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Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: So 7. Jan 2018, 19:45
von Benutzer 146 gelöscht
Oelkanne hat geschrieben: Wofür ich aber gar kein Verständnis habe ist das Glyphosat, es gibt genügend Möglichkeiten Bei-(Un-)Kräuter im Herbst mechanisch zu bekämpfen, da brauch ich doch nicht ein Holzhammer der alles Platt macht.
Das Zitat ist schon 2,5 Jahre her, und vielleicht wurde das ja inzwischen schon mal irgendwo aufgeklärt (habe den Faden nicht komplett mitgelesen :rot: ), aber mich würde schon interessieren, was hat eigentlich den Sinneswandel bewirkt? :hmm:

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: So 7. Jan 2018, 21:01
von Rohana
Nichts. Über Sinn und Unsinn der (fall)spezifischen Anwendung von Glyphosat wird hier ja nicht diskutiert und wer vielleicht mal genau hingeguckt hat weiss auch dass weder Ölkanne noch ich Glyphosat regulär anwenden...

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: So 7. Jan 2018, 21:35
von centauri
Rohana hat geschrieben:
centauri hat geschrieben:Und Vorschriften die von irgendwelchen Lobbyisten mit geschrieben werden taugen eigentlich nicht viel.
Lasst die Laien ran, damit alles besser wird! :michel:
Lasse doch die Lobbyisten ran dann bleibt es wie es ist. Oder wie die es haben möchten. Und wenn du dich von Lobbyisten in deine Zukunft leiten lassen möchtest dann mache das. Kannst Ölkanne auch gleich mit begleiten. Der steht auf sowas. :)
Ich möchte das eben nicht haben und werde für mich eine Lösung finden. Und wenn ihr irgendwas nicht haben möchtet, findet eine Lösung für euch. ;)

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: Mo 8. Jan 2018, 07:19
von hobbygaertnerin
Weil gerade mal wieder Diesel und Feinstaub auch genannt wurde-
am 31, 12 war es bis um 24 ein mondheller, klarer Abend, eine Stunde später war überall eine dicke Nebelschicht mit nicht gerade lungenfreundlichem Geruch in der Luft.
Vom herumliegenden Müll der Herumböllerei ganz zu schweigen.
ich finds manchmal schon komisch, dass auf dem einen die ganze Zeit herumgeritten wird, während wir z.B. ohne irgendwelche Not in einer Nacht weltweit 15 % des jährlichen Feinstaubaufkommens in den Himmel pusten.
Was da alles an Stöffchen in diesen Himmelsraketen steckt, wird dann wieder abgeregnet- wir atmen es ein und es kommt sicher auch in die Böden-...........
und so läuft es mit vielen weiteren Sachen- ich möcht lieber nicht wissen, wass uns alles so umgibt, dass unserer Gesundheit vermutlich nicht sehr zuträglich ist.
Wir hatten vor vielen Jahren das "Glück" in der Wetterströmung zu sein, ganz viel von dem was in Tschernobyl rauskam- zu erwischen, die Wildschweine sind heute noch so belastet, dass man eher keinen Appetit darauf verspürt. Bei den Pilzen gilt das Gleiche.
Das einzige, was ich mir wirklich als sinnvoll und wirksam vorstellen kann- die Humusversorgung der Böden zu verbessern, weil sie nicht nur Wasser speichern sondern auch Schadstoffe filtern könnten-
aber da sehe ich wenig Ansatz, wer würde dafür bezahlen- man braucht ausserdem einen Sündenbock.

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: Mo 8. Jan 2018, 08:35
von Benutzer 72 gelöscht
hobbygaertnerin hat geschrieben:Das einzige, was ich mir wirklich als sinnvoll und wirksam vorstellen kann- die Humusversorgung der Böden zu verbessern, weil sie nicht nur Wasser speichern sondern auch Schadstoffe filtern könnten-
Bäume tun das auch sehr gut und vermehren so nebenbei ganz von selber "die Humusschicht"! :)

weniger konsumieren?
"Vom Haben zum Sein" gehen? (damit lebts sich dann so ganz nebenbei auch glücklicher)

Was ich außerdem nicht verstehe: auf der anderen Seite gibt es Bemühungen Wildblumen- und Kräuterwiesen zu schaffen, indem man eben gerade die Humusschicht entfernt und den Boden abmagert.
Wie passt das zusammen?

Mir ist noch ein Unterschied zwischen Salz, heißes Wasser und Glyphosat eingefallen: Glyphosat braucht kein Mensch in der Nahrung, Salz (wenn auch nur in geringen Mengen) und Wasser aber unbedingt.
Oder wie beim Alkohol: der Körper hat Mechanismen erfunden, diese Stoffe abzubauen.
hat er das beim Glyphosat auch?

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: Mo 8. Jan 2018, 09:14
von Benutzer 146 gelöscht
hobbygaertnerin hat geschrieben: Wir hatten vor vielen Jahren das "Glück" in der Wetterströmung zu sein, ganz viel von dem was in Tschernobyl rauskam- zu erwischen, die Wildschweine sind heute noch so belastet, dass man eher keinen Appetit darauf verspürt. Bei den Pilzen gilt das Gleiche.
Tja, - wenn die Bedienungsmannschaft des Tschernobyl-Reaktors sich auch nicht an die Vorschriften hält..., kann man doch deswegen die Kernenergienutzung nicht ablehnen :pfeif: , ist wie bei den argentinischen Bauern, die sich nicht an die Gebrauchsanweisung gehalten haben, - ist doch kein Argument gegen Glyph. , wenn die dann Probleme kriegen... :duckundweg:

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: Mo 8. Jan 2018, 09:26
von viktualia
Bin ich echt die einzige, die das Gefühl hat, durch so unsachliche Verallgemeinerungen würde ich eher die Verpestung der Landschaft fördern?
Sorry, es ging mir eigentlich eher um die Verteidigung von Tatsachen gegen Meinungen, als ich darauf hinwies, was ich in dem Artikel über den Fotografen rauslesen kann und was halt eben nicht.
Nicht jeder von uns hat einen Acker, der vergiftet oder gepflegt werden kann.
Aber jeder von uns besitzt ein Hirn, welches manipuliert oder eigenständig arbeiten kann.
Kippt ihr nur weiter euren Spott aus.....

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: Mo 8. Jan 2018, 13:09
von hobbygaertnerin
Vor einer Weile war ein Film im Fernsehen über Tschernobyl, was da alles verschwiegen, vertuscht wurde, welche Fläche für lange Zeit nicht mehr bewohn- und nutzbar geworden ist.
Was mit den umgesiedelten Menschen geworden ist, darüber hört man nichts.
Und was wir mit diesem radioaktiven Fallout alles erwischt haben- weil damals kein Schwein davon sprach, wie man sich so einigermaßen schützen kann-
dass man sein Gemüse wegwerfen sollte, nicht auf den Kompost geben, die Kühe in den Stall treiben und wenigsens soweit als möglich mit Futterkonserven vom letzten Jahr füttern sollte-

nein zum Spotten und Scherzen ist mir heute absolut nicht zumute-
weil wir schön langsam mitbekommen, dass das Verschweigen und Vertuschen die gängige Praxis ist- alles mauert und man bekommt nichts mit.
Ich halt nicht viel von Glyphosat, aber in meinen Augen werden Nebelkerzen geworfen, wo es um ganz andere Dinge geht.
Was nützt die ganze biologische Bewirtschaftung, was dieses Herumtüteln mit eigenem Garten, Gemüse, wir haben so verdammtes Mistzeugs in den Böden, im Wasser und es wurde nur vertuscht und verschwiegen.
Von Seiten der Firma heisst es, mit Schadstoffen müssen wir leben, in Indien und anderen asiatischen Ländern würden die Firmen mit Handkuss erwartet.
Wir sind ein Industrieland, viel davon ist bereits ausgelagert-
aber träumt mal weiter von der ach so heilen Welt- wo man mit dem Auto fährt, mit dem Flugzeug, wo man alles zu jeder Zeit kaufen kann, wo so vieles getan und gemacht wird, was der Umwelt egal wo- nicht gut tut und sich ständig über diese Sündenböcke von Bauern auslassen kann.
Habe gerne hier mitgeschrieben, aber jetzt glaub ich wird es Zeit dieses Forum zu verlassen.

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: Mo 8. Jan 2018, 13:20
von centauri
Ach Hobbygaertnerin gräm dich doch nicht. Es gibt ja immer noch die Möglichkeit den oder einen Tread einfach nicht mehr zu lesen. Schlimm finde ich das ja auch was manche so schreiben. Würde es aber auch schlimm finden von Dir nichts mehr zu lesen. Aber auch ein gewisses Maß an LMAA- Gefühl hilft einem da schon weiter. ;)

Re: Glyphosat-Diskussion

Verfasst: Mo 8. Jan 2018, 14:00
von Manfred
"Journalist and Author Carey Gillam Shares Decades of Research into Monsanto and its Ubiquitous Weed Killer"

http://ecofarmingdaily.com/glyphosate-a-toxic-legacy/