Moin,
eben ist der Kamerachip abgekackt, das hat aber den Vorteil, dass Euch mein Angeberfoto von gestern erspart bleibt.
Meine Frau hat das Viech also bei Niedrigtemperatur 4 Stunden im Ofen gehabt.
Das Rezept war irgendwie clever, sie hat mit dem Stiel von nem Holzlöffel die "Pelle" angehoben und so mit nem Messer eine Kräuterbuttermischung platziert.
Einzig, jetzt bin ich OT, hatte sie ein Logistikproblem, weil es dazu Baguette geben sollte, der Backofen aber belegt war. Da passte beim besten willen nix anderes rein, sowohl vom PLatz als auch von der Temperatur her.
Und der Außenherd sei ja "völlig in´ Arsch".
Sie würde es dann bei nem Nachbarn backen.
"Find ich als Plan C super, aber ich hab doch noch 2 Stunden Zeit?"
Jetzt das letzte BIld, was ich vom Chip noch lesen konnte, dabei muss was passiert sein, so dass ich jetzt formatieren muss:

- k-außenherd.jpg (71.53 KiB) 1521 mal betrachtet
Die MW ging noch nie bei dem Teil, drum hab ichs ja aber auch für 20 Euronen in der Bucht geschossen, Gottchen, wozu brauch ich draußen ne MW?
Jetzt ist, das Ding friert ja im Winter regelmäßig ein, die Temp.-Skala abgebrochen, ist rein mechanisch gelöst, ich habs, soweit das Bratenthermometer reicht "geeicht" mit den Strichen am Drehknopf, "den Rest musste halt schätzen!"
Hat geklappt.
So, zurück zum Thema:
Wir haben uns dann eine Keule geteilt. Wir sind, spätestens seit wir selber schlachten, keine extremen Fleischfresser, es hat zusammen mit dem Brot und einem Lolo-Salat (was bin ich dieses Jahr gut im satzweisen Anbau) locker gereicht, ich musste stopfen.
DIe zweite Keule geht heute an Schwiegervater, der einzige Mensch, den wir kennen, der schon mal ein Bresse gegessen hat.
Wir können uns sowas feines nicht leisten und müssen mit den eigenen Hühnern vorlieb nehmen
Bin gespannt auf sein Urteil, ich fand es extrem lecker. Heute gibts die Brust, und ein Frikasse soll auch noch gekocht werden.
LG
Olaf