Re: Quorum Sensing und Komposttees 3
Verfasst: Di 9. Apr 2024, 12:46
Bevor du Dir wieder einmal unwillkommene Fragen oder Fakten verbittest oder user aufforderst, Themen zu meiden, wo sie dir ins Gehege kommen: regenerative Landwirtschaft ist Landwirtschaft, und Landwirtschaft ist nicht Selbstzweck, sondern soll Menschen ernähren.
Deshalb nochmal die ganz einfache Frage: reicht die Nährstoffnachlieferung durch stickstofffixierende Böden aus, um dauerhaft die hohen Erträge zu sichern, die nötig sind, um all die Menschen mit der zur Verfügung stehenden Fläche zu ernähren? Oder, naheliegender, um einen rentablen Landwirtschaftsbettrieb mit Gemüse- und Ackerbau zu führen? Wie sieht es mit Phosphor aus, der nicht durch die Luft nachgeliefert werden kann? Woher kommt der?
Auf meinen Flächen lässt der Ertrag nach wenigen Jahren jedenfalls deutlich nach, wenn ich nix von aussen zuführe. Sobald man etwas zugibt, was Nährstoffe enthält, funktioniert es wieder.
Auch der Herr Seifert, den du gerne zitierst (ich auch), sagt, dass es nötig sei, Nährstoffe von aussen zuzuführen. Er empfiehlt Kompost statt Kunstdünger und begründet das. Aber wenn man davon nicht genug hat? Z.B. weil der Kartoffelacker 1 Hektar gross ist, da man das mit Erwerbsabsicht macht?
Und noch so eine einfache Frage: Wenn es stimmt, dass Umgraben dem Boden schadet, weil damit Mykorrhizafäden- und Regenwurmgänge gekappt werden, dann müssten nicht umgegrabene Böden bei sonst gleicher Behandlung ertragreicher sein als umgegrabene. Sind sie aber nicht, jedenfalls bei mir nicht.
Offenbar können die das ab. Ist ja logisch, denn Pilzmycel wächst ziemlich schnell und auch Regenwürmer tun nicht viel anderes, als dauernd neue Gänge zu graben.
Dafür spricht auch, dass die Leute hier ihre Gemüsegärten seit jeher umgraben. Weil das keinen Spass macht, muss es wohl andere Gründe geben, warum die sich das antun.
Auch bei der Landwirtschaft gibt es wohl Gründe, warum gepflügt wird und warum der Pflug in der Geschichte mehrfach erfunden wurde. Warum, wenn es doch nur Nachteile hat?
Solange das so ist und offensichtlich so funktioniert, gibt es für mich keine Grund, irgendwelchen Theorien zu glauben, die mir das Gegenteil weis machen wollen.
Deshalb nochmal die ganz einfache Frage: reicht die Nährstoffnachlieferung durch stickstofffixierende Böden aus, um dauerhaft die hohen Erträge zu sichern, die nötig sind, um all die Menschen mit der zur Verfügung stehenden Fläche zu ernähren? Oder, naheliegender, um einen rentablen Landwirtschaftsbettrieb mit Gemüse- und Ackerbau zu führen? Wie sieht es mit Phosphor aus, der nicht durch die Luft nachgeliefert werden kann? Woher kommt der?
Auf meinen Flächen lässt der Ertrag nach wenigen Jahren jedenfalls deutlich nach, wenn ich nix von aussen zuführe. Sobald man etwas zugibt, was Nährstoffe enthält, funktioniert es wieder.
Auch der Herr Seifert, den du gerne zitierst (ich auch), sagt, dass es nötig sei, Nährstoffe von aussen zuzuführen. Er empfiehlt Kompost statt Kunstdünger und begründet das. Aber wenn man davon nicht genug hat? Z.B. weil der Kartoffelacker 1 Hektar gross ist, da man das mit Erwerbsabsicht macht?
Und noch so eine einfache Frage: Wenn es stimmt, dass Umgraben dem Boden schadet, weil damit Mykorrhizafäden- und Regenwurmgänge gekappt werden, dann müssten nicht umgegrabene Böden bei sonst gleicher Behandlung ertragreicher sein als umgegrabene. Sind sie aber nicht, jedenfalls bei mir nicht.
Offenbar können die das ab. Ist ja logisch, denn Pilzmycel wächst ziemlich schnell und auch Regenwürmer tun nicht viel anderes, als dauernd neue Gänge zu graben.
Dafür spricht auch, dass die Leute hier ihre Gemüsegärten seit jeher umgraben. Weil das keinen Spass macht, muss es wohl andere Gründe geben, warum die sich das antun.
Auch bei der Landwirtschaft gibt es wohl Gründe, warum gepflügt wird und warum der Pflug in der Geschichte mehrfach erfunden wurde. Warum, wenn es doch nur Nachteile hat?
Solange das so ist und offensichtlich so funktioniert, gibt es für mich keine Grund, irgendwelchen Theorien zu glauben, die mir das Gegenteil weis machen wollen.