Wölfe

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Edermühle
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Re: Wölfe

#1101

Beitrag von Edermühle »

Sonne hat geschrieben:
Ich glaube den gibt es nicht.

Ich glaube nicht, dass es eine Lösung gibt, die alle Parteien zufrieden stellt.
2-3 Herdenschutzhunde haben nichts mit einer " nicht zufrieden stellender Lösung für alle" zu tun, sondern klipp und klar mit einer extremen Haftung die man jemandem unterjubeln möchte.
Da geht es nicht um eine "Ansicht" oder ein "Wohlbefinden" sondern um eine nicht umsetzbare rechtliche Situation.
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Sonne
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Re: Wölfe

#1102

Beitrag von Sonne »

Hm...versteh' grad nicht den Zusammenhang. :hmm:

Ich habe mich nicht auf HSH bezogen.

Ich wollte sagen, ich glaube, es gibt generell keine Lösung für das 'Problem Wolf-Mensch-Nutztier in Deutschland. Und wenn, dann ist sie abartig teuer.

By the way... vor HSH hätte ich als Wanderer zum Bsp. panische Angst. Mensch wird bisher ja auch ehr von Hund angegriffen als von Wolf.

Und ein Hund, der was bewachen soll und ein fremder Mensch kommt ihm in die Quere...na dann 'Gut Nacht'.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
Benutzer 72 gelöscht

Re: Wölfe

#1103

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Edermühle hat geschrieben:Zum xten mal wiederhole ich mich gerne, auch wenn man bei einem online Brainstroming irgendwie erwarten könnte, dass sich die Leute die vorausgegangenen Postst (zumindest die der letzten 10 Seiten) mal durchlesen.

In Wien wurde gerade aufgrund eines Bissvorfalls mit einem Dackel(!) beschlossen die generelle Maulkorbpflicht ein zu führen. Davor galt schon generelle Leinenpflicht ODER Maulkorb - für ALLE Hunde.
ich wiederhole mich auch gerne, schade dass du mein post nicht gelesen hast ;)
Wo wohnst du?
Ich wohne in Wien.
Nein, es war wegen dem Rottweiler, das mit dem Dackel ist dann halt auch noch passiert.....
Und soweit ich weiß, geht es vorerst mal nur um eine Maulkorbpflicht für Listenhunde. Da gibt es viele Proteste dagegen, ich mein...
Wir haben ja auch seit einiger Zeit einen Hund aus dem Tierheim, Mischling, kein Listenhund - aber trotzdem.
wir werden sehen.
nicht alles wird so heiß gegessen wie gekocht, in Wien zumindest nicht. :)

doch oder doch nicht...?
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Edermühle
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Re: Wölfe

#1104

Beitrag von Edermühle »

ina maka hat geschrieben:
Und soweit ich weiß, geht es vorerst mal nur um eine Maulkorbpflicht für Listenhunde.

doch oder doch nicht...?
Weißt, es is völlig wurscht ob ein Hund +40 Kg, dessen Alleinstellungsmerkmal es ist eigenständig Entscheidungen zu treffen und darauf gezüchtet ist sein Rudel (Familie+Herde) bis aufs Blut zu verteidigen auf irgendeiner Liste steht oder nicht.
Logischerweise müssten Herdenschutzhunde natürlich drauf stehen.
Bei dem Vorschlag einer unbeaufsichtigten Haltung dieser Tiere im besiedelten Gebiet sagt der Hausverstand und das Verantwortungsgefühl ganz klar nein wenn wir uns ehrlich sind - da brauchts nich mal ein Gesetzt und auch nix was gekocht werden muss.
Ich mag Hunde wie gesagt sehr gerne und wir haben selber einen Mischling.
Verantwortung und gesetzliche Haftung bleibt trotzdem beim Besitzer - da gibts nix zu diskutieren, des is fix.
Aber ich gebs auf mehr als das 1+1=2 is kann ich auch nicht sagen.

P.s Bis jetzt wollte komischerweise noch niemand der Herdenschutzhunde vorschlägt ( wie gesagt 2-3 brauchts) die Haftung dafür übernehmen - und dabei ist das so nee super Idee und das mit der Haftung doch gar nicht so schlimm...
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Edermühle
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Re: Wölfe

#1105

Beitrag von Edermühle »

Sonne hat geschrieben:Hm...versteh' grad nicht den Zusammenhang. :hmm:

Ich habe mich nicht auf HSH bezogen.
Dann entschuldige bitte vielmals, das habe ich falsch verstanden. :flag:
Sonne hat geschrieben:By the way... vor HSH hätte ich als Wanderer zum Bsp. panische Angst. Mensch wird bisher ja auch ehr von Hund angegriffen als von Wolf.

Und ein Hund, der was bewachen soll und ein fremder Mensch kommt ihm in die Quere...na dann 'Gut Nacht'.
Ach komm, ein normaler Hund soll zwar nie unbeaufsichtigt sein, weil jedem klar ist, dass es völlig verantwortungslos ist und man ein völlig unnötiges Risiko eingeht (360.000 Bissunfälle/Jahr), aber 3 freilaufende Herdenschutzhunde in Aktion sind doch nun wirklich was völlig anderes... Da brauchts keine Angst haben - die wollen nur spielen und wenn doch was passsiert dann haben die das vorher noch nie gemacht...Naja, im Zweifelsfall hat der Halter dann was falsch gemacht oder Du hast eben falsch reagiert...Irgendwer wird dann schon schuld sein, bis auf die, die das ganze vorgeschlagen haben natürlich...
*sarcasm off

Der Guten Nacht schließe ich mich an ;)
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Reto94
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Re: Wölfe

#1106

Beitrag von Reto94 »

Eigentlich wollte ich nichts zu diesem Thema schreiben, aber ich tu es jetzt trotzdem...

Hier hats ein Schäfer im Tal, dem seine Herde Schafe umfasst so ca 80-100 Schafe. Mit dabei immer drei Maremannos (sardischer Schlag, nicht die die man in Mitteleuropa kennt, ca 30kg). Häufig sind die Schafe mit Hunden direkt am Wegesrand, dazwischen nur eine knapp 80cm hohe Steinmauer.
Wenn wir mit unseren Hunden daneben vorbei laufen sehen die das logischerweise als Bedrohung und bellen, flätschen die Zähne und stellen die Nackenhaare, dass daneben jeder Mastiff/Dobermann/Rottweiler lachhaft aussehen würde.
ABER: Immer nur bis an die Grenze ihres Reviers. Ist noch nie einer drüber gesprungen! Obwohl das eine leichte Sache wär...

Mit solchen Hunden ginge das in Mitteleuropa bestimmt auch. Nur gäbs halt keine Wanderwege durch die Weiden mehr, sondern nur noch drum rum. Und ja, ich kenne Viehwirtschaft in den Alpen. Bin damit mehr oder weniger aufgewachsen und war gerade diesen Sommer fünf Monate auf verschiedenen Alpbetrieben arbeiten gegangen.

Erkenntins in diesen 5 Monaten: Bergbauern berufen sich auf das Recht schon immer da gewesen zu sein, die meisten karren unmengen Kraftfutter für ihre Holsteinkühe rauf, die dort rein gar nichts verloren haben. Dafür können sie den Käse verkaufen, der keinen nennenswerten Wert mehr hat... Die würden besser im Sommer im Tal bleiben und sich den Zirkus sparen, ABER es gibt ja immense Beiträge vom Bund wenn man eine Alp bewirtschaftet...

Mit ein ganz wenig Einschränkungen für Bauern und ein bisschen mehr Einschränkungen der Wanderlustigen und Pilzsammler wäre also so ein Herdenschutzhundeprojekt bestimmt möglich!
Adjua
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Re: Wölfe

#1107

Beitrag von Adjua »

Wenn die Leute nicht mehr gefahrlos auf den Berg gehen können, werden sie nicht mehr als Touristen kommen. Einschränkungen funktionieren jetzt schon nicht, wenn man Radfahrern sagt sie sollen auf bestimmten wegen nicht fahren, oder Leuten versucht zu erklären dass sie ihre Hunde nicht zu den Kühen mitnehmen sollen. Das heißt, es gibt dann keinen Sommertourismus mehr.

Der Sommertourismus ist ohnedies an der Grenze des Rentablen für viele Hotels, das heißt, da können dann eine Menge Leute zusperren, hier gerade die Almhütten mit Bewirtschaftung.

Das kommt einer Enteignung gleich.

Abgesehen davon sind Herdenschutzhunde in Österreich in Kals bereits getestet worden. Ergebnis: Es ist nicht machbar, unter anderem wegen der österreichischen Arbeitszeitgesetze und wegen der Haftung, die der Hundehalter in Österreich für seine Hunde hat.

Dies war ein Test von Herdenschutzhunden an Schafen. Wurde professionell durchgeführt und hat eine Menge Geld gekostet.

Niemand hat jemals Herdenschutzhunde an Kühen auf einer Alm getestet. So, wie die Wirtschaft aus unserer Alm funktioniert, könnte man es auch nicht machen. Wir hatten heuer 82 Kühe von 10 verschiedenen Bauern, die in ungefähr acht bis zehn verschiedenen Gruppen herumgelaufen sind. Man könnte auch nicht alle in einer Herde mit einem Hütehund zusammenhalten, weil Mutterkühe mit jungen Milchkühen nicht zusammenkommen dürfen, damit die Kälber nicht an den jungen Kühen saugen.

Wir müssen aber verschiedene Tiere nehmen, weil bei uns 8 Bauern Weiderechte haben. Du bräuchtest hier Herdenschutzhunde, die völlig fremde Kühe als ihre Herde ansehen, und die von den Kühen nicht angegriffen werden. und davon acht bis zehn verschiedene, die dann gegen ein Wolfsrudel auch keine Chance haben, weil nicht mehrere bei einer Herde sind sondern einer bei jeder Gruppe sein müsste.

Wir haben kein einziges Futter auf die Alm gefahren. Der Nachbar hat 100 Kühe und 100 Pferde, der hat einige Holsteiner und hat Futter hinauf gefahren. Da es heute keine billigen Arbeitskräfte mehr gibt, die das Melken erledigen, brauchst du eine gewisse Leistung der Milchkühe, damit sich die Infrastruktur rechnet. Alle Tiere auf der Alm pflegen trotzdem die Wiesen, die ansonsten unwiederbringlich verschwinden würden. Die hat der Bauer geschaffen, die gehören Bauern, das sind wirtschaftlich wertvolle Flächen, die man dem Bauern jetzt so einfach wegnimmt?

Wenn der Wolf auf unsere Almen kommt, dann bekommen wir keine Tiere mehr, und der Nachbar wird seine Haflinger Zuchtstuten auch nicht mehr bekommen. Die kosten alle um die 10000 €, da wird niemand seine Zuchtstute riskieren, um dann einen lächerlichen Fleischpreis zu bekommen. Dann verwildern die Almen, so einfach ist das.

Was das für die wirtschaftliche Grundlage der Bauern heißt, kann man sich vielleicht auch als Flachländer vorstellen. Das ist das Ende einer Wirtschaftsweise, die außerordentlich tierfreundlich ist und die das Überleben der Bauern in einer ansonsten nicht konkurrenzfähigen landschaftlichen Umgebung erlaubt. Es wird dann auch in Tirol, wenn überhaupt noch, nur noch Tiere in Ställen geben, weil der Wolf nicht auf den Bergen bleiben wird.

Wenn die Almen verwalden und verbuschen, ist es auch über kurz oder lang mit dem Wintertourismus vorbei, weil kein Mensch die immensen Kosten tragen kann, die es braucht um die Skipisten freizuhalten.

Das heißt die gesamte Wirtschaft in Tirol,wie sie jetzt existiert und seit Generationen aufgebaut wurde, wird zusammenbrechen. So wie in anderen Gegenden wird sich die Landwirtschaft auf ein paar intensive große Betriebe konzentrieren, weil der Nebenerwerbsbauer, der im Moment noch sehr verbreitet ist und die kleinteilige Landwirtschaft in dieser Region ermöglicht, nicht mehr lebensfähig sein wird. Dazu gibt es dann ein paar technische oder industrielle Betriebe. Und das alles nur, weil sich irgendwelche Leute einbilden, dass der Wolf ausgerechnet hier geschützt werden muss?
July
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Re: Wölfe

#1108

Beitrag von July »

Adjuga:)
Ich verfolge diesen Faden, schreibe aber lieber nicht viel dazu, da ich mich schon beschimpfen lassen musste :pfeif:
Es wäre sehr schade für die Almen und die Almbauern wenn es wirklich so käme und der Wolf dort die Herrschaft übernimmt.
Und das müsste auf jeden Fall verhindert werden!
:daumen: :daumen:
LG von July
Rati
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Re: Wölfe

#1109

Beitrag von Rati »

aduja, es tut mir wirklich leid das es mir einfach nicht gelingt deinen Blick etwas zu weiten (und zB an mehr als eine ferngesteuerte Drohne zu denken die keinem Baum ausweichen kann, wärend jedes Auto heutzutage schon Abstandssensoren besitzt)
Sorry auch dafür das du nicht glauben kannst das ich jemals auf ner Alm war geschweige den mein kuscheliges PC Zimmer jemals verlassen habe.
Es tut mir auch leid das dein Blick nun ausschließlich auf dieser einen Möglichkeit verweilt, statt weiter zu probieren oder für das Wohl deiner Tiere zu kämpfen.
Dann wird dir halt nix anderse übrig bleiben da zu hocken dich zu grämen und irgendwann zu scheitern.

Aber immerhin, die wichtigste Sache ist ja geklärt:
Aduja hat geschrieben:Den Preis für deine Ansichten zahlen Leute, die für ihre Tiere und deren Wohlergehen hart arbeiten und deren Existenz nun gefährdet ist.
der Schuldige ist gefunden und alle können wieder ruhig schlafen.
Edermüller hat geschrieben:.Wird sich bei einem Bissunfall und dergleichen irgendwer für meine Situation interessieren? ...Wer haftet denn wenn was passiert?
Ich und zwar ganz allein. Kein Politiker, kein Forum, kein Tierschützer und erst recht keine "Fachberatungsstelle" - nein ich und nur ich.
das ist richtig beschrieben und das ist nicht richtig, heist so darf das nicht sein. Also schnappt euch die Verantwortlichen, macht euch laut, kommt raus aus der Ecke sorgt für euer Recht.... Und verdammt noch mal (nett gemeint) warum tut ihr das nicht schon seit dem Jahre 2000 als der Wolf angekommen ist.
Sonne hat geschrieben:Was ich jetzt daran bemerkenswert finde ist, dass obwohl die Wildnis dort in Rumänien nicht weit ist - und zwar richtig wilde und große Wildnis, kommen die Bären in die Siedlungen um sich dort Futter aus Müllcontainern zu holen. Tiere sind wohl irgendwo auch Faulpelze und wählen von 2 Möglichkeiten die leichte und bequeme.
nicht Faulpelze,instinktiv intelligent Sonne. Nahrungssuche wird immer so effektiv wie möglich gestaltet um nicht mehr Energie fürs Brennstoffsuchen zu verbrauchen als am Ende für die eigenen Speicher raus kommt.
Aber was deine Befürchtung zu den Müllcontainerdurchwühlenden Tieren angeht, ist die Antwort eigentlich recht einfach : keinen attraktiven Müll zugänglich herumliegen lassen:
www wissen de hat geschrieben:. "Selbst wenn ab sofort kein Müll mehr über Nacht in den Containern liegt, wird es lange dauern, bis die Bären das verinnerlichen.
wehret den Anfängen. das gilt für Müll genau wie für Nutztiere.
Sonne hat geschrieben:
Edermühle hat geschrieben: Danke - nächster Lösungsvorschlag.
Ich glaube den gibt es nicht.
Ich glaube nicht, dass es eine Lösung gibt, die alle Parteien zufrieden stellt.
Das ist richtig, es kann nicht eine Lösung geben. Es muss immer ein Paket verschiedener Regularien und Maßnahmen geben um allen zu helfen.
Sonne hat geschrieben: ...By the way... vor HSH hätte ich als Wanderer zum Bsp. panische Angst. Mensch wird bisher ja auch ehr von Hund angegriffen als von Wolf.
Und ein Hund, der was bewachen soll und ein fremder Mensch kommt ihm in die Quere...na dann 'Gut Nacht'.
Sonne, auf der Alm, wo die Wanderwege durch die Weiden führen, ist ein HSH sicherlich eine Gefahr, aber in anderen Landstrichen wo niemand durch die eingezäunten Weideflächen laufen darf, ist ein HSH keine Gefahr für vorbeigehende menschen, denn der Hund weis wo die Weide zu Ende ist und ein Zaun ist ja auch im normalen Alltagsleben selbst für nich erzogene Hunde eine deutliche Grenze.

Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Sonne
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Re: Wölfe

#1110

Beitrag von Sonne »

Da ich von Hunden schon 2x angefallen wurde, ist für mich zunächst jeder Hund eine Gefahr. Hunde riechen das.

Da wir jahrelang einen eigenen Hund hatten (den ich sehr vermisse) komme ich inzwischen gut damit zurecht, wenn ich vom Besitzer versichert bekomme, dass der Hund ok ist. Mit Hunden die frei rumlaufen um etwas zu bewachen - zum Bsp Hofhunde oder eben HSH - komme ich gar nicht zurecht.

Hunde im Park machen mir ehr weniger aus. Die bewachen kein Territorium...die trotten meist nur so vor sich hin.

Mit Almhunden werde ich wohl nie ein Problem haben. Ich hab' Belastungsasthma und gehe nur sehr selten auf einen Berg.

Aber in der Ebene, käme ich da an einer Herde mit entsprechendem Hund vorbei, müsste ich die Wanderung wahrscheinlich abbrechen oder einen Alternativweg suchen. Den es vielleicht nicht gibt.

Aber Deutschland wird sich kaum nach meinen Befindlichkeiten richten, in der Frage Wolf/Bär...Ja/Nein.

Ist die Frage, wer da überhaupt was und wie entscheidet.
Politisch kriege ich da nicht viel mit.

Ich glaube auch nicht, dass ein Bündel von verschiedenen Maßnahmen die Lösung bringt.

Der Wolf ist wild und er wird sich nicht zähmen lassen.

Und Deutschland ist durch und durch zivilisiert. Ich könnte es mir nur in den Wäldern mit der Grenze nach Osten noch vorstellen, denn das sind große Wälder.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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