Tiny houses
Re: Tiny houses
Brikawood - Holzbausystem aus Frankreich . Wer sich schon immer sein Haus im Lego-Stil bauen wollte:
https://youtu.be/ierqMW_FxfE
https://www.brikawood-ecologie.fr
https://youtu.be/ierqMW_FxfE
https://www.brikawood-ecologie.fr
- emil17
- Beiträge: 10495
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Tiny houses
Gute Idee.
Man kann sich von einer darauf spezialisierten Holzbaufirma ein Holzhaus nach Mass bauen lassen; die Wände sind aus Massivholzbalken mit Nut und Feder.
In der Werkhalle zugeschnitten, steht das Haus in einer Woche, nachdem Keller oder Fundamente fertig sind. Vorbedingung ist natürlich, dass keine Planungsfehler gemacht worden sind und der Bauherr während der Bauphase nicht noch Extrawünsche hat. Wenn man einen Pneukran neben das Haus stellen kann, wird das Material fortlaufend angeliefert und verbaut.
Spätestens bei einem schweren Firstbalken braucht man den sowieso.
Das Prinzip der Bauweise gibts im alpinen Raum und in Skandinavien schon seit vielen Jahrhunderten.
Die Vorteile, nachwachsender Rohstoff und wenig Heizenergieverbrauch, sind dort ebenso gegeben. Eisen braucht man bei der streng traditionellen Bauweise auch dort nur für Beschläge.
Es kommt auf das selbe hinaus: In beiden Fällen muss man vorher wissen, was man bauen will.
Die Modulbauweise hat eigentlich doch dann Vorteile, wenn die Bauten nur kurze Zeit stehen sollen und man dann aus den einzelnen Bausteinen wieder etwas ganz anderes machen kann, ohne dass das verbaute Material verloren ist.
Warum man für einen auf Dauer geplanten Bau Hölzer in Module zersägt, nur um sie dann wieder zusammensetzen zu können, habe ich nicht begriffen.
Was mich beim Link ebenfalls etwas wundert: Sie zeigen Würfelhäuser, die gerade in Mode sind. Das beisst sich aber auch bei mehreren der gezeigten Beispiele heftig mit dem konstruktiven Holzschutz. Vordächer? Sockel? Dachrinnen? Brauchen wir nicht.
Wie das schmucke Modulheim nach drei Jahren am Wetter aussieht? Zeigen wir nicht.
Dann wäre da noch so einiges an Nachfragen beim Montage-Video: Auf was steht das Ding eigentlich? Was passiert mit dem Holzboden, wenn die grüne Wiese darunter sich bei Regenwetter vollsaugt? Luftspalt 5 -25 cm ...
Ob man in Frankreich wie behauptet im Aussenbereich auf der grünen Wiese 20m2 ohne Baubewilligung aufstellen darf, wie sie es im Video machen, glaube ich nicht so recht, aber das wäre ja noch ein einfach zu lösendes Detail.
Man kann sich von einer darauf spezialisierten Holzbaufirma ein Holzhaus nach Mass bauen lassen; die Wände sind aus Massivholzbalken mit Nut und Feder.
In der Werkhalle zugeschnitten, steht das Haus in einer Woche, nachdem Keller oder Fundamente fertig sind. Vorbedingung ist natürlich, dass keine Planungsfehler gemacht worden sind und der Bauherr während der Bauphase nicht noch Extrawünsche hat. Wenn man einen Pneukran neben das Haus stellen kann, wird das Material fortlaufend angeliefert und verbaut.
Spätestens bei einem schweren Firstbalken braucht man den sowieso.
Das Prinzip der Bauweise gibts im alpinen Raum und in Skandinavien schon seit vielen Jahrhunderten.
Die Vorteile, nachwachsender Rohstoff und wenig Heizenergieverbrauch, sind dort ebenso gegeben. Eisen braucht man bei der streng traditionellen Bauweise auch dort nur für Beschläge.
Es kommt auf das selbe hinaus: In beiden Fällen muss man vorher wissen, was man bauen will.
Die Modulbauweise hat eigentlich doch dann Vorteile, wenn die Bauten nur kurze Zeit stehen sollen und man dann aus den einzelnen Bausteinen wieder etwas ganz anderes machen kann, ohne dass das verbaute Material verloren ist.
Warum man für einen auf Dauer geplanten Bau Hölzer in Module zersägt, nur um sie dann wieder zusammensetzen zu können, habe ich nicht begriffen.
Was mich beim Link ebenfalls etwas wundert: Sie zeigen Würfelhäuser, die gerade in Mode sind. Das beisst sich aber auch bei mehreren der gezeigten Beispiele heftig mit dem konstruktiven Holzschutz. Vordächer? Sockel? Dachrinnen? Brauchen wir nicht.
Wie das schmucke Modulheim nach drei Jahren am Wetter aussieht? Zeigen wir nicht.
Dann wäre da noch so einiges an Nachfragen beim Montage-Video: Auf was steht das Ding eigentlich? Was passiert mit dem Holzboden, wenn die grüne Wiese darunter sich bei Regenwetter vollsaugt? Luftspalt 5 -25 cm ...
Ob man in Frankreich wie behauptet im Aussenbereich auf der grünen Wiese 20m2 ohne Baubewilligung aufstellen darf, wie sie es im Video machen, glaube ich nicht so recht, aber das wäre ja noch ein einfach zu lösendes Detail.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Tiny houses
Na man baut mit so einem System weil man dann kaum noch lange Hölzer braucht, man kann also alle Fehlstellen, Äste usw. rausschneiden. Außerdem braucht man nicht einen großen Vorrat an verschiedenen Formaten und Längen vorzuhalten, es gibt kaum noch Verschnitt, die Hobelspäne kann man gleich als Dämmschütteung verkaufen, ist halt viel schöner für den Produzenten. Hat in meinen Augen aber nur einen Selbstversorgungsgrad von 0-1 auf der Skala von 0-10 ;-)
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centauri
Re: Tiny houses
Genau da liegt der Vorteil für den Produzenten. Er kann billiges Industrieholz in teures Bauholz verwandeln. Finde ich aber immer noch besser wie wenn man das Holz schreddert und zu OSB- Platten presst und die dann zum Hausbau verwendet.
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Küstenharry
- Beiträge: 511
- Registriert: So 5. Feb 2017, 11:33
- Wohnort: Wurster Nordseeküste
Re: Tiny houses
Nicht wirklich.
Der hobelt per Handvorschub das Fassadenprofil von guter Rohware und kappt dann die Einzelstücke.
Eine richtige Qualitätsoptimierung mit automatischer Sortierung per Kappautomat hat der nicht.
da geht alles per Hand.
Wenn man Holzfehler auskappt, wird meistens wieder auf Endlos keilgezinkt.
braucht noch wer eine Optimierungskapppsäge? Mein Chef hat noch eine über für ne 1/2 Mio mit Scanner.
Was da wohl ein Haus kostet bei der kleinteiligen Fertigung und Montage?
Es sind auch nur eingeschossige Bungalows zu sehen. Statisch nicht ausreichend?
Wie wird die Winddichtigkeitsebene gewährleistet.
Der hobelt per Handvorschub das Fassadenprofil von guter Rohware und kappt dann die Einzelstücke.
Eine richtige Qualitätsoptimierung mit automatischer Sortierung per Kappautomat hat der nicht.
da geht alles per Hand.
Wenn man Holzfehler auskappt, wird meistens wieder auf Endlos keilgezinkt.
braucht noch wer eine Optimierungskapppsäge? Mein Chef hat noch eine über für ne 1/2 Mio mit Scanner.
Was da wohl ein Haus kostet bei der kleinteiligen Fertigung und Montage?
Es sind auch nur eingeschossige Bungalows zu sehen. Statisch nicht ausreichend?
Wie wird die Winddichtigkeitsebene gewährleistet.
Gruss von der Küste
Harry
Harry
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Manfred
Re: Tiny houses
Normalerweise verlinke ich ja keine Werbung...
aber wer das Leben im tiny house mal ausprobieren möchte, kann das seit einiger Zeit bei meiner Verwandtschaft hier im schönen Frankenwald tun.
Christine hat eine alte Volksfest-Schießbude mit viel Geschmack und noch mehr Arbeit in ein traumhaftes Minihäuschen verwandelt:
http://schlaf-im-wagen.de/
aber wer das Leben im tiny house mal ausprobieren möchte, kann das seit einiger Zeit bei meiner Verwandtschaft hier im schönen Frankenwald tun.
Christine hat eine alte Volksfest-Schießbude mit viel Geschmack und noch mehr Arbeit in ein traumhaftes Minihäuschen verwandelt:
http://schlaf-im-wagen.de/
Re: Tiny houses
Der Wagen sieht wahnsinnig toll aus, Manfred. Danke fürs Zeigen! Ich konnte mir schon als Kind vorstellen, in was richtig kleinem zu wohnen, und da hat sich bis heute nichts dran geändert - aber auf Grund der familiären Situation kams nie soweit. Urlaub im Tiny House wäre ein guter Trost 
Viele Grüße,
Südwind
Südwind
