Glyphosat-Diskussion

Benutzer 2354 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1291

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

ja und nein
die Natur ist nicht vorhersehbar und erst recht nicht genormt.
Wer einen Vertrag hat 1000 Tonnen zu liefern der Kalkuliert 120 % ein damit er auch in schlechten Jahren 1000 Tonnen liefern kann.
Und wenn diese 120 % im ausnahme Jahr zu 135 % werden ist das eben so da kann echt keiner was für. Dumm nur das in ganz Europa die Kohl Ernte gut war.
Benutzer 3370 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1292

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

ihno hat geschrieben:Wer einen Vertrag hat 1000 Tonnen zu liefern
Er hat , wenn er gut verhandelt hat, aber auch die Möglichkeit über soll zu liefern, und
ihno hat geschrieben: da kann echt keiner was für.
Den KEINER gibt es überall, den kenne ich auch, der ist ein ganz ein böser.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1293

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

das alte Problem :hmm:
Wildling

Re: Glyphosat-Diskussion

#1294

Beitrag von Wildling »

Moin,ist jetzt nicht unbedingt auf eure Abnahme und Wirtschaftsdisskussion bezogen,aber hey,wenn in Deutschland mal eben keine fertige Regierung am start ist,kann man schön am Volke vorbei diese ganze Glyphosatsache mit einem Mann durschieben,ist jetzt Gesetz für die nächsten Jahre.Demokratie? Fehlanzeige! Merkel wusste von nix...natürlich,wers glaubt wird selig,es gibt mehr als genug Lücken,wo einzelne Ihre Macht durchsetzten können und das auch tun.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1295

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Oops, Rohana, schreibst du etwa deshalb in einem Selbstversorgerforum, weil du uns davon überzeugen möchtest, dass "das"
Rohana hat geschrieben:andere professionell viel schneller, möglicherweise besser, effizienter, kosten- und zeitsparender tun können?
hm..... :hmm:

ich mach es unter anderem deshalb, weil ich aus gelebter Erfahrung wissen will, wie es ist, seine Nahrung, wenn auch (platznotmäßig bedingt) nur zu einem Teil, selber zu erzeugen.
weil ich meinen Kindern dieses Erlebnis vermitteln will
und
weil mir mal jemand "dann machs doch selber!" gesagt hat .....

Ich will einfach so nur natürliche Gifte in meinem Essen :mrgreen:
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 4787
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Glyphosat-Diskussion

#1296

Beitrag von Rohana »

RichardBurgenlandler hat geschrieben:
ihno hat geschrieben:Wer einen Vertrag hat 1000 Tonnen zu liefern
Er hat , wenn er gut verhandelt hat, aber auch die Möglichkeit über soll zu liefern,
Was in diesem Fall wegen spezieller Verhältnisse nicht ging. Punkt.

Abgesehen davon war mein Kommentar nicht (nur) auf Landwirtschaft gemünzt. Guck dir doch an was die Leute alles als Hobby betreiben. Und: Hobbys müssen nix können, man muss nur Spass an der Sache haben. Im Gegensatz zu dem professionellen Betrieb. Deshalb denke ich nicht dass man das eine unbedingt mit dem anderen vergleichen kann, egal ob es sich um Gemüseanbau handelt oder Schiffsbau oder stricken...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzer 72 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1297

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Kindererziehung ist mein Hobby, folglich muss ich es eh nicht können.... :pfeif:
(ich hab unter anderem deshalb eine kleine Selbstversorgung)

Kochen ist gar nicht mein Hobby, ich muss es können, weil sonst - na ja, stimmt, wäre besser, ich täte bei den "Profis" bestellen, die könnens besser.
Warum koche ich eigentlich noch selber für meine Familie?? :hmm:

Mein Hobby ist singen! :hhe:
echt jetzt, ich singe urgerne - leider kann ich es gar nicht (meine Tönre klingen "schief", sagte man mir)

Na ja. kann man alles interpretieren, wie man will.

Selbstversorgung ist kein "normales" Hobby.
Doch, man muss "es" können, sonst wirds sinnlos, denn ein Selbstversorger will sich ja auch selber versorgen (können).

Gerade was mein "Hobby" Heilkräuter und Alternativmedizin angeht: oops, da muss ich schon was "können", sonst... na ja

Ich finde es gar nicht gut, wenn man Verantwortung einfach an andere abgibt. :flag:

Glyphosat?
Glyphosat und (ehrliche) Selbstversorgung schließt einander aus
Benutzer 3370 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1298

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

:hmm:

Was ist jetzt der Unterschied zwischen einem Hobbyisten und einem Professionisten ?
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1299

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

RichardBurgenlandler hat geschrieben::hmm:

Was ist jetzt der Unterschied zwischen einem Hobbyisten und einem Professionisten ?
Wirklich sinnvoll zu beantworten ist die Frage nur wenn man sie auf die Erwerbsarbeit begrenzt.
Das der "Professionist" davon leben muss
und der "Hobbyist" keine Finanziellen/existentiellen Probleme bekommt wenn er die Tätigkeit nicht mehr ausübt.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1300

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

RichardBurgenlandler hat geschrieben:
ihno hat geschrieben:Wer einen Vertrag hat 1000 Tonnen zu liefern
Er hat , wenn er gut verhandelt hat, aber auch die Möglichkeit über soll zu liefern
Krautfabriken sind auf eine kontinuierliche Lieferung angewiesen,
diese Liefertermine sind schon weit im Vorraus bekannt und der Kohlenbauer wählt je nach Liefertermin Sorte und Pflanzzeitpunkt aus.
Die Landwirte A, B und C bauen Kohl an, soviel das die Krautfabrik immer eine Woche lang versorgt ist.
Jetzt wächst der Kohl besonders gut und jeder hat 50% zu viel auf dem Acker stehen.
Wenn A alles abliefert, kann B erst mit 3,5 Tagen Verspätung mit der lieferung beginnen, liefert aber auch 3,5 Tage zu lang.
Und C kann erst eine Woche später mit der Lieferung beginnen. in der Woche hat C nochmal 10% Massezuwachs und Landwirt D kann erst 10,85 Tage später liefern,
in der Zeit wächst der Kohl noch weiter und es verzögert sich immer weiter....
und was soll die Krautfabrik mit soviel Kohl?
Irgendwann ist das Lager voll und Landwirt Z darf dann gar nicht mehr liefern oder soll man die Paletten mit Kraut dir in die Einfahrt stellen?

Bei Zuckerrüben kann man einen kleinen Prozentsatz als Überrüben zu etwas schlechteren Konditionen (22€/t statt 24€/t, was bei Rüben viel Geld ist) verkaufen.
Alles was darüber hinaus angeliefert wird sind sog. Industrierüben die die Zuckerfabrik praktisch geschenkt bekommt (16-17€/t maximal, bei vielen Überrüben auch nur 14-15€/t).
Antworten

Zurück zu „Pflanzen und Garten allgemein“