Planen fuer den Notfall oder nicht?
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
kraut_ruebe, ich bin zwar mit Emil aber was verstehst Du unter "Familien_Basics"?
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Dyrsian
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Bitter ist vor allem, wenn man einen inflationsindexierten Mietvertrag hat, so wie wir. Gottlob machen sie ja alles, um die "offizielle" Inflationsrate unter 10% zu halten, aber auch eine Steigerung von 10% haut bei der Miete natürlich rein. Bisher hatte der Vermieter Erbarmen, mal sehen wie lange noch ...
Auch beim Strom muss man sich wohl auf eine derbe Nachzahlung einstellen, oder aber die Abschläge schonmal vorsorglich hochsetzen. Fest steht, es wird gemütlich
Auch beim Strom muss man sich wohl auf eine derbe Nachzahlung einstellen, oder aber die Abschläge schonmal vorsorglich hochsetzen. Fest steht, es wird gemütlich
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Gelöschter Benutzer 54
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Was eine Familie braucht zum Leben. (Grund)Nahrungsmittel, Energie, Wohnen, ohne Luxussybille hat geschrieben: So 22. Mai 2022, 19:50 kraut_ruebe, ich bin zwar mit Emil aber was verstehst Du unter "Familien_Basics"?
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ja, das dachte ich mir das Du das meinst.
Aber zu Grundnahrungsmitteln und Luxus haben verschiedene Menschen verschiedene Meinungen.
Für den einen ist das frische Bäckerbrötchen (frisch muss es sein und was mit den alten Brötchen passiert ist ihm egal) und/oder das Steak/Hähnchenbrutst (alles andere mag er nicht weil minderwertig) ... Grundnahrungsmittel. Dem anderen tut es einfach ein Brot das er isst bis es alle ist.
Der eine muss die Bude auf 25 Grad heizen und hat alles was es gibt an E-Geräten ... und empfindet das nicht als Luxus. Der andere zieht sich lieber einen Pullover über, heizt auf 18 Grad und hat so gut wie gar keine E-Geräte (geht auch).
Aber zu Grundnahrungsmitteln und Luxus haben verschiedene Menschen verschiedene Meinungen.
Für den einen ist das frische Bäckerbrötchen (frisch muss es sein und was mit den alten Brötchen passiert ist ihm egal) und/oder das Steak/Hähnchenbrutst (alles andere mag er nicht weil minderwertig) ... Grundnahrungsmittel. Dem anderen tut es einfach ein Brot das er isst bis es alle ist.
Der eine muss die Bude auf 25 Grad heizen und hat alles was es gibt an E-Geräten ... und empfindet das nicht als Luxus. Der andere zieht sich lieber einen Pullover über, heizt auf 18 Grad und hat so gut wie gar keine E-Geräte (geht auch).
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
@sybille
das ist richtig, was Du sagst, und das macht die Fragestellung dieses Fadens auch eigentlich sehr ungenau, denn was ein "Notfall" ist, dürfte von verschiedenen Menschen aus dem von Dir genannten Spektrum sehr unterschiedlich definiert werden.
WIE unterschiedlich, dass war und ist ja in den letzten 2 Jahren an den Reaktionen auf die Pandemiebekämpfung gut zu sehen. Der Grad der individuellen Betroffenheit von einem Notfall hängt eben auch entscheidend von den jeweiligen Lebensumständen ab, die auch durch die Gewohnheiten und Ansprüche bestimmt werden, wie Du richtig sagst.
"Planen für den Notfall" setzt als Allererstes voraus, so wenig wie möglich der alltäglich gegebenen Umstände für selbstverständlich zu halten.
Die Einen halten eine Grund-Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln und/oder Energie für erstrebenswert, auch ganz ohne Notfall, die Anderen können/wollen sich eine Woche ohne Internet genau so wenig vorstellen, wie einen Kometeneinschlag.
das ist richtig, was Du sagst, und das macht die Fragestellung dieses Fadens auch eigentlich sehr ungenau, denn was ein "Notfall" ist, dürfte von verschiedenen Menschen aus dem von Dir genannten Spektrum sehr unterschiedlich definiert werden.
WIE unterschiedlich, dass war und ist ja in den letzten 2 Jahren an den Reaktionen auf die Pandemiebekämpfung gut zu sehen. Der Grad der individuellen Betroffenheit von einem Notfall hängt eben auch entscheidend von den jeweiligen Lebensumständen ab, die auch durch die Gewohnheiten und Ansprüche bestimmt werden, wie Du richtig sagst.
"Planen für den Notfall" setzt als Allererstes voraus, so wenig wie möglich der alltäglich gegebenen Umstände für selbstverständlich zu halten.
Die Einen halten eine Grund-Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln und/oder Energie für erstrebenswert, auch ganz ohne Notfall, die Anderen können/wollen sich eine Woche ohne Internet genau so wenig vorstellen, wie einen Kometeneinschlag.
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Gelöschter Benutzer 54
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
@sybille: Die Frage, wie frisch die Semmel und wie warm die Wohnung ist hab ich nicht gestellt, und ich habe auch kein Animo Andere zu verurteilen, die es damit anders handhaben als ich.
Von mir kam die Tatsache, dass beides in meinem Land teurer wurde.
Von mir kam die Tatsache, dass beides in meinem Land teurer wurde.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Eule, Danke für Deinen Beitrag!
kraut_ruebe, ich auch nicht. Aber ich wollte damit sagen das die Basics und somit der Notfall für jeden anders ist.ich habe auch kein Animo Andere zu verurteilen, die es damit anders handhaben als ich.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
- citty
- Beiträge: 2109
- Registriert: Do 25. Aug 2011, 20:26
- Familienstand: glücklich verheiratet
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Dyrsian hat geschrieben: So 22. Mai 2022, 12:33 Ich zieh mir den Typen mal rein, diesen Roger Liebi. Bin gespannt!
AW 24. Mai
Hi, auch wenn man nichts bzw. nicht alles glaubt was Dr. Liebi in seinem Vortrag erwaehnt, man sieht ja die Auswirkungen jetzt schon z. B. in Sri Lanka. Da gibt es ueberhaupt keinen Sprit und kein Gas mehr.
Ein anders Beispiel: wir leben hier in der Naehe eines Sportflughafens. In letzter Zeit sind kaum noch Flieger in der Luft weil der Sprit unglaublich teuer geworden ist und auch wegen der Dieseknappheit, da das Flugbenzin mit Tankwagen transportiert wird die natuerlich auch Diesel brauchen und das in Alberta wo es von Raffinerien nur so wimmelt! Die 4 Oelquellen die wir hier auf den Feldern haben sind abgeschaltet, die pumpen seit Wochen nichts mehr! (die Bodenschaetze gehoeren uebrigens nicht dem Grundesitzer sondern "the Crown". Der Grundbesitzer bekommt nur eine kleine jaehrliche Abfindung).
LG Citty
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Dass fossile Kraftstoffe begrenzt sind und immer knapper und teurer werden, ist aber nun ja seit Jahrzehnten genau das, was sämtliche seriöse Wissenschaft voraussagt. Damit zu planen, dass uns fossile Brennstoffe zukünftig nicht mehr in der Menge und zu den günstigen Preisen wie in der Vergangenheit zur Verfügung stehen werden, wäre eher passend zu einem Thema „Planen mit realistischen Zukunftsszenarien“ und nicht zu „Planen für den Notfall“.
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wörpedahler
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- Registriert: Mo 15. Nov 2021, 13:40
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ich persönlich finde ja lustig wie immer "Notfall" definiert wird. Da ist immer gleich der Untergang der Gesellschaft oder eine Pandemie die Ursache.
Was ist denn mit dem Fall, dass du dir ein Bein brichst? Oder dein Auto kaputt ist und du mal 2 Wochen nicht zum Großeinkauf fahren kannst?
Bei einer Bekannten wird grad die Straße aufgerissen. Seit Wochen weiß sie nur ob sie grad Wasser hat, indem sie den Hahn aufdreht und es ausprobiert.
Heizungen gehen auch mal kaputt. Ja, vor allem gerne im Winter.
Meine ganze Familie lag mal gleichzeitig mit Grippe flach. Der Zwiebackvorrat und die Dose Hühnersuppe im Keller wurden plötzlich zum wertvollen Schatz.
Sind wir in unserer Gesellschaft inzwischen so an Sicherheit gewöhnt, dass wir uns Schnee, Regen und Wind nicht mal mehr vorstellen können ?
Was ist denn mit dem Fall, dass du dir ein Bein brichst? Oder dein Auto kaputt ist und du mal 2 Wochen nicht zum Großeinkauf fahren kannst?
Bei einer Bekannten wird grad die Straße aufgerissen. Seit Wochen weiß sie nur ob sie grad Wasser hat, indem sie den Hahn aufdreht und es ausprobiert.
Heizungen gehen auch mal kaputt. Ja, vor allem gerne im Winter.
Meine ganze Familie lag mal gleichzeitig mit Grippe flach. Der Zwiebackvorrat und die Dose Hühnersuppe im Keller wurden plötzlich zum wertvollen Schatz.
Sind wir in unserer Gesellschaft inzwischen so an Sicherheit gewöhnt, dass wir uns Schnee, Regen und Wind nicht mal mehr vorstellen können ?
