Eberhard hat geschrieben: Mo 1. Jul 2024, 15:56 Es ist aber (für mich) naheliegend, meinen Garten mit Garten/Ackerland in anderen Regionen von der Bewirtschaftung relativ gleichzusetzen und einen in Relation ähnlichen historischen Humusschwund zu erwarten, ebenso einen Humusaufbau hin zu Grenzen, die ich nicht kenne, aber deutlich höher als 3% erwarte.
Diesen Zahn sollte dir eigentlich schon der Herr Thaer gezogen haben. Warum wohl hat er in der Einleitung zu seinem Werk so betont, dass genau das nicht zulässig ist?
Inzwischen sind wir also bei den Dinos.
Aber das mit dem Rumeiern geht doch schon die ganze Zeit so.
Eröffnungspost:
Eberhard hat geschrieben: So 9. Jun 2024, 09:59
Dr. agr. Johannes Eisenbach spricht [...] über den Entstehungsprozess der so genannten Biozyklischen Humuserde, eines organischen Materials aus stabilen Kohlenstoffaggregaten, einer hohen Nährstoffkonzentration und Düngewirkung, das nicht auswaschungsgefährdet ist und damit große Potenziale für Pflanzenernährung und Pflanzengesundheit entfalten kann.
Dann
emil17 hat geschrieben: Mo 10. Jun 2024, 08:56
Ich wollte nun doch mal wissen, was biozyklisch vegan denn sein könnte.
[Ergebnis meiner Recherche]
Mein Fazit: Wer vegan kompostieren will, kann das gerne machen; er/sie sollte aber wissen, dass es nur eine von mehreren funktionierenden Möglichkeiten zum Ziel ist, und dass vegan sich biologisch nicht begründen lässt.
Das biozyklisch ist dabei verloerengegangen, wurde aber auch nirgendwo erklärt.
Für einen user, der andere darauf hinweist, dass seit 1717 eigentlich jeder lesen können sollte, ist diese Antwort darauf einigermassen erstaunlich:
Eberhard hat geschrieben: Mo 10. Jun 2024, 10:16
Beim Vorredner bin ich mir unschlüssig, was er EIGENTLICH sagen will.
Aber:
Eberhard hat geschrieben: Mo 10. Jun 2024, 10:16Ich selber erkenne als Erstes aus dem Vortrag, dass da ein nachvollziehbarer Weg beschrieben wird, wie man in einem relativ kurzen Zeitraum von Bioabfall zu einem Dauerhumus kommen kann [...]
Na wunderbar, dann erklär es doch so dass auch ich es verstehe.
Deshalb meine Nachfrage, wie man denn Dauerhumus definiert und wie man den bestimmen kann, denn ich würde das auch gerne nachvollziehen können.
Als Antwort kommen ein paar beschreibenden Zahlen (immerhin ...), unter anderem "Messbare Düngefähigkeit selbst bei Keimlingen (über 110%)"
und immer wieder dezente Hinweise, dass wer da noch Fragen hat, zu doof ist um das zu kapieren:
"Wer also Fragen dazu hat, sollte das eigene intellektuelle Erfassen überprüfen."
Ich weiss jetzt nicht auf Anhieb, was mit "Messbare Düngefähigkeit selbst bei Keimlingen (über 110%)" gemeint sein könnte, bin also intellektuell schwach. Dennoch wage ich die Frage, ob auch ein normaler Kompost diese Eigenschaften haben könne (falls ja, wäre es keine brauchbare Definition), sowie
emil17 hat geschrieben: Mo 10. Jun 2024, 12:17
Wäre noch die Frage, wie man Humus sicher und eindeutig von Dauerhumus unterscheidet.
Ich halte diese Frage für naheliegend, immerhin ist doch Dauerhumusbereitung in grossen Mengen Zweck der Methode und der Weg dahin ist, wie wir oben erfahren haben, auch nachvollziehbar.
Ganz falsch:
Eberhard hat geschrieben: Mo 10. Jun 2024, 16:24
An diesem Punkt kommt der große Kopf nicht weiter. Dann sind aber alle fortgesetzten Schlussfolgerungen wertfrei.
Für manche ist ja schon totes Pflanzenmaterial Humus. So gesehen, kann man durch das Auflegen einen Strohballens die Humusschicht gleich um einen Meter erhöhen.
Spätestens bei dieser erstaunlichen Erwiderung auf eine einfache und naheliegende Frage kommt der Verdacht auf, dass überhaupt nicht klar ist, worum es überhaupt geht. Das wäre dann im Sinne der Wörpedahlerschen Definition von Esoterik.
Was an der Methode neu ist, wurde schon vorher gefragt und nie beantwortet.
So einfach ist es aber nicht. Offenbar liegt es daran, dass ich blind bin:
Eberhard hat geschrieben: Di 11. Jun 2024, 13:34Was der Nichtblinde aber erkennt: In den genannten 5+ Jahren kann man trotz bzw. in Einklang mit einer produktiven Bewirtschaftung sichtbare Ergebnisse erzeugen - wenn es denn so funktioniert. Zu einer eigenen Nachprüfung mit eigenem Lineal sollten aber sehr viele in der Lage sein, wenn man sich an das "Grundrezept" halten kann.
Ja, jetzt kommt wieder das "Geschrei" nach einem Versuchsgarten mit Parallelversuch mit gleicher Kultur auf gleichem Boden, aber mit herkömmlicher, nicht biozyklisch-veganer Methode. Denn da sieht jeder was rumkommt und keiner muss als intellektuell überfordert oder blind oder unfähig bezeichnet werden - wenn es funktioniert. Und wenn du das bei Dir machst, bist du schon bald von den 3% Humus weg.