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Re: Hühnerratsch
Verfasst: Sa 13. Dez 2014, 09:38
von Olaf
Wau!
gestern haten wir 5 Eier. Was wohl bedeutet, dass das Huhn, was gegluckt und die Kleinen großgezogen hat jetzt auch wieder im Rennen ist.
Die sind alle wirklich toll, und es ist ein sonderbares Gefühl, wenn man durch den Supermarkt geht und da Eier stehen sieht. Wollen wir hoffen, dass von den 7 Küken viele Hühner dabei sind. Ostern müssten die ja dann auch soweit sein.
Nur: An der Straße möchte ich keine Eier verkaufen....naja, wir schmieden grad einen Plan, der gehört aber ins "Eier-Marketing"
Die Kleinen jedenfalls werden immer dreister und passen immer noch unterm Tor durch. (Hab eben fotografiert.) Ist nicht schlimm, der Hund passt ja dann auf die auf.
Aber, die Sanddornsträucher sind nicht mehr genug:

- k-küken2.jpg (58.72 KiB) 1935 mal betrachtet
Jetzt gehen sie schon bis an die Ziegenkoppel und den "Deich", wo unser Teich hin soll:

- k-küken.jpg (84 KiB) 1935 mal betrachtet
Aber ich finds lustig.
LG
Olaf
Re: Hühnerratsch
Verfasst: Di 23. Dez 2014, 18:02
von hobbygaertnerin
Für Weihnachten mussten ein paar Bresse ihr Leben lassen. Ein wenig taten sie mir leid, aber die Schlachtkörper sind wie die Kunstwerke von Michelangelo- jetzt müssen sie noch reifen- und statt Gans werden wir uns an Bressebraten erfreuen.
Kartoffeln, Buchweizen, ein wenig Weizen und Mais und die saure Milch dazu- hat ihnen jeden Tag sehr gut geschmeckt und aus íhnen wahre Prachthühner werden lassen. Dumm sind sie nicht die Franzosen, die wissen was gut ist.
Ich werde die Bresse im Slow cooker machen- freu mich auf Weihnachten.
Re: Hühnerratsch
Verfasst: Di 23. Dez 2014, 20:31
von Thomas/V.
Seit einer Woche legt das erste der Vogtländer-"küken" vom Juli.
Die ersten Eier waren im Garten verstreut, Eiersuche wie Ostern, das Wetter ist ja auch danach...
Heute hat sie das erste Ei in den Stall ins Nest gelegt.
Mal sehen, wenn die anderen anfangen.
Re: Hühnerratsch
Verfasst: So 28. Dez 2014, 11:11
von greymaulkin
Habe bis jetzt gebraucht, um aufzuräumen und mich zu beruhigen. Habe nämlich Rotz und Wasser geheult.
Heute früh den Stall aufgemacht und der Marder ist dagewesen.
Zacharias und seine Damen sind tot. Bis auf Gossengitte, aber die schläft ja nicht im Stall. Ein letztes Huhn, der Erpel und eine Ente leben noch, sehen aber nicht gut aus. Kriegen aber ihre Chance und die entsprechende Pflege.
Ich habe keine Lust mehr auf Hühnerhaltung.
Bärbel
Re: Hühnerratsch
Verfasst: So 28. Dez 2014, 11:30
von poelinger
Oh nein! Mein Beileid!
Re: Hühnerratsch
Verfasst: So 28. Dez 2014, 11:47
von Sabi(e)ne

Oh, nein, Bärbel - das tut mir sehr leid für euch!
Re: Hühnerratsch
Verfasst: So 28. Dez 2014, 11:48
von mot437
im ersten moment tuts ser wehh ich weis
mein mitgefuel
aber aufgeben gilt nicht
war der stal zu ?
lg tom
Re: Hühnerratsch
Verfasst: Mo 29. Dez 2014, 09:12
von greymaulkin
Danke für eur Mitgefühl. Das tut gut.
Der Stall war zu und fuchssicher.
Der Erpel scheint ganz gut weggekommen zu sein, jedenfalls war er vorhin kurz draußen und ich hab ihn baden gesehen. Die Ente und das letzte Huhn...abwarten.
Harald hat eine Idee für eine Hühnerstalllösung, aber die ist noch nicht spruchreif. Da müssen wir noch ein wenig drauf rumbrüten.
Den Marder töten ist natürlich die erste Möglichkeit. Nur tät dann sofort der nächste einziehen. Es vergehen kaum drei Wochen, dann sieht man wieder einen totgefahrenen Marder. Also davon gibt es reichlich. Dachböden und urige Scheunen und Schuppen ebenso.Die Mäuse-, Ratten- und Hühnerpopulation entsprechend.
Nein, die Antwort heißt: der Hühnerstall muss mardersicher werden.
In Stein. Was im Haus oder in der Scheune
integriertes.
Anbauen dürfen wir ja nicht, trotz liegender Fundamente von 1937. Aussenbereich.
Gruß, Bärbel
Re: Hühnerratsch
Verfasst: Mi 31. Dez 2014, 12:00
von hobbygaertnerin
Es tut mir für jeden Leid, der in seinem Stall die Räuber hatte.
Kann solche Gefühle sehr gut nachempfinden - die Trauer, die Tränen und auch - das Handtuch zu werfen. Hab das selbst schon ein paar Mal erlebt.
Früher hatten viele Leute Hühner, da verteilten sich auch die räuberischen Angriffe von Füchsen, Mardern und Greifvögel besser- heute sind Hühner eher selten geworden- und das ist für die Raubviechers als Beuteort dann eben auch naheliegender, sich dort gründlich zu bedienen.
Ich habe meine Hühner eingesperrt, weil ich keine Lust mehr habe, sie mit Füchsen, Mardern, Greifvögeln zu teilen. Und besonders jetzt, wo ich mit so viel Mühe endlich eine kleine Bresseherde herangezogen habe- die Vorstellung, dass sie als Beute für die hungrigen Räuber herhalten müssten-
da tue ich mich schwer.
Es wäre mir viel lieber, wenn sie draussen herumlaufen könnten, aber nur für das Raubzeugs Hühner zu halten, mag ich nicht mehr.
Also mähe ich jeden Tag Gras, sie bekommen alles, was das Herz begehrt- und wenn wir eine vernünftige, vor allem auch bezahl- und machbare Lösung für den Gang in die Freiheit finden- geht's wieder nach Draussen.
Bei einem Bekannten hat der Fuchs die eine Stunde ausgenützt, als sie mit dem Hund spazieren gegangen sind- die schönsten Riesenbrahmanen waren verschwunden.
Re: Hühnerratsch
Verfasst: Mi 31. Dez 2014, 21:51
von greymaulkin
Stall haben wir ja aber doch. Der wird auch nach jedem neuen Marderangriff aufgerüstet. Und dann kommt der Sch...kerl doch wieder irgendwie rein und richtet ein Massaker an.
Wenn der Fuchs tagsüber mal eins wegholt,

naja. Aber ich
will einfach nie wieder eine Hühnerstalltür aufmachen müssen und diesen Anblick vor mir haben.
Jetzt ist es nur noch ein einsames Huhn. Das übernachtet im Bienenhaus (!). Ich mag ihr diesen Platz einfach nicht wegnehmen. Die Tage werden wir mal beim Gänseguru einen alten Gockel oder Rentenhuhn abstauben, so gegen die Einsamkeit.
Gruß, Bärbel