Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

der.Lhagpa
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Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#131

Beitrag von der.Lhagpa »

Ölkanne hat geschrieben:
Hast du den Preis für die Holzkohle parat?
(Um aus zurechnen ob die Mehrerträge die höheren Kosten decken)
Wenn ich das richtig sehe ist die Holzkohle bei ihm Abfallprodukt der Holzgaserzeugung.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#132

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

der.Lhagpa hat geschrieben:
Ölkanne hat geschrieben:
Hast du den Preis für die Holzkohle parat?
(Um aus zurechnen ob die Mehrerträge die höheren Kosten decken)
Wenn ich das richtig sehe ist die Holzkohle bei ihm Abfallprodukt der Holzgaserzeugung.
Mhm, ich kenne nur Holzvergaser die man mit "Hackschnitzeln" oder Holzkohle füttert

Wo Holzkohle übrigbleibt ist die trockene Destillation (pyrolyse, zur Herstellung von Holzteer u.ä.) von Holz, aber das ist ja was anderes.
der.Lhagpa
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Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#133

Beitrag von der.Lhagpa »

Guck mal hier. Er stellt das schematisch dar.
http://www.holzgasjournal.de/index.php/ ... fkreislauf
holzgaser
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Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#134

Beitrag von holzgaser »

Servus,

@ Ölkanne
Interessant!! :daumen:

Hast du deine Erdmischungen auch schonmal mit (modernen) Hochleistungssorten bestellt?
Ob dort ebenfalls so ein Ertragsanstieg zu verzeichnen ist?

Hast du den Preis für die Holzkohle parat?
(Um aus zurechnen ob die Mehrerträge die höheren Kosten decken)

Die "Erdmischung" werde ich nicht bei modernen Hochleistungssorten anwenden. Es ist vielmehr das Ziel
freie Sorten zu optimalen Erträgen zu führen. Moderne Sorten sind für den SVler nach meiner Meinung nicht interessant.
Denn diese Hochleistungssorten benötigen Herbizige Fungiziede und Mineraldünger um hohe Erträge zu bringen. Dazu wird eine Menge Energie
verbracht was nicht im Sinne von Selbstversorgung ist.
Vielmehr sollen die Inhaltstoffe des Getreides vermehrt werden denn davon werden wertvolle Lebensmittel gemacht.
Aus diesem Grund möchte ich auch den Purpurweizen anbauen!

Holzkohlepreis: bitte eine PN und nicht über das Forum.
Die Kosten für die Holzkohle im Verhältnis zum Nutzen können nur schwer kurzfristig erfasst werden. Die Holzkohle bleibt im Boden erhalten aber alle anderen zugesetzten organischen Stoffe werden von den Pflanzen und den Bodenbewohnern verspeist.
Um auf die Details der Anwendung der Holzkohle einzugehen ist das nicht der ideale Thread.


@ der.Lhagpa
Holzkohle ist kein Abfall sondern bei entsprechender Anlagentechnik das gewünschte Produkt, Strom und Wärme das Nebenprodukt.
Holzkohle - warum die wertvollste Kohle nicht das Geld ist!
der.Lhagpa
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Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#135

Beitrag von der.Lhagpa »

Wer im Dunkeln friert mag das eventuell anders sehen...
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#136

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Denn diese Hochleistungssorten benötigen Herbizige Fungiziede und Mineraldünger um hohe Erträge zu bringen. Dazu wird eine Menge Energie
Zwingend brauchen sie das nicht, man braucht es nur wenn man Höchsterträge aus Boden und Pflanze herauskitzeln möchte.
Was eher ein Problem bei modernen Sorten sein wird, ist das sie bei guter, bis sehr guter Nährstoffversorgung ins Lager gehen könnten, da man keine Halmfestiger einsetzen darf, kann und will ;)
Vielmehr sollen die Inhaltstoffe des Getreides vermehrt werden denn davon werden wertvolle Lebensmittel gemacht.
Ein E-Weizen mit 15%RP und 100dz/ha wird sicher nicht weniger an Inhaltsstoffen haben, als deine (uralt) Gerste mit nur 20dz und 13%RP
Holzkohlepreis: bitte eine PN
Ist abgeschickt mit weiteren Fragen :)
In der PDF Datei stand etwas von 13X€/m³, wäre Eibe preis Angabe in €/t nicht besser?
Um auf die Details der Anwendung der Holzkohle einzugehen ist das nicht der ideale Thread.
Magst du einen neuen aufmachen?

zurück zum Thema:

hat jemand schonmal (erfolgreich) Wintergetreide angebaut?
althea
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Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#137

Beitrag von althea »

Vielleicht passt das auch hierher -

Getreideanbau auf kleinsten Flächen:

Der Weg aus der sozialen Not!

Getreideeanbau auf Kleinstflächen

Wichtig auch Döblin "H.E. Döblin: "Einführung in die Getreide-Umpflanztechnik" - den ich aber hier nicht hochladen kann weil die Datzei zu groß ist. Vielleicht wirst du im Netz fündig oder es hat hier schon jemand hochgeladen. (5,69MB)

LG
althea
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fuxi
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Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#138

Beitrag von fuxi »

althea hat geschrieben:"H.E. Döblin: "Einführung in die Getreide-Umpflanztechnik" - den ich aber hier nicht hochladen kann weil die Datzei zu groß ist.
Bitte hier nur hochladen, was eindeutig zur Weiterverbreitung/Vervielfältigung freigegeben ist, sonst müssen wir es eh wieder löschen, egal wie interessant der Text wäre.
We have normality. Anything you still can’t cope with is therefore your own problem.
Gelöschter Benutzer 54

Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#139

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

muss man nicht hochladen. hier einer der downloadlinks, die durchs netz geistern:

http://www.naturklang.eu/app/download/4 ... 1316548923
hannes1965
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Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?

#140

Beitrag von hannes1965 »

Hallo
@ Ölkanne: Zu deiner Frage. Ja, ich habe in 2014/2015 erfolgreich auf kleiner Fläche Wintergetreide angebaut.
Winterweizen 2015.jpg
Winterweizen 2015.jpg (189.82 KiB) 2457 mal betrachtet
Das waren so 40 oder 50 qm Weizen. Als Vorfrucht stand Sommergerste auf dem Stück. Es wurde weder gespritzt noch gedüngt. Als der Weizen ca. 30 cm hoch war, habe ich einmal durchgehackt und anschließend zwischen die Reihen Rasenschnitt verteilt. Obwohl, eigentlich habe ich ihn nur hoch in die Luft über dem "Feldchen" geworfen. Verteilt hat`s dann der Wind :-)

Jetzt die Angaben zum Ertrag: Da kann ich leider nichts Genaues zu sagen.
Mit meiner selbstgebastelten Dreschmaschine
Dreschmaschine 2014.jpg
Dreschmaschine 2014.jpg (139.88 KiB) 2457 mal betrachtet
kommt auch nicht das letzte Korn aus der Ähre. Ist aber auch nicht schlimm, da die Reste in den Hühnern zu Eiern gemacht werden:-)
Wenn ich das nächste mal Winterweizen anbaue, werde ich genauere Daten erfassen.
Viele Grüße
Johannes
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