Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: So 17. Jun 2018, 06:42
Mir fällt auf, Bananen aus dem Weltladen schmecken doch noch mehr nach Banane als die aus dem Supermarkt, ebenso die Orangen und Mandarinen.
Wenn ich Gemüse mal nicht selbst habe, kauf ich es bei uns auf dem Wochenmarkt oder bei Bekannten, die Gemüse erzeugen. Das Biogemüse und -obst im Ede..... liegt immer so armselig in der Vitrine, klar ist nicht so beleuchtet wie das andere,
Käse und Milchprodukte bekomme ich bei einem Landwirt, zum Brotbacken komme ich derzeit nicht, da hab ich einen Bäcker.
Fleisch haben wir zum grossen Teil selbst, Schaf- und Schweinefleisch hole ich mir bei einem direktvermarktenden Bekannten.
Honig haben wir selbst,
Wasser kommt aus der Leitung, Bier kaufen wir von der naheglegenen Brauerei, hin und wieder mal eine Kiste Wein von einem Weingut.
Beim Eis fällt mir auf, als Milchbäuerin hab ich mich immer geärgert, dass in fast keinem Eis mehr Milch und Sahne verarbeitet wurde, sondern diese Palmfette, also gabs nur noch selbstgemachtes Eis und inzwischen hab ich die ellenlange Zutatenliste auf einer Eisverpackung auch nicht mehr nötig, gefrorene Früchte in den Mixer, Sahne dazu- und fertig.
Bio alleine ist für mich nicht das Einkaufskriterium, wichtig ist mir, bei den Bauern vor Ort einzukaufen, die kenne ich und weiß, wie sie arbeiten.
Angefangen hab ich damit so einzukaufen vor vielen Jahren, aber Waschmittel, Clopapier kauf ich nach wie vor im Ede....
Putzmittel hab ich nicht viel, arbeite auch mit EM und statt Duschgel gibts Seife, meinen einzigen Luxus, ich schätze Kokosöl für die Haut sehr, das kauf ich im Bioladen. Da krieg ich auch Backpulver und was ich so alles zum Kochen brauche- Gewürze hab ich zum grossen Teil im Garten, was ich nicht habe, bekomme ich dort.
Wo ich noch absolut keine befriedigende Lösung gefunden hab- das ist bei der Bekleidung. Das was bei uns im Weltladen als faire Kleidung angeboten wird, ist einfach nicht mein Stil.
Bei Schuhen hab ich ein paar verschiedene Treter, die zum Glück immer wieder repariert werden können, ein Paar begleitet mich jetzt seit fast 40 Jahren durchs Leben, ich liebe sie heute noch so wie am ersten Tag.
Aber die Frage, ob ich mit meinem Lebensstil irgendwas in dieser Welt zum Besseren verändere, ich weiß nicht, ob ich damit was bewirke.
Und eben auch, was ist besser, den Menschen in den Billiglohnländern einen Billigjob unter schlechtesten Bedingungen zu geben und diese Waren zu kaufen oder so weit als möglich vor Ort zu kaufen?
Das Einzige, ich produziere wenig Müll, habe gute, geschmackvolle Lebensmittel und ich esse eben gerne, wie ich auch gerne koche.
Was mir aufgefallen ist, sich mit der Kanne selbstgemachten Tee aus dem eigenen Garten zu begnügen, man wird belächelt, ich bin die Einzige, die kein so teures Kaffedingsbums hat, wo man auf Knopfdruck die verschiedenen Kaffees aus der Maschine laufen lassen kann, bei uns gibts nur die franz. Kaffeekanne, wo ich die mit der Hand gemahlenen Bohnen mit Wasser überschütte und dann den Stempel runterdrücken muss.
Kaffee ist für mich ein Luxusgut, schon alleine der Duft beim Mahlen, ja, die Zeit dafür, diesen Luxus nehme ich mir.
Wenn ich Gemüse mal nicht selbst habe, kauf ich es bei uns auf dem Wochenmarkt oder bei Bekannten, die Gemüse erzeugen. Das Biogemüse und -obst im Ede..... liegt immer so armselig in der Vitrine, klar ist nicht so beleuchtet wie das andere,
Käse und Milchprodukte bekomme ich bei einem Landwirt, zum Brotbacken komme ich derzeit nicht, da hab ich einen Bäcker.
Fleisch haben wir zum grossen Teil selbst, Schaf- und Schweinefleisch hole ich mir bei einem direktvermarktenden Bekannten.
Honig haben wir selbst,
Wasser kommt aus der Leitung, Bier kaufen wir von der naheglegenen Brauerei, hin und wieder mal eine Kiste Wein von einem Weingut.
Beim Eis fällt mir auf, als Milchbäuerin hab ich mich immer geärgert, dass in fast keinem Eis mehr Milch und Sahne verarbeitet wurde, sondern diese Palmfette, also gabs nur noch selbstgemachtes Eis und inzwischen hab ich die ellenlange Zutatenliste auf einer Eisverpackung auch nicht mehr nötig, gefrorene Früchte in den Mixer, Sahne dazu- und fertig.
Bio alleine ist für mich nicht das Einkaufskriterium, wichtig ist mir, bei den Bauern vor Ort einzukaufen, die kenne ich und weiß, wie sie arbeiten.
Angefangen hab ich damit so einzukaufen vor vielen Jahren, aber Waschmittel, Clopapier kauf ich nach wie vor im Ede....
Putzmittel hab ich nicht viel, arbeite auch mit EM und statt Duschgel gibts Seife, meinen einzigen Luxus, ich schätze Kokosöl für die Haut sehr, das kauf ich im Bioladen. Da krieg ich auch Backpulver und was ich so alles zum Kochen brauche- Gewürze hab ich zum grossen Teil im Garten, was ich nicht habe, bekomme ich dort.
Wo ich noch absolut keine befriedigende Lösung gefunden hab- das ist bei der Bekleidung. Das was bei uns im Weltladen als faire Kleidung angeboten wird, ist einfach nicht mein Stil.
Bei Schuhen hab ich ein paar verschiedene Treter, die zum Glück immer wieder repariert werden können, ein Paar begleitet mich jetzt seit fast 40 Jahren durchs Leben, ich liebe sie heute noch so wie am ersten Tag.
Aber die Frage, ob ich mit meinem Lebensstil irgendwas in dieser Welt zum Besseren verändere, ich weiß nicht, ob ich damit was bewirke.
Und eben auch, was ist besser, den Menschen in den Billiglohnländern einen Billigjob unter schlechtesten Bedingungen zu geben und diese Waren zu kaufen oder so weit als möglich vor Ort zu kaufen?
Das Einzige, ich produziere wenig Müll, habe gute, geschmackvolle Lebensmittel und ich esse eben gerne, wie ich auch gerne koche.
Was mir aufgefallen ist, sich mit der Kanne selbstgemachten Tee aus dem eigenen Garten zu begnügen, man wird belächelt, ich bin die Einzige, die kein so teures Kaffedingsbums hat, wo man auf Knopfdruck die verschiedenen Kaffees aus der Maschine laufen lassen kann, bei uns gibts nur die franz. Kaffeekanne, wo ich die mit der Hand gemahlenen Bohnen mit Wasser überschütte und dann den Stempel runterdrücken muss.
Kaffee ist für mich ein Luxusgut, schon alleine der Duft beim Mahlen, ja, die Zeit dafür, diesen Luxus nehme ich mir.