Re: Gesund bleiben - Gesund werden
Verfasst: So 7. Apr 2019, 19:41
Danke. 
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mein arzt verschreibt mir vigantol tropfen mit 20.000 einheiten.hobbygaertnerin hat geschrieben:
mit dem Rezept kam ich schneller auf die errechneten Werte, in der Apotheke bekommt man bei uns Vitamin D nur bis 4.000 Einheiten, da dauert es schon eine ganze Weile bis man auf ein höheres Level kommt.
ich schreibe dir eine pnSonne hat geschrieben:
@Moorhexe...Wieviel Tropfen nimmst du da?
Quelle: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/p ... 32450.htmlIn und auf unserem Körper leben mehr Mikroorganismen als unser Körper Zellen hat. Bakterien, Pilze und Viren bilden unser Mikrobiom und sein Zustand entscheidet maßgeblich über unsere Gesundheit.
Unsere Mitbewohner organisieren einen Großteil der Immunabwehr, schützen unsere Haut und kommunizieren mit dem Hirn, vor allem aber ermöglichen sie als sogenannte "Darmflora" unseren Stoffwechsel. Mit modernster Technik wird dieses geheimnisvolle "Organ" nun erforscht.
Leo Ressel leidet an Diabetes Typ 2, Erik Käferle lebt seit seiner jüngsten Kindheit mit Asthma und Margareta Diringer kämpft seit Jahrzehnten mit starken Kopfschmerzen. Was die verschiedenen Krankheitsgeschichten erstaunlicherweise miteinander verbindet, ist deren Zusammenhang mit dem individuellen Bakterien-Ökosystem der Patienten, dem Mikrobiom im Darm.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin spielt "die Mitte" des Menschen seit je her eine große Rolle. Erst in den letzten Jahren versucht nun auch die medizinische Forschung in den westlichen Industrienationen mit modernster Technik, der Bedeutung der mikrobiellen Gesellschaft in unserem Bauch und auch auf der Haut auf die Spur zu kommen.
Wie sich unser Mikrobiom entwickelt, entscheidet sich schon bei der Geburt. Kommt ein Baby auf natürliche Weise zur Welt, schluckt es die Sekrete im Geburtskanal und bekommt so seine erste bakterielle Ausstattung mit auf den Weg. Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, weisen ein weniger vielfältiges Mikrobiom auf und sind anfälliger für entzündliche Darmerkrankungen, Diabetes oder Allergien. Erik Käferle kam per Kaiserschnitt zur Welt und erlebte mit 7 Monaten zum ersten Mal Neurodermitis-Schübe, später kamen Allergien und Asthma dazu.
Wie sich das Mikrobiom weiterentwickelt, hängt vor allem von der Ernährung ab. Einseitige Essgewohnheiten schwächen die Widerstandsfähigkeit und Stabilität des Mikrobioms. Ärzte und Wissenschaftler raten besonders von Fertigkost und Convenience-Produkten mit Konservierungsmitteln ab. Nicht pasteurisierte Lebensmittel wie Rohmilch, stichfester Joghurt oder milchsauer Vergorenes wie Sauerkraut hingegen können die Mitbewohner im Darm um wertvolle Mitglieder erweitern.
Einige praktische Anwendungen der medizinischen Forschung sind bereits erprobt, zum Beispiel Probiotika. Die lebenden Mikroorganismen in Pulverform werden eingesetzt, um einen geschädigten Darm gezielt zu unterstützen. Von einigen Bakterienstämmen kennt man die positiven Auswirkungen mittlerweile gut und kann mit ihrer Hilfe beispielsweise gefährliche Darmerkrankungen bei Frühgeborenen reduzieren, Leberzirrhose verbessern oder die Insulinresistenz von Patienten wie Leo Ressel vermindern. Doch die zugeführten Bakterien siedeln sich jedoch nicht dauerhaft im Darm an, warum das so ist, konnte die Wissenschaft bislang nicht herausfinden.
Anders verhält es sich bei der Stuhltransplantation, einer Behandlung, die Patienten mit schweren Darmerkrankungen helfen kann. Dabei wird der Stuhl eines gesunden Menschen transplantiert - eine Methode, die Andreas Skringer seine Lebensqualität zurückgegeben hat. Colitis Ulcerosa, eine schmerzhafte Darmerkrankung mit starken Durchfällen, hat ihn jahrelang gequält. Schon kurz nach der Transplantation sind seine Beschwerden verschwunden und dauerhaft ausgeblieben.
Quelle: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/p ... 32452.htmlSeid umschlungen Billionen! Rund 100 Billionen Bakterien und andere Kleinstlebewesen tummeln sich auf und vor allem in uns. Auf jede einzelne unserer Körperzellen kommen im Schnitt 10 Mikroben. Mikrobiom nennen Wissenschaftler diese umtriebige Gemeinschaft. Doch diese Winzlinge sind nicht etwa Schmarotzer, die für lau bei uns Kost und Logis suchen, sie arbeiten hart: Sie spalten schwer verdauliche Nahrungsbestandteile für uns auf, liefern Vitamine oder verteidigen uns gegen Keime aus der Außenwelt.
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