Re: Wölfe
Verfasst: Mo 26. Nov 2018, 18:26
Als wenn das so einfach wäre. Zäunen wir doch die ganze Landschaft fest ein damit nie und niemals ein Beutegreifer durch kommt. Dass dadurch Wege abgeschnitten werden, freie Flächen dem erholungssuchenden Nomalvolk entzogen wird etc. das wird natürlich gerne von den Mitmenschen in Kauf genommen. Sorry, so ein Schmarrn. Hüher und andere Kleintiere sind meist am Haus und nicht in der Pampa. Wenn ich dann für tausende von Euronen zauntechnisch aufrüsten dürfte, was aber vom Bauamt nie genehmigt werden würde, dann bleibt dieser Zaun für die Ewigkeit stehen. Dann kann aber auch kein Reh, kein Hase oder anderes Wildtier mehr auf die Wiesen und Weiden. Bleiben alle anderen Lebewesen halt ausgesperrt. Andere Menschen mit ihren Kindern und Hunden genauso. Wollen wir wirklich die ganze Landschaft mit Festzäunen verschandeln, die ganzen Deiche komplett absichern und sperren, jede Wiese, jede freie Fläche? Träum weiter. Einzig Vergrämung und Bejagung des Wolfes werden Abhilfe schaffen. Das ist in allen Ländern, wo es seit Jahren oder immer schon Wölfe gibt Usus, nur in Deutschland kann und will man das nicht so sehen. Da ist der Wolf lieb, frisst weder die 7 Geißlein, noch die Großmutter sondern lässt sich zum Veganismus bekehren.
Und was das Scheuen von Pferden angeht: wenn beim Ausritt ein Tier (Kaninchen, Ente...) aufgescheucht wird, springen die allermeisten Pferde beim Erschrecken kurz zur Seite, sehen,was da war und sind sofort wieder händelbar. Kopfloses Durchgehen ist da nicht die Regel. Und ja, ein Wolf lauert, auch um abzuschätzen, ob sich die Beute lohnt. Er kommt nicht einfach dahergerannt und fällt andere Tiere an. Er kann lange Zeit beobachten und schlägt dann zu.
Und was das Scheuen von Pferden angeht: wenn beim Ausritt ein Tier (Kaninchen, Ente...) aufgescheucht wird, springen die allermeisten Pferde beim Erschrecken kurz zur Seite, sehen,was da war und sind sofort wieder händelbar. Kopfloses Durchgehen ist da nicht die Regel. Und ja, ein Wolf lauert, auch um abzuschätzen, ob sich die Beute lohnt. Er kommt nicht einfach dahergerannt und fällt andere Tiere an. Er kann lange Zeit beobachten und schlägt dann zu.