Mir ist dieser "Rhetorizid" hier grad unangenehm.
Wildmohn, "ganzheitlich" gesehen bin ich sicher auf deiner Seite, aber Aussagen wie "Glyphosat vergiftet uns" berücksichtigt halt in absolut überhaupt keiner Weise, dass Bauern normalerweise weder Kartoffelpuree, noch Bier oder gar Fruchtjoghut herstellen bzw. verkaufen.
Die haben zwar Maschinen, aber keine Fabriken. (Auch Mastbetriebe sind nicht ganz mit Schlachthöfen gleichzusetzen.)
Und es ätzt mich ganz dolle ganzheitlich an, dass DIE INDUSTRIE aus der Sache raus zu sein scheint.
Ist sie halt nicht. Es gibt Lebensmittelzusätze, die sind giftiger als Glyph´.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tartrazin
Es gibt Lebensmittelimporte aus Ländern, die sikkieren dürfen und Baumwolle wird hier auch nicht angebaut.
Es ist also ein Nebenschauplatz mit dem unschönen Nebeneffekt, dass die Vernunft auf der Strecke bleibt.
Und "das Insektensterben" wird auch eher genutzt, um zu verdummen und nicht, um persönliche, individuelle (millionenfache) Lösungen zu finden und umzusetzen.
(Laubbläserverbot:
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Lgb ... 08_111.pdf)
Manche Argumente zu dem Thema sind wie diese "Insektenhotels" für 5 Euro im Diskounter: Schrott.
Schöner Schein und nix dahinter.
Wildmohn, liebes Pionierpflänzchen, ich hab mich vor ein, zwei Jahren auch mächtig gewundert, dass ich als Öko nu plötzlich nicht mehr völlig daneben bin; aber da stell ich mich freiwillig wieder ins Abseits, bevor ich der Manipulation des post-fakten Zeitalters aufsitze.
Wenn nun also klar ist, dass unsere Umwelt vergiftet wird, sollten die Lösungen etwas differenzierter ausfallen als
"Insektensterben hört mit Glyph´Verbot wieder auf".