Hat wer die Bücher "Katzen würden Mäuse kaufen" oder Hunde würden länger leben, wenn....... gelesen?
Ich hab mir in diesem Jahr einiges an Hundeerziehungsbüchern durchgelesen, das Thema Hundeernährung ist ebenso ein sehr weites Feld.
100 verschiedene Meinungen- vielleicht auch mehr, nur wer hat recht?
Bei anderen Tieren hab ich die besten Erfahrungen damit gemacht, an die wildlebende Art möglichst nahe zu kommen.
Sicher bekommt der Wolf kein gekochtes Fleisch oder Gemüse, aber auch kein Fertigfutter.
Aber ob der Nachbar Freude hätte, wenn er ein Schaf reissen würde? Wölfe fressen sicher auch keine rohen Kartoffeln, kein frisch geschrotetes Getreide.
Ich trau unserem Hund ein Stück weit auch einen gesunden Instinkt zu,
Da unser Hund ein braver Familienhund bleiben und auf keinen Fall irgendwelche Jagdgelüste entwickeln soll, wird er sicher kein jagdbares Tier zum Fressen bekommen und wenn Hühner, dann gekocht. Und sollte sie wirklich einer unserer Wachteln an den Kragen gehen, dann werden wir uns ganz donnermässig unterhalten.
Ich finde unseren Hund sehr pflegeleicht, er frisst auch zur Not auch mal Trockenfutter, wenn nichts anderes vorhanden ist, er bekommt auch mal rohes Fleisch.
Ob Hunde früher besser ernährt woden sind, hmm, in Notzeiten vermutlich nicht und ganz früher sicher noch weniger, nur vielleicht die Jagdhunde des Adels, damit sie ihnen nicht die Beute verspeisten.
Ob Hunde heute besser gefüttert werden, werden sie älter, bei guter Gesundheit?
Mir fällt auf, dass sie die gleichen Krankheiten wie die Menschen bekommen, Arthrose, Krebs, .............
Ich schau mir unseren Hund an, er hat ein glänzendes Fell, strahlende Augen, schöne weisse Zähne, riecht wie ein Hund riecht, seine Hinterlassenschaften schauen auch so aus, wie sie von einem Hund aussehen sollen, lieber bekommt sie etwas weniger Eiweiß als zuviel- Calcium aus den gemahlenen Hühnerschalen, sie würde auch mit Freude die Wachteleier samt Schale verputzen. Wie ich ihr Silicium ins Fressen bringe, hab ich auch geklärt, Karotten und anderes Gemüse gibts teilweise roh, teilweise gekocht wenn sie beim Buddeln auf der Wiese oder im Garten eine Maus erwischt, bin ich zwar nicht begeistert, aber aus dem Rachen ziehe ich sie ihr auch nicht mehr , das Thema mit den Fettsäuren- damit beschäftige ich mich momentan wieder mehr,
es kann ja zum Glück jeder nach seiner Fasson selig werden.
Nur was ich mich wirklich frage, waren die Menschen früher ohne die Segnungen der Analyse, der Unterschuchungen, einer sehr grossen Bandbreite an Ernährungswissen wirklich so viel schlechter ernährt- Normalzeiten vorausgesetzt und warum bekommen heute die Hunde die gleichen Krankheiten wie die Menschen?
In der Hundeschule diskutiere ich nicht über Hundeernährung, das Thema ist mir zu emotionsgeladen, wer seinen Hund wie ernährt, muss jeder für sich selbst entscheiden, unserer wird als Selbstversorger-Familienhund nach Möglichkeit mit dem ernährt, was da ist.
Wobei ich hoffe, dass unser Hund sehr alt wird und das Thema Knochen, Arthrose mich wirklich beschäftigt, weil damit viele Hunde Probleme bekommen.
Einen Veterinär um Ratschläge zur Hundefütterung zu fragen, gottlob haben wir einen sehr guten Hoftierarzt, denn unser Hund gut kennt und hoffentlich möglichst wenig als Doc braucht.
Worüber ich nachdenke, das ist das Thema Impfen, hier bin ich mir noch nicht schlüssig.
Entwurmen ist auch so ein Thema, dass mich interessiert, wie oft und was ist da am Besten?
Hierzu gibt es nämlich auch eine grosse Bandbreite an Meinungen.