Seite 107 von 113
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 29. Mai 2022, 17:52
von emil17
Manche Makler sind lästig wie die Schmeissfliegen. Nun werden sie aktiv, weil es eine überhöhte Nachfrage gibt, was auch die Provisionen fliessen lässt ... wenn Objekte da sind.
sybille hat geschrieben: So 29. Mai 2022, 16:00
Und die geben noch mehr wenn Du mehr haben willst. Überleg es Dir.
Warum sollte man Grund verkaufen, wenn man das Geld nicht unbedingt braucht?
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 29. Mai 2022, 18:16
von emil17
Renysol hat geschrieben: So 29. Mai 2022, 14:19
Hier aber nochwas zum Thema Notfall, ziemlich wichtige Kleinigkeit finde ich:
"Was tust du, wenn das Licht ausgeht? ...
Der Test ist sachlich sicher berechtigt, macht aber etwas sehr auf Stress:
[Abschnitt: wie kann man sich vorbereiten]
"Keiner der aufgeführten Aspekte duldet Aufschub.
Es gibt nichts Dringenderes für Sie."
Ich frage mich manchmal, ob ein drohender Blackout nicht etwas mediengehypt wird, um die Akzeptanz für neue Freileitungen oder/und Atomkraftwerke zu erhöhen. Damit kann man nämlich als Investor richtig Geld machen, mit vielen kleinen dezentralen Energieanlagen hingegen nicht. Wer halbwegs energieautark ist, etwa indem er mit selbst geworbenem Holz heizt und kocht, der scheint in der Statistik noch nicht einmal auf.
Bei der aktuellen Gaskrise würde ich zum Beispiel gerne wissen, wieviel vom Verbrauch in reine Bequemlichkeit fliesst, wozu auch Treibhaustomaten und die durchgeheizte Zweitwohnung gehören. Da wird genau wie bei der prognostizierten Stromlücke einfach Verbrauch = Bedarf gesetzt, und jede Einschränkung geht sofort ans Lebendige. Etwas zu einfach.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 29. Mai 2022, 20:32
von Tscharlie
Immobilienmakler ist ein Beruf, wie in allen Bereichen gibt es gute, weniger gute und schlechte.
Wir haben bisher 4 selbst erlebt, alle 4 professionel, angenehm und zuverlässig.
Ich mag diese Art einen Berufsstand schlcht zu reden nicht,
Und klar bei bis zu 10 % Inflation versuchen Menschen ihr Geld in Besitz anzulegen.
Es ist weltweit einfach zu viel überflüssiges Geld vorhanden.
Überflüssig? Das ist Geld das nicht unmittelbar zum Leben gebraucht wird.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 29. Mai 2022, 20:44
von sybille
emil17 hat geschrieben: So 29. Mai 2022, 17:52
Manche Makler sind lästig wie die Schmeissfliegen. Nun werden sie aktiv, weil es eine überhöhte Nachfrage gibt, was auch die Provisionen fliessen lässt ... wenn Objekte da sind.
sybille hat geschrieben: So 29. Mai 2022, 16:00
Und die geben noch mehr wenn Du mehr haben willst. Überleg es Dir.
Warum sollte man Grund verkaufen, wenn man das Geld nicht unbedingt braucht?
Da hast Du vollkommen recht. Aber wann kommen wieder so günstige Zeiten um Grund zu verkaufen?
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 29. Mai 2022, 20:54
von sybille
Tscharlie, da hattest Du bisher Glück gehabt.
Es ist tatsächlich so wie Emil schreibt
Manche Makler sind lästig wie die Schmeissfliegen. Nun werden sie aktiv, weil es eine überhöhte Nachfrage gibt, was auch die Provisionen fliessen lässt ... wenn Objekte da sind.
Ich hatte immer wieder Anfragen wegen meines Mietshauses. Bin irgendwann nicht mehr ans Handy gegangen. Die Handynummern der Anrufer hatte ich gegoogled. Alles Makler und unseriös. Es kann doch nicht sein das ich 3 % Courtage zahle und auch noch alle anderen Kosten übernehme!
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 29. Mai 2022, 21:06
von 65375
Ich hatte früher Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wid Tauschhandel funktioniert. Ich war (und bin immer noch) viel zu sehr auf den Wert einer Sache in Geld fixiert. Aber als Corona losging, hat es sich ergeben, daß ich viele neue Leute kennengelernt habe (wirklich wahr!) und Dinge ausgetauscht habe. Mangold gegen eine Flasche Wein, Mangold gegen Spargel, Pflanzen gegen Pflanzen, Pflanzen gegen Seife und Deo, Wissen gegen ein, zwei Gläser Sekt, Samen gegen Samen, Einkaufsfahrten gegen Schokolade, gelegentlicher Kurzparkplatz gegen tägliche ausgelesene Tageszeitung usw. usw. oder auch alles kreuz und quer.
Und ich fand es auf einmal gar nicht mehr kompliziert, sondern sehr entspannt.
Was gar nicht geht, ist Pflanzen auf der Fensterbank gegen per Zettel erbetene Spende für neue Anzuchterde. Gestern zehn Töpfchen mit Tomaten rausgestellt; kein Stunde später ist alles weg und war dem Mitnehmer nichtmal einen Euro wert! Schäbig!
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 29. Mai 2022, 21:19
von Rohana
*manche* Makler mögen lästig sein. Die Mehrheit hoffentlich nicht.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 30. Mai 2022, 06:51
von Tscharlie
Kein Makler darf ungefragt einen Immobilenbesitzer ansprechen oder anrufen.
Beim nächsten einfach den Namen erfragen und eine Anzeige androhen wenn er nochmal anruft.
Privatpersonen sind gesetztlich gegen diese Art Werbung geschützt.
Und ihr werdet euch wundern wie schnell die Anfragen ausbleiben, denn ihr steht auf irgendeinem "Zettel" und Callcenter rufen euch an, wenn auf dem Zettel steht: Gegner hat mit Anzeige gedroht hört das schnell auf.
Seriöse Makler rufen nicht wahllos Menschen an.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 30. Mai 2022, 08:11
von penelope
Ich finde an solchen Blackout/Endzeit-Beiträgen bedenklich, dass es sehr oft als Selbstverständlichkeit dargestellt wird, dass natürlich sofort gleich die Nachbarn einen plündern wollen.
Dieses Menschenbild habe ich nicht und ich möchte mir das auch nicht aufdrücken lassen. Dabei bin ich selbst mittleren Alters und habe keine körperlichen Einschränkungen und wäre damit im Bevölkerungsdurchschnitt wohl eher auf der „starken“ Seite. Aber bei irgendeiner Notsituation wäre meine erste Idee ja nicht, dass ich die Gelegenheit gleich mal nutze um die alten Leute in der Nachbarschaft auszuplündern, sondern ich würde mal gucken gehen, ob die Hilfe brauchen.
Es gibt ja auch beispielsweise in Kalifornien regelmäßig sehr große Stromausfälle. Eine dermaßen stabile Stromversorgung, wie wir sie hier in Mitteleuropa haben, ist weltweit eher die Ausnahme und nicht die Regel.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 30. Mai 2022, 10:44
von Rohana
Grade in der Stadt, wo viele Menschen auf engem Raum mit wenig eigenen Ressourcen (= Lebensmitteln, Wasser) beisammenhocken, wird bei einem ernsthaften Zusammebruch von Strom- und Wassernetz der Mensch potentiell wieder zum Tier. Wenn es erstmal an dem Punkt angelangt ist wo es heisst verhungern oder den Nachbarn beklauen, ist die Frage wohl recht einfach beantwortet...
Von übertriebener Panikmache halte ich auch nichts. Diese reisserischen Überschriften gehen mir gehörig auf den Senkel.