Lehrling hat geschrieben:Ich überlege die ganze Zeit: die Viren und Bakterien dringen doch über die Haut ein, warum wird das Impfserum dann
in die Muskeln gespritzt? Es wäre ja auch möglich die Haut nur zu ritzen wie bei den Allergietests.
Es kommt darauf an. Viele Erreger werden über Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen und gelangen oral/über die Schleimhäute in den Körper. Eine intramuskuläre Injektion hat den Vorteil, dass das Serum langsamer vom Körper aufgenommen wird im Vergleich zu einer intravenösen Injektion. Die applizierbare Menge des Serums ist zwar begrenzt, aber es ist eine größere Menge möglich als beim Einritzen der Haut. Das funktioniert per se auch und wurde z.B. bei der Pockenimpfung mit Hilfe einer Bifurkationsnadel (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bifurkationsnadel) so durchgeführt.
Peterle hat geschrieben:@Herbstelfe
wäre schön gewesen, wenn du nicht nur auf den letzten Satz Bezug genommen hättest. Kernaussage war ja wohl eher, dass die Impfungen an sich in der DDR ganz andere waren, was Menge und Ziel anging und mit dem Westen nicht verglichen werden können.
Ich finde schon, dass ich recht viel zu dem Thema Allergien und Impfund geschrieben habe. Ich wollte nicht Deinen gesamten Block noch einmal zitieren und haben den letzten Satz herausgegriffen, weil ich den am prägnantesten fand. In meinen Augen ist der nämlich selbst ein Totschlag-Argument. Meine Ausführungen zum Thema Allergien möchte ich jetzt ungern wiederholen, finde es aber ein spannendes Thema, das auf jeden Fall nicht unterschätzt oder kleingeredet werden sollte (s. z.B.
http://www.rki.de/DE/Content/Kommission ... cationFile) Wie Du - und auch ich - schon schrieb, gibt es wohl viele Einflussfaktoren, im Ernährungssektor würde mich da z.B. der Einfluss der Pestizidbelastung auf Lebensmitteln sehr interessieren. Ich denke aber, dass das hier den Rahmen des Themas sprengt. Wenn da ernsthaftes Interesse an einer sachlichen Diskussion besteht, könnten wir das ja evtl in einem eigenen Thema fortsetzen?!
Zu Kontroversen rund um Impfstoffe finde ich den Wikipedia-Artikel zum MMR-Impfstoff total interessant (
https://de.wikipedia.org/wiki/MMR-Impfstoff) - von nachgewiesener Fälschung in der Wissenschaft über Nebenwirkungen, Impfstoffzusätze etc ist da vieles - wie ich finde - sehr differenziert aufgeführt.
Deinen Ausführungen, dass die Pharmaindustrie ja auch an Folgekrankheiten (Allergien, chronische Krankheiten etc) mitverdient, kann ich zwar folgen. Allerdings wäre da ein Nachweis des Zusammenhangs im Rahmen einer (am besten mehrerer) unabhängigen (!) evidenzbasierten Studie das Mindeste, um darüber weiter diskutieren zu können.
Rabe hat geschrieben:Das Schlimme vor allem ist, dass dieser Arzt nur (und das nur vielleicht) dafür grade stehen muss, wenn man ihn verklagt. Und dieser Weg ist lang und steinig, da man selbst beweisen muss, dass das die Ursache war. Und genau das ist fast unmöglich.
Deshalb bin ich immer noch dafür, dass ALLE Nebenwirkungen akribisch dokumentiert, analysiert und letztendlich anerkannt werden, und nicht so wie jetzt schlichtweg ignoriert und sogar geleugnet werden.
Ehrlich gesagt frage ich mich ein bisschen, wie Deine Geschichten mit der Meldepflicht von Impfschäden laut Infektionsschutzgesetz zusammen passen, vor allem wenn mehrere Ärzte/Krankenhauspersonal (Intensivstation) beteiligt waren.
Seit 2001 gilt für Ärzte in Deutschland die im Infektionsschutzgesetz (IfSG) verankerte „Meldeverpflichtung eines Verdachtes einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung“. Für Ärzte besteht eine Meldepflicht an das Gesundheitsamt, wenn nach einer Impfung auftretende Symptome in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen könnten und über eine Impfreaktionen hinausgehen.
(Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Impfschaden; weiter unten steht noch, dass die Datenbank öffentlich und frei zugänglich ist)
Was war denn die Erklärung der Mediziner für den Kollaps? Wurde eine Zweitmeinung eingeholt?
ina maka hat geschrieben:Meintest du diese Nachricht??
"ungeimpft" war die aber nicht.....
Ja, die meinte ich. Gestern war über den Impfstatus der Person noch nichts bekannt. Sie war nicht ungeimpft, aber auch nicht nach Empfehlung geimpft. Wenn man die Auffrischimpfung 35 Jahre lang verpasst...Nunja. Ist jetzt aber auch egal, denn für die Familie ist es so oder so eine Tragödie.
centauri hat geschrieben:Eine Impfung ist für mich einfach nur eine Versicherung / Absicherung für die Zukunft. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und wer das nicht macht muss eben nur mit den Konsequenzen rechnen.
Und wie das bei einer Versicherung eben mal so ist könnte der Ernstfall ja mal eintreten. Hm!
So kann man es natürlich auch sehen
