Auch die moderne Milchviehhaltung trägt viel dazu bei das die Bienen keine Nahrung mehr finden.Durch die Silagefütterung werden große Flächen gleichzeitig gemäht . Früher standen die Kühe auf der Weide heute sind es die Silageballen.Bauern die 300 Kühe halten aber nur für 150 Kühe die nötige Weidefläche haben mähen hier bis in den November hinein für Silage.
Ja, bei der Weidehaltung wird das Grünland ineffizienter genutzt, wie wenn man das Gras zu Silage und Heu verarbeitet.
Warum sollte es den Landwirten verwehrt bleiben, ihr Land so effizient zu nutzen wie möglich?
Das ist schließlich kein Hobby...
Wo wohnst du denn?
Hier in BaWü ist der letzte Schnitt Anfang Oktober durch, und selbst der gibt im Silo in manchen Jahren "Matsche".
Teilweise wird bis auf den blanken Boden gemäht,
Das ist Schwachsinn.
Keiner, der die Wiese nach dem Mähen weiter nutzen will, schneidet so tief.
Die Stoppelhöhe sollte mindestens 8cm betragen, besser 10cm, sonst treibt das Gras nicht mehr zuverlässig aus und man fördert unnötiger weise Unkräuter.
Feldraine die eigentlich rechts und links der Wege 3 Meter breit sein sollen werden von Jahr zu Jahr schmaler, teilweise "verschwinden" ganze Feldwege.
Warum sollten die Ackerrandstreifen 3m breit sein?
Wiesen werden so intensiv bewirtschaftet ,da bleibt den Bienen keine Chance auch nur eine Blüte zu finden.
Auf intensivgrünland (regelmäßige herbizidmasnahmen, hohe N-Dünung, hohe Schnitthäufigkeit) kann das sein, aber so intensiv wirtschaften nur wenige.
Die Ackerfutterflächen (Luzerne, Kleegras) sollen/müssen sogar einmal im Jahr blühen, da sie sonst stark im Ertrag nachlassen.
Solange die Hälfte aller erzeugten Nahrungsmittel auf dem Müll landet brauchen sich unsere Nachkommen wohl keine Sorgen machen.
Dafür kann die Landwirtschaft nichts.