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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 27. Mär 2018, 09:47
von Rati
only sitequest:
Oelkanne hat geschrieben: Aber Sojaeiweiß ist das mit der höchsten Biologischen Wertigkeit unter den Pflanzlichen Proteinquellen,
das heißt das Schwein kann es am besten verdauen, ist für den Körper weniger belastend ...
echt? ist es nicht so, das Soja ziemlich aufwendig aufbereitet werden muß um überhaut essbar zu werden?
Erbsen brauche ich "nur" zu kochen.

Grüße Rati

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 27. Mär 2018, 10:23
von Wildmohn
Artikel aus der "Taz"
"Eine Crowd für Permakultur"
http://www.taz.de/Genossenschaft-fuer-O ... /!5468900/

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 27. Mär 2018, 12:36
von Benutzer 4754 gelöscht
Rati hat geschrieben:only sitequest:
Oelkanne hat geschrieben: Aber Sojaeiweiß ist das mit der höchsten Biologischen Wertigkeit unter den Pflanzlichen Proteinquellen,
das heißt das Schwein kann es am besten verdauen, ist für den Körper weniger belastend ...
echt? ist es nicht so, das Soja ziemlich aufwendig aufbereitet werden muß um überhaut essbar zu werden?
Erbsen brauche ich "nur" zu kochen.

Grüße Rati
Erbsen können in kleinen Anteilen an schweine roh verfüttert werden, Ackerbohnen, Soja und Lupine müssen wärmebehandelt werden (getoastet).
Beim Sojaextraktionsschrot geschieht das schon bei der Sojaölgewinnung wenn mittels Wasserdampf die Lösungsmittelreste aus dem Schrot ausgetrieben werden.
Kühe/Rinder können auch Ackerbohnen und Erbsen ungetoastet verdauen, die Verträglichkeit und Verdaulichkeit steigt mit dem toasten aber.

Die Biologische Wertigkeit bezieht sich aber nicht darauf ob ein erhitzen notwendig ist oder nicht,

sondern darauf wie die Aminosäurenzusammensetzung ist im Vergleich zu tierischen Eiweiß (beim Schwein dem Fleisch).
Je näher das Futter dem Fleisch kommt, desto weniger "Abfall" hat das Tier, den die Leber Abbauen muss,
desto weniger muss das Tier fressen und desto weniger Stickstoff habe ich in der Gülle.
Möchte ich trotzdem ein Eiweißfutter mit geringer Biologischer Wertigkeit verfüttert habe ich zwei Möglichkeiten:
1. so viel füttern das das Tier alles hat was es braucht, dabei aber massive Überschüsse in Kauf nehmen dem Tier schaden und ein Loch in den Geldbeutel reisen
2. Durch Zusatz von künstlichen Aminosäuren das Säure Muster so anpassen das es bestmöglich verwerten kann.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: So 1. Apr 2018, 08:36
von connymatte
Gerade frisch Unterschrieben das Gesetz. Ab 01.05.2018 müssen Hauskatzen ein so genannte Katzenmarke tragen wie ein Hund und man muss eine Haftpflichtversicherung abschließen. Die Versicherung soll zur Regulieren bei Schäden dienen. Also besser schnell drum kümmern ist ja eine recht kurze Übergangsfrist.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: So 1. Apr 2018, 08:46
von Benutzer 146 gelöscht
:hmm: :) ;)

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: So 1. Apr 2018, 08:51
von Südwind
Danke , Matte, dass du das hier in diesem Faden postest. Für mich kein Problem. Meine 37 der Lebensmittelproduktion dienenden Katzen haben bereits Ohrmarken, da bin ich Vorreiter, ich weiß. Hab auch schon auf Laufstall umgestellt. Das kommt nämlich nächstes Jahr als Gesetz, ahne ich schon, zum gleichen Zeitpunkt. Unerhört!

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 6. Apr 2018, 14:49
von Rohana
"Stoppt den Flächenverlust"
Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Hessen,
und der Hessische Bauernverband (HBV) wollen im Rahmen eines Pressegespräches
in der Autobahnraststätte “Taunusblick” vorgestellten gemeinsamen Broschüre
”Der Flächenverlust im Offenland muss gestoppt werden!” darauf aufmerksam machen,
dass jeder Quadratmeter bisheriger Freifläche, der neu versiegelt wird,
unwiederbringlich für die Produktion von Lebensmitteln und die Biodiversität verloren ist.
http://www.hessischerbauernverband.de/f ... hbv-u-bund

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 7. Jun 2018, 09:30
von Rohana
Spiegelartikel über Lidl und Tierwohllabel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 11287.html
Allerdings zeigen die vergangenen zwei Monate seit Einführung der Kennzeichnung laut Lidl: Je tierfreundlicher und somit teurer ein Produkt, desto weniger wird es nachgefragt. Das sagte Jan Bock, Einkaufschef von Lidl Deutschland, der "Süddeutschen Zeitung". Dieser Trend widerspreche Umfragewerten, wonach 90 Prozent der Verbraucher sich bereit erklärten, mehr Geld für Fleisch aus tierfreundlicherer Produktion auszugeben. "Die Moral endet oft am Geldbeutel, das ist nach unserer Erfahrung so", sagte Bock.
:kaffee:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 7. Jun 2018, 10:43
von Benutzer 72 gelöscht
Ja, das ist schade.
Genauso schade aber ist, dass es solche Siegel und eine Mehrbezahlung überhaupt geben muss, weil manche "Produzenten" nicht selber aufs Tierwohl schaun und bereit sind, deswegen auf einen Teil ihres Gewinns zu verzichten. :roll:
@Rohana: nicht jeder "Verbraucher" kann sich alles leisten und nein, ich meine jetzt niemanden persönlich - du doch sicher auch nicht? :mued:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 7. Jun 2018, 13:51
von strega
auch die nicht so mit dem fettesten Geldbeutel gesegneten Leute könnten sich das leisten....

wenns halt nicht sieben Mal die Woche fürs Mittag- und Abendessen unbedingt Fleisch geben muss, sondern vielleicht ein oder zweimal die Woche, aber dann richtig Gutes....

aber solang nur Masse zählt vor Qualität haben die Massen immer das Gefühl, zu kurz zu kommen bei einer kleinen Änderung des Lebensstils....