Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Do 2. Jun 2022, 00:49
Stromausfall gibt's bei uns genügend, aber das sind immer lokale (Typ "Baum auf Leitung") und keine grösseren.
Das Forum für Selbstversorgung und Permakultur
https://selbstvers.org/forum/
Das öst. Heer ist öfter mal ne gute Hilfe, wenn wo Manpower gebraucht wird, zB Massentests, Aufräumarbeiten etc. Und es gibt auch eine gute Spezialabteilung die internationales Ansehen genießt.emil17 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 08:39 "wobei der Thinktank der österreichischen Armee von praktisch 100 % Wahrscheinlichkeit ausgeht"
Nö - sonst würde Niemand mit dem Auto zum Laden fahren, um seinen Lotto-Schein abzugebenemil17 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 08:39 Im täglichen Verhalten machen wir immer den Vergleich von Schadensrisiko, Eintretenswahrscheinlichkeit...
Die größte Gefahr in unserer westlichen Welt geht ja rein statistisch betrachtet von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. Dagegen könnten man relativ gut vorsorgen, wäre da nicht der Faktor des inneren Schweinehundes.emil17 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 08:39 Im täglichen Verhalten machen wir immer den Vergleich von Schadensrisiko, Eintretenswahrscheinlichkeit, Vermeidungsaufwand und zusätzliche Unbequemlichkeiten.
Das Problem derzeit: immer mehr Dinge geschehen, die zwar die Meisten oder Alle "noch nie erlebt" haben, deren Eintrittswahrscheinlichkeit sich aber immer mehr dem Wert 1 nähert, was dann die Eingangsfrage, wie man ohne Hoffen und Verdrängen überleben sollte, ins Gegenteil verkehrt: wie lange werden wir MIT Hoffen und Verdrängen noch überleben?emil17 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 13:13 Wie sonst sollte man überleben? Wie dröge wäre die Wirklichkeit ohne Hoffen und Verdrängen?
Warum wird bei einer Scheidungsrate von geschätzten 40% munter geheiratet? Warum nehmen so viele Autofahrer an regelmässig eintretenden Ferienreiseverkehrsstaus teil?
Hier ist es so, dass die nachteiligen Folgen zwar lästig, aber erträglich sind.
Wenn die Eintrittswahrscheinlichkeiten jedoch sehr klein werden (klein im Sinne von hab ich noch nie erlebt), dann verhält man sich wiederum irrational.
Gut gesagt, Emil:emil17 hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 13:13 Mit sehr hohen Risiken bei sehr geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten können wir nicht umgehen.