Impfen und Co. bei Babys

Gesunde Ernährung, Bewegung, Hygiene etc.
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Rohana
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#111

Beitrag von Rohana »

Herbstelfe: :daumen:

Gleichzeitig bin ich auch bei Rabe. Impfen hat ein Risiko was man bewusst wahrnehmen und respektieren muss, Impfschäden *können* auftreten und anscheinend gibt es Ärzte denen das Wohl ihrer Patienten am Arsch vorbeigeht.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzer 72 gelöscht

Re: Impfen und Co. bei Babys

#112

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Es ist keine Fehlinformation, dass wir (=meine Bekannten) damals alle die Masern hatten und dass es nicht schlimm war! :schmoll:

Impfschäden *können* auftreten und manche Krankheiten *können* gefährlich werden.
Oder sind so häufig wie ein Lottosechser! danke für diese Aussage über Tetanus!! :michel:
Lehrling
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#113

Beitrag von Lehrling »

Herbstelfe hat geschrieben: Was das Thema Impfverschwörung angeht, will ich es mal so formulieren. Ich bin Biologin, ich weiß wie ein Immunsystem funktioniert. Ich weiß, wo Impfstoffe ansetzen.
oh prima
Ich überlege die ganze Zeit: die Viren und Bakterien dringen doch über die Haut ein, warum wird das Impfserum dann
in die Muskeln gespritzt? Es wäre ja auch möglich die Haut nur zu ritzen wie bei den Allergietests.

liebe Grüße
Lehrling
Ist die Heilung von PatientInnen ein nachhaltiges Geschäftsmodell?
...Frage über erfolgreiche Medikamente und daß dadurch weniger PatientInnen zu behandeln sind...
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#114

Beitrag von Peterle »

@Herbstelfe

wäre schön gewesen, wenn du nicht nur auf den letzten Satz Bezug genommen hättest. Kernaussage war ja wohl eher, dass die Impfungen an sich in der DDR ganz andere waren, was Menge und Ziel anging und mit dem Westen nicht verglichen werden können.

Aber damit es leichter wird:
..Dass es nicht um Impfungen gegen TBC, Diphtherie, Pocken oder Tetanus geht, also Infektionskrankheiten, die hier sowieso keiner mehr bekam, sondern um Impfungen gegen Kinderkrankheiten, die erst spät auf den Markt kamen. Selbst die Rötelnimpfung als frühe Impfung, die bei uns schon 1974 verfügbar war, war in der DDR nie allgemein erhältlich.
und weiter auf der Website
4.2 "Besser chronisch krank, als tot durch eine Seuche"
Die Aussage ist hier: "Es waren Impfungen und Hygiene, die uns gerettet haben. Darum können Unhygiene oder das Durchmachen von Kinderkrankheiten keine Alternative zu den chronischen Erkrankungen sein."
Dazu sind zwei Dinge zu sagen:
(1) Der Anstieg der chronischen Erkrankungen begann in den 70-er Jahren.
Es kann ja wohl keine Rede davon sein, dass es in Westeuropa um 1970 irgendwelche Seuchen gab und Menschen hier zu der Zeit zu Tausenden an Pocken, Tuberkulose oder Masern gestorben sind.
Oder konkreter: Die Impfungen, die es zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab, waren: Masern, Röteln, Mumps und Windpocken. Und das hatte nicht dazu geführt, dass es hier Krankenhäuser voller Windpocken-Toter gab.
Allerdings geht es bei der obigen Behauptung auch nicht darum, dass derjenige, der sie aufgestellt hat, in irgendeiner Weise darüber nachgedacht hat, sondern es soll nur schnell etwas Plakatives gefunden werden, um die Heilige Kuh der Medizin vom Eis zu bekommen: die Impfungen.
Und jetzt zitiere ich dich einmal:
Darüber hinaus bin ich felsenfest davon überzeugt, dass der Medizinsektor deutlich mehr verdient an hochansteckenden Krankheiten mit entsprechender Komplikations- und Hospitalisierungsrate - als am Impfstoff gegen diese Krankheit. 30€ für eine Masern-Impfung. Und daran soll sich die Pharma-Industrie gesund stoßen können? Im ernst jetzt?
Kosten eines Impfstoffes kann man hier nachsehen: klick (Und ev. Nebenwirkungen auch gleich).
Und Massenimpfungen sind im Bereich von Millionen zu sehen, wiederkehrend. Hinzu kommen die Kosten Anfahrt/Abfahrt und die Kosten des Arztes. Ich finde, das ist durchaus einer Erwähnung wert. Dann noch ein wenig Vorsorge im Namen des Volkes, also Lagerung von irgendwelchen tollen Impfstoffen zur Verhinderung einer Pandemie..

Und wegen verschwiegener Nebenwirkungen, war da nicht etwas von Erdnussöl in Impfstoffen?
Als ernsthaft Geschädigter erlaube ich mir, skeptisch zu sein. Bei mir treffen alle Indikationen zu:
- Heuschnupfen
- allergisches Asthma
- Morbus Crohn
- Erdnuss- und Sojaallergie

Wenn das Millionen so geht verstehe ich, warum das nicht öffentlich werden soll. Wer könnte diesen Schaden je ersetzen?

Gruß

Peter
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#115

Beitrag von Peterle »

Noch ein Nachtrag,

die Impfkosten für das Serum sind vielleicht recht gering, aber die Folgekrankheiten um so teurer.
Wer mag kann ja mal unter Azathioprin nachsehen, ein beliebtes Mittel gegen Abwehrreaktionen bei Transplantationen und mittlerweile Standardgabe bei Morbus Crohn.
In meinem Falle sind das ~2,50€ pro Tag.

Gruß

Peter
Rati
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#116

Beitrag von Rati »

Herbstelfe hat geschrieben:...Ansonsten halt ich es mit: Jeder soll entscheiden wie er will. Aber Fehlinformationen zu verbreiten oder mangelhafte Studien als Wissenschaft zu verkaufen...da hörts bei mir auf :aeh:
sehe ich auch so.
Wer nicht impfen lassen will trägt halt das Risiko selber (just gestern zB eine 37 jährige Mutter dreier Kinder mit nicht ausreichendem Masernimpfschutz)zu sterben bzw Angehörige zu verlieren.
Wer sich fürs impfen entscheidet, muß auch das Risiko tragen das es zu ernsthaften Komplikationen kommen kann.

He Peter, der Bezug Impfung zu chronischen Krankheiten ist nicht nachgewiesen.
Es gibt ne Menge Faktoren die zum Anstieg geführt haben können.
Dazu kommt das viele Krankheiten einfach gar nicht diagnostiziert wurden, wärend wir jetzt überdiagnostiziert werden.

Und ganz ehrlich Pharmas leben von lange ausgeforschten Massenmedikamenten (zB Mittelchen zur unterdrückung von Grippesymthomen) auch wenn die von die genannten chronischen Krankheiten auf dem Vormarsch sind ist deren Anteil am Gewinn der Firmen nicht so gewaltig.
Zu wenig Kranke, zu große forschungskosten.
Und das gild auch für Impfstoffe.
Geld wird gemacht mit stino Kopfschmerztabletten, Blutdrucksenkern und Diabetikkrams.


Grüße Rati
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#117

Beitrag von Rati »

Rabe hat geschrieben:...Mein Mann bekommt, weil er wegen Knieproblemen gerade beim Arzt war eine Tetanusimpfung. Da er Allergiker ist, fragt er den Arzt ob das zur Hauptallergiezeit kein Problem wäre. Für den Arzt war das kein Grund zum nicht Impfen. Es hat keine 2 Stunden gedauert und mein Mann lag beatmet auf der Intensivstation und selbst da wurde ein Zusammenhang mit der Impfung abgestritten. Es dauerte fast ein Jahr bis mein Mann wieder ausreichend Lungenvolumen hatte..
es ist übel wenn so etwas passiert Rabe, aber entschuldige wenn ich frage, Tetanus wegen Knieproblemen? Ohne offene Wunde und Infektionsgefahr?
Da hätte ich aber auf jeden Fall abgelehnt.
War dein Mann so verunsichert das er nicht nein sagen mochte?

Grüße Rati
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#118

Beitrag von Peterle »

Hallo Rati,

ich kann natürlich nur von mir sprechen, die anderen stellen sich nicht bei mir vor :)
Und richtig, der Nachweis ist bisher umstritten.

Ich hatte in genau dem genannten Zeitraum meine ersten Kontakte mit der Erkrankung und da gab es den Namen noch nicht einmal. Erkrankungen des Autoimmunsystems sind aber deutlich häufiger als Morbus Crohn. Man muss nur mal schauen, was da mittlerweile alles drunter fällt. Und das Ende der Fahnenstange ist da noch lange nicht erreicht.

Es ist schon richtig, in verschiedenen Fällen ist eine Impfung nützlich und ratsam. Dieses Impfen "bis zum geht nicht mehr" wie zur Zeit (und in Italien jetzt) ist ein Eingriff in meine Rechte, die ich nicht tolerieren kann. Richtig Klasse wird es, wenn Gruppenzwang aufgebaut wird mit dem Argument, dass ich als nicht Geimpfter der Risikofaktor in der Gesellschaft bin und Trittbrettfahrer der Allgemeingesundheit.
Korrekte Aufklärung (nicht durch Staat oder Pharma) und eigene Entscheidung sollten Vorrang haben. Hexenjagd war Mittelalter.

Beispiel von Autoimmunerkrankungen: klick
Volkskrankheiten: Rheuma, Arthritis

Gruß

Peter
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#119

Beitrag von Rati »

Peterle hat geschrieben:Hallo Rati,

ich kann natürlich nur von mir sprechen, die anderen stellen sich nicht bei mir vor :) ...
ja, genau und das macht es mir auch echt schwer weiter rum zu argumentiere.
Weil menschen die selber betroffen sind, haben das Recht mit den Umständen zu hadern und ich bin gerade bei solchen Themen immer wieder froh das keiner aus meiner Familie oder meinem Bekanntenkreis ein Betroffener ist.

viele Grüße Rati

Nachtrag:
Peterle hat geschrieben:...Es ist schon richtig, in verschiedenen Fällen ist eine Impfung nützlich und ratsam. Dieses Impfen "bis zum geht nicht mehr" wie zur Zeit (und in Italien jetzt) ist ein Eingriff in meine Rechte, die ich nicht tolerieren kann. Richtig Klasse wird es, wenn Gruppenzwang aufgebaut wird mit dem Argument, dass ich als nicht Geimpfter der Risikofaktor in der Gesellschaft bin und Trittbrettfahrer der Allgemeingesundheit....
ich finde auch, das Impfen freiwillig bleiben sollte. Aber es muß entschieden mehr darüber geredet werden. Aufklärung, Anreiz zur Selbstbildung, Bewustsein schaffen usw ist, wie in echt allen Themen des Lebens, mMn das allerwichtigste.

Das mit dem Risikofaktor verstehe ich auch nicht so richtig, die geimpfte Gesellschaft ist ja vor den bösen ungeimpften geschützt und was die Tritbrettfahrerrei angeht....muß mensch sich auch erst mal trauen. :aeh:
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
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Peterle
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#120

Beitrag von Peterle »

Sich trauen ist der Punkt. Wenn man im Kindergarten abgewiesen wird wegen mangelndem Impfschutz, wenn der Arzt bedeutungsschwanger die Stirn in Falten legt, wenn die Totschlagargumente Pest und Cholera kommen und mit der Weisheit der Wissenschaft gewunken wird, dann ist man schon etwas hilflos. Wenn alles nichts hilft, dann kommt eben VT.

Mein ehemaliger Arzt meinte (wegen Erdnussöl) das wusste man damals halt nicht besser. Der gleiche hätte damals wie heute bedenkenlos geimpft. Nehme ich nur alle möglichen Varianten zusammen, ist es schwer bis unmöglich vorherzusagen, ob langfristig mehr Schaden als Nutzen entsteht. Den Erfolg, bewiesen oder nicht, sehen wir doch jetzt. Ein Zusammenhang nicht bewiesen bedeutet ja auch, dass er nicht ausgeschlossen werden kann (und ich meine statistische Wahrscheinlichkeiten die nicht dicht an 0 liegen).

Fakt ist: auffällige Häufung in Industrienationen
Ursachen könnten sein: Impfungen, Hygiene, Ernährung ..

Gruß

Peter

Umweltvermutzung nehme ich als Ursache mal raus wegen Bitterfeld :haha:
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