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Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

Verfasst: Do 8. Sep 2011, 11:20
von Knurrhuhn
Hallo Roland,

ich glaub ich versteh schon wie Du das meinst. Immerhin habe ich ein eindeutiges Gefühl für bzw. gegen eine Gegend und von daher schon wirklich einen Vorteil.
Tja, die Qual der Wahl .... diese Freiheit hat wirklich ihre Tücken. Einerseits natürlich fein, wenn man sich frei entscheiden kann und darf. Andererseits auch schwierig, weil man vieles abwägen muß.

Es ist der klassische Konflikt zwischen Bauch und Kopf. Es ist mein Gefühl, das mich in die Ferne zieht, aber der Kopf der mich noch hier bleiben lässt, obwohl ich mich hier schon lange nicht mehr wohl fühle.

Für mich ist es, von anderen Umständen abgesehen, nicht soo einfach, mutterseelenallein irgendwo hin zu ziehen. Ich merke zwar wenn ich allein im Urlaub bin, daß ich super klar komme und die Heimat auch nicht vermisse. Aber wie wäre es, wenn ich wirklich plötzlich dauerhaft 600-700 km von daheim weg wäre, nicht mal grade einen Freund oder Geschwister um die Ecke habe die ich spontan besuchen kann....? Klar, ich denke schon, daß es auch anders geht, und mit der Zeit würde ich auch bestimmt neue Kontakte finden, Freundschaften schließen usw....
Ich denke ich werde wohl, wenn es soweit ist, erst mal eine kleine Bude anmieten um ein Gefühl für den Ort/die Gegen zu bekommen, oder vielleicht sogar mit'nem Wohnwagen auf einem Campingplatz wohnen. Je nach Gegebenheiten. Ist jedenfalls einfacher dann wieder weg zu gehen, als wenn man sich direkt etwas kauft.
Gut, das verzögert meine Pläne zwar noch mehr, aber ich will eben nicht wieder eine Entscheidung über's Knie brechen.