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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Sa 2. Dez 2017, 18:21
von emil17
Die Planer planen halt gern, ohne dasss die Besitzer mitreden, weil die es eh nur aus der Froschperspektive sehen und dadurch alles komplizierter wird. Wenn man dann als Landeigentümer endlich begrüsst wird, sind die grossen Entscheidungen bereits gefallen.
Landwirtschaftsland hat aus Sicht der Planung den grossen Vorteil, dass es (im Vergleich zu anderen Nutzungen) wenig wert ist und dass wenige Besitzer grosse Flächen haben. Man kann also diese Besitzer jederzeit zu einer kopfmässig bedeutungslosen Minderheit machen.

Was ich begrüsse, ist dass durch die Fixierung der Bodenpreise auf den Ertragswert keine grossen spekulativen Gewinne zulasten der Allgemeinheit finanziert werden müssen. Jedoch sollte man auch hier alle gleich behandeln und auch die Landspekulanten zu diesen Preisen enteignen.
Nur würde man dann Mächte aktivieren, die sehr grossen Einfluss haben, also macht man es auf dem Rücken der Bauern.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mo 4. Dez 2017, 13:38
von Manfred
Milchproduktion und Verbrauch in Deutschland 2016:
Quelle: ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH
Milch.jpg
Milch.jpg (82.23 KiB) 2997 mal betrachtet

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 6. Dez 2017, 15:14
von Manfred
Wer in die Landwirtschaft einsteigen möchte:
Die ehemaligen Staathof-Anlagen in Deutschland stehen zum Verkauf

https://www.topagrar.com/news/Schwein-N ... 32076.html

55.000 Zuchtsauenplätze
250.000 Ferkelplätze
9 Biogasanlagen mit gesamt 7 Megawatt
Mehrere PV-Anlagen
400 Mitarbeiter
Angestrebter Verkaufspreis 100 Mio. Euro

Müsst euch aber sputen. Die Anleger stehen bereits Schlange.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 5. Jan 2018, 17:30
von Benutzer 3370 gelöscht
Wiesenhof investiert in Labor-Fleisch ........mmmmh lecker :hunger:

https://www.agrarheute.com/management/a ... sch-541553

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Sa 27. Jan 2018, 11:57
von Manfred
In Niedersachsen schlägt das von Christion Meyer hinterlasse Chaos im Agrarhaushalt auf die Grünlandbetriebe in den benachteiligten Regionen durch. Die Ausgleichszulage muss wegen Finanznot ersatzlos gestrichen werden, weil sonst die Mittel für die bereits unter Mayer abgeschlossenen Agrarumweltverträge nicht ausgezahlt werden könnten.
Da werden wieder diverse Betriebe über den Jordan gehen und die restlichen ihr Grünland weiter intensivieren müssen...

https://www.noz.de/deutschland-welt/nie ... atzlos-weg

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Sa 27. Jan 2018, 12:13
von Rohana
Die wollen uns doch verkackeiern, oder? :eek:
Weidehaltung hier Tierwohl da und vollmundig alles mögliche versprechen und dann - ups, wir waren zu blöd das Ganze auch vernünftig zu berechnen... :dreh: :sauenr_1: :sauenr_1: :sauenr_1:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Sa 3. Feb 2018, 10:41
von Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Sa 3. Feb 2018, 10:47
von Benutzer 146 gelöscht
Oelkanne hat geschrieben:https://youtu.be/F6c8QkA1tTM
EIN erklärender Satz wäre schön...

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Sa 3. Feb 2018, 16:05
von emil17
Das Ding hat zum Titel Geisterdebatten zum Thema Nitratbelastung.
Zusammenfassung ist einfach: Wir sind es nicht
Dazu passt folgendes aus der Schweiz:
Der Bundesrat (das ist "die Regierung") hat der Schweizer Landwirtschaft vor zehn Jahren zehn Ziele bezüglich Umweltschutz aufgegeben.
Davon ist kein einziges erreicht worden, Hauptproblem ist die zu hohe Ammoniakabgabe durch intensive Tierhaltung.
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/ ... uelle.html
Warum das in Deutschland prinzipell anders sein soll als in der Schweiz, weiss ich nicht.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: So 4. Feb 2018, 08:59
von hobbygaertnerin
Was ich nie begreifen werde,
warum wir in der Landwirtschaft nie uns selbst auf den Hosenboden setzen,
sondern immer von Aussen her gesteuert werden oder uns steuern lassen.
Z.B. das Thema Güllebehandlung- das wird nur die Schleppschlauchverteilung oder-schlitzverfahren gefördert,
aber dass man die Gülle so behandeln kann, dass sie ein wesentlich wertvollerer Boden- und Pflanzennährstoff sein könnte,
Fehlanzeige.
Sicher - die bodennahe Ausbringung hat Vorteile, aber sie verändert nichts an der Gülle an sich.