißt infarm. zumindest werden keine schutzmittel verwendet liest man da. ich fand es eher einen witz was heute halt alles gemacht wird. aufregen tut mich sowas nicht. sollte mal alles verseucht sein und in ubahnschächten angebaut werden ist es schon genießbar..... braucht aber sehr viel energie
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Do 13. Okt 2022, 10:18
von Ferry
Eh sie da ein Aquarium stehen haben...da verbraucht der Salat auch nicht mehr Energie....
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Verfasst: Do 13. Okt 2022, 18:51
von Eberhard
der Salat Bio ist??
Ich habe ein Video gesehen (die Stichworte habe ich jetzt nicht), wo ein solcher Anbau großflächig in ganzen Etagen von Hochhäusern in Tokio gepflegt wurde, in 4 bis 5 Ebenen pro Raum. Vorteile sind klar: Kürzeste Wege zu Verbrauchern, Frischgemüse unabhängig von der Jahreszeit.
Das Ganze fand unter Reinraumbedingungen statt, Gifte, Mikroben und Schädlinge aus der Umgebung und aus der Luft wurden systematisch abgeblockt, es gab nicht mal Erde. Das Personal war gekleidet wie in einer Chip-Fabrik.
Damit entfiel auch die Notwendigkeit, gegen irgendetwas spritzen zu müssen. Ohne Erdboden hat man dann auch keine mineralische Düngung. Was will man noch mehr, um von Bio zu reden?