Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

strega
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1201

Beitrag von strega »

diejenigen, die letztes Jahr regionale Äpfel verkaufen konnten, aufm Wochenmarkt in einer schwäbischen Kleinstadt zumindest, die hatten ihre Äpfel mit Frostschutzmittel behandelt, man spritzt das wohl in die Blüten... sagten sie mir auf meine Frage hin wie das denn ginge, fast niemand hat Äpfel, aber sie, welch Wunder?
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1202

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

strega hat geschrieben:diejenigen, die letztes Jahr regionale Äpfel verkaufen konnten, aufm Wochenmarkt in einer schwäbischen Kleinstadt zumindest, die hatten ihre Äpfel mit Frostschutzmittel behandelt, man spritzt das wohl in die Blüten... sagten sie mir auf meine Frage hin wie das denn ginge, fast niemand hat Äpfel, aber sie, welch Wunder?
Gucke Mal nach Frostschutzberegnung
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1203

Beitrag von strega »

das wird "nur" mit Wasser gemacht? hab mir schlimmeres vorgestellt....

nu ja, jetzt geh ich erstmal bis heut abend in den Garten :)
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Rati
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1204

Beitrag von Rati »

viktualia hat geschrieben:
nee, weil es jetzt im Laden noch gar nicht die Sachen gibt welche grad auf dem Feld stehen bzw verlohren gehen.... is irgendwie logisch oder?
Hätte es dann nicht im letzten dreiviertel Jahr eine Obstknappheit geben müssen, nach den Spätfrösten letztes Jahr?...
auf Verknappung habe ich mich nicht bezogen viktualia(dagegen gibt es ja den globalen Markt), sondern auf Preiserhöhung.
Hast du die Marktapfelpreise vom vorletzten Jahr im Kopf? :)

Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
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Benutzer 3370 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1205

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

ina maka hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Nein, das heisst das Auflagen wie Frucht XY muss von Datum bis Datum wachsen oder frühestens/spätestens zu Datum X gesät/geerntet werden, ziemlicher Quatsch sind.
Da bin ich einverstanden mit dir!! :michel:

So eine Forderung ist Quatsch!
Diese Forderung gibt es gar nicht, dem zu Folge ist die Behauptung, dass es so eine Forderung gibt ...Quatsch. :aeh:

Siehe auch
Oelkanne hat geschrieben: DirektZahlDurchfV:
§31 Abs. 2 (die Frist erweitert sich durch die CC-Vorschriften auf 15.2 des Folgejahres).
§32 Abs. 2
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1206

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

RichardBurgenlandler hat geschrieben:
ina maka hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Nein, das heisst das Auflagen wie Frucht XY muss von Datum bis Datum wachsen oder frühestens/spätestens zu Datum X gesät/geerntet werden, ziemlicher Quatsch sind.
Da bin ich einverstanden mit dir!! :michel:

So eine Forderung ist Quatsch!
Diese Forderung gibt es gar nicht, dem zu Folge ist die Behauptung, dass es so eine Forderung gibt ...Quatsch. :aeh:

Siehe auch
Oelkanne hat geschrieben: DirektZahlDurchfV:
§31 Abs. 2 (die Frist erweitert sich durch die CC-Vorschriften auf 15.2 des Folgejahres).
§32 Abs. 2
Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
§ 31 Flächen mit Zwischenfruchtanbau oder Gründecke (Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe i der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013)
(1) Auf einer Fläche, die im Antrag auf Direktzahlung für die Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden als im Umweltinteresse genutzte Fläche mit Zwischenfruchtanbau oder Gründecke ausgewiesen wird, sind für die Einsaat von Kulturpflanzenmischungen Mischungen zu verwenden, die aus in der Anlage 3 aufgeführten Arten bestehen. Keine Art darf in einer Kulturpflanzenmischung einen höheren Anteil als 60 Prozent an den Samen der Mischung haben. Der Anteil von Gräsern an den Samen der Kulturpflanzenmischung darf nicht über 60 Prozent liegen.
(2) Eine Fläche mit Zwischenfruchtanbau oder Gründecke, die im Antrag auf Direktzahlung als im Umweltinteresse genutzte Fläche für die Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden ausgewiesen und durch Aussaat einer Kulturpflanzenmischung angelegt wird, muss vom Ablauf des 1. Oktober bis zum Ablauf des 31. Dezember des Jahres der Antragstellung mit dieser Kulturpflanzenmischung bestellt sein.
(3) Im Jahr der Antragstellung darf eine Fläche mit Zwischenfruchtanbau oder Gründecke, die als im Umweltinteresse genutzte Fläche ausgewiesen wird, nur durch Beweidung mit Schafen oder Ziegen genutzt werden.
§ 32 Flächen mit stickstoffbindenden Pflanzen (Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe j der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013)
(1) Auf einer Fläche mit stickstoffbindenden Pflanzen, die im Antrag auf Direktzahlung für die Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden als im Umweltinteresse genutzte Fläche ausgewiesen wird, dürfen die in Anlage 4 aufgeführten Arten angebaut werden. Sofern die in Anlage 4 genannten Arten vorherrschen, dürfen sie auch in Mischungen mit anderen Pflanzen angebaut werden.
(2) Werden auf einer Fläche im Sinne des Absatzes 1 die stickstoffbindenden Pflanzen Glycine max, Lens spp., Lupinus albus, Lupinus angustifolius, Lupinus luteus, Phaseolus vulgaris, Pisum sativum oder Vicia faba angebaut, müssen sich diese im Antragsjahr mindestens während der Zeit vom 15. Mai bis zum 15. August auf der Fläche befinden. Der Zeitraum des Satzes 1 beginnt mit dem Tag der Aussaat. Die Pflanzen befinden sich nicht mehr im Sinne des Satzes 1 auf der Fläche ab dem Tag nach
1.
der Ernte der Früchte oder Körner oder
2.
dem Mähen, Schlegeln oder Beweiden des Aufwuchses oder
3.
einer mechanischen Bodenbearbeitung, die zu einer Zerstörung des Aufwuchses der stickstoffbindenden Pflanzen führt.
Tritt die Erntereife der Früchte oder Körner vor dem 15. August eines Jahres ein, dürfen die Körner oder Früchte abweichend von Satz 1 vor dem 15. August geerntet werden, soweit der Betriebsinhaber die Ernte spätestens drei Tage vor deren Beginn der Landesstelle angezeigt hat.
(3) Auf einer Fläche im Sinne des Absatzes 1 müssen sich andere nach Anlage 4 zulässige stickstoffbindende Pflanzen als die in Absatz 2 Satz 1 genannten im Antragsjahr mindestens während der Zeit vom 15. Mai bis zum 31. August auf der Fläche befinden. Der Zeitraum des Satzes 1 beginnt mit dem Tag der Aussaat. Sie befinden sich nicht mehr im Sinne des Satzes 1 auf der Fläche ab dem Tag nach einer mechanischen Bodenbearbeitung, die zu einer Zerstörung des Aufwuchses der stickstoffbindenden Pflanzen führt.
Und in Zukunft suchst das selber raus und lässt es dir nicht auf dem Silbertablett servieren!
viktualia

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1207

Beitrag von viktualia »

auf Verknappung habe ich mich nicht bezogen viktualia(dagegen gibt es ja den globalen Markt), sondern auf Preiserhöhung.
Hast du die Marktapfelpreise vom vorletzten Jahr im Kopf? :)
Liebster Rati, dass ist wohl nun eine der kleineren Variationen von "Leseverständniss": ich kenne Preiserhöhungen ohne Knappheit, aber Knappheit ohne Preiserhöhungen halte ich für eher selten.
Die Preise im Aldi sind ja nicht "alle Preise", siehe Globalisierung.

Und nee, die Marktpreise hab ich nicht im Kopf, ich ess nicht so viele Äpfel und für die Wutzen lass ich sie mir schenken oder greif abgelaufene Bioware ab, bzw. klaub sie von der Obststreuwiese nebenan auf. Und das ist letzten Herbst, im Gegensatz zu vorletztem, ausgefallen.
Dafür hab ich aber ein paar richtig große Mengen geschenkt bekommen, weil die Obsthändlerin meines Vetrauens sie aussortiert hat, wegen kleiner Kitschen. Für die Wutzen waren sie aber durchaus Lagerfähig genug, hab nur sehr wenig aussortieren müssen.

Was ich meinte, ist, dass wenn bei uns so gut wie keine Knappheit und nur geringe Preiserhöhung auftritt, der "Schaden" woanders auftritt.
Entweder bei den Obsthändlern, die schärfer kalkulieren müsssen, oder bei den produzierenden Ländern, die weniger abbekommen für den eigenen Markt.

Gottchen, Richard, dein Schwurbelfaktor ist mir zu heftig.
RichardBurgenlandler am Do 14. Jun 2018, 12:40
Ich muss gestehen, das ist mir echt neu, das die Demokratie nicht über die Natur gebietet.
Was denn nun, gebieten oder nicht gebieten, entscheide dich . Oder lies nach. https://www.gesetze-im-internet.de/dire ... /__32.html Oder nimm ein Moorbad.
Ach, Ölkanne war schneller. Ich möchte meinem Ärger aber Ausdruck geben. Einfach "Nein" sagen kann jeder; Verantwortung für Art, Umfang und Inhalt seiner Aussagen übernehmen macht aber mehr Sinn.
Rati
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1208

Beitrag von Rati »

viktualia hat geschrieben:
auf Verknappung habe ich mich nicht bezogen viktualia(dagegen gibt es ja den globalen Markt), sondern auf Preiserhöhung.
Hast du die Marktapfelpreise vom vorletzten Jahr im Kopf? :)
Liebster Rati, dass ist wohl nun eine der kleineren Variationen von "Leseverständniss":...
jo, sehe ich auch so, schließlich kam in meinem Text das Wort Verknappung nicht von. :pfeif:
Dafür kam in Inas Beitrag - auf den ich geantwortet hatte das Wort Preierhöhuung nicht vor. :lol:

Grüße Rati
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Benutzer 72 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1209

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Rati hat geschrieben:Dafür kam in Inas Beitrag - auf den ich geantwortet hatte das Wort Preierhöhuung nicht vor.
Na wenn dann Breierhöhung! :schmoll:
ina maka hat geschrieben:Wieso kriegen "wir Konsumenten" davon fast nichts mit?
Wieso hätte ich da die Preiserhöhung noch extra erwähnen sollen? Verknappung hab ich allerdings auch nicht extra erwähnt :flag:

Ich meinte ja auch, wieso merken wir davon nichts - ?

Wer isst das normalerweise alles, was wir essen, wenn es auf "unseren" Feldern mal nicht genug gibt?
Das musste ja auch irgendwo produziert werden - wußten die schon, dass es bei uns eine "Knappheit" geben wird und sie deshalb mehr produzieren müssen? :hmm:
viktualia

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1210

Beitrag von viktualia »

Wer isst das normalerweise alles, was wir essen, wenn es auf "unseren" Feldern mal nicht genug gibt?
Ich hab wirklich überlegt, ob du jetzt ne Liste mit Apfelprodukten oder Ländern, in denen Äpfel wachsen erfragst.
Aber das konnte es ja nun echt nicht sein.
Dann dachte ich grade: bist du wirklich noch nicht auf die Idee gekommen, dass es Produkte gibt, die von ihren "Produzenten" normalerweise nur dann verzehrt werden, wenn unser Markt satt ist?
Und auch nur dann, wenn es nicht von anderen Industrien abgegriffen wird. Biosprit, Öl/Alkohol, etc.

Die elende Seite der Bauernromantik ist nicht im gleichen Maße ausgestorben, wie die hiesigen Bauern, das Leid ist nur ausgelagert worden.
Vom Imperialismus über die Dampfmaschin´ bis zur Globalisierung.
:twister2:
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