Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

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Rohana
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1041

Beitrag von Rohana »

hobbygaertnerin hat geschrieben:Haben wir schon öfters gemacht, aber wenn dann mein Mann auf Christbaumsuche geht und die "Edlen" so schön dastehen, dann kommt er doch wieder mit einem Besen aus einem Unterstand, der dort sowieso wegmüsste. :hmm:
Dann muss ich mir ja keinen Kopp machen weil unsere Nordmanntannen und Coloradokiefern alle abgenippelt sind. 's tut auch n Fichtenwipfel... :kaffee:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1042

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Hier steht seit heute ein Kochbuch von 1953 im Regal ("Das praktische neue Kochbuch", Gertrud Oheim). :michel:

Was dort unter "Mal schnell" oder "fix gekocht" läuft ist in heutigen Maßstäben eher etwas für's Wochenende wo man Zeit zum Kochen hat, das was dort für "kleine Festlichkeiten" empfohlen wird taugt heutzutage als Weihnachtsessen :lol:
Aber es wird alles frisch verwendet, abgesehen von Saft/Marmelade, eingedünstete Früchte/Gemüse (das auch selbst gemacht wird), keine Konserven, halbfertiges o.ä.

Da ich es von zu Hause nicht anderst gewohnt bin ist das eigentlich nicht neu, habe mich aber bis jetzt vor dem Aufwand gedrückt und bin auf so einfache Sachen wie Gulasch, Salzkartoffeln, Schnitzel, Linsen+Spätzle, Kartoffelpuffer oder auch Mal Kroketten oder Fleischküchle usw ausgewichen.
sybille
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1043

Beitrag von sybille »

Oelkanne, so aufwendig ist das alles nicht wenn Du Dich organisierst. Vieles lässt sich in großen Mengen vorkochen/-braten und einfrieren oder einwecken. Dazu ist ein wenig umdenken erforderlich aber das klappt schon mit der Zeit.
Ich bekomme nächste Woche wieder 20 kg gemischtes Fleisch vom Weiderind. Darüber freue ich mich schon obwohl es viel Arbeit macht. Vieles davon bereite ich vor. Die Bratenstücke ( ich mag nur kalten Braten) kommen bei Niedrigtemperatur (80 Grad) für viele Stunden in den Backofen. Den Saft davon nehme ich für die Soße der Rouladen. Alle Rouladen brate ich an und gare sie fertig, den Gulasch brate ich an und gare ihn ohne Gewürze damit ich ihn später individell würzen kann. Das alles friere ich ein und kann es bei Bedarf aus der Truhe nehmen. Gemüse schnibbeln und dann ist schnell gekocht.
Gans, Ente, Kaninchen werden auch komplett gegart und dann portionsweise eingefroren. Schweinefleisch esse ich eher nicht.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1044

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Vieles lässt sich in großen Mengen vorkochen/-braten und einfrieren
Tja, das mit dem einfrieren ist so eine Sache :pfeif:
Mein Kühlschrank hat nur so ein kleines ***Gefrierfach,
das reicht für etwa 3-4 Portionen essen und ein halbes Brot, dann ist es voll.
Zum (schnellen) auftauen nutze ich gerne meine Mikrowelle, nach über 34 Jahren ist die aber leider kaputt gegangen und will repariert werden :roll:
Geplantes, langsames auftauen mach im Kühlschrank
aber das muss man eben planen :lol:

Eingekochtes ist nicht so mein fall...
von Früchten Mal abgesehen.
sybille
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1045

Beitrag von sybille »

Ja, planen muss man schon und eine Gefriertruhe lohnt sich auf jeden Fall! Die Stromkosten sind günstiger als für Wama.
Manchmal habe ich keinen Plan was ich abends koche. Dann schneide ich z.B. Möhren klein, gebe sie in meine große Servierpfanne und lege einfach eine Dose gefrorene Rouladen drauf. Wenn die Möhren gar sind, ist das Fleisch aufgetaut und alles ist fertig :)
Ohne Gefriertruhe täte ich mich sehr schwer da ich dann nach der Arbeit wirklich alles frisch zubereiten müsste. Gerade Fleischgerichte brauchen sehr lange und ich möchte nicht nur Kurzgebratenes essen. Das ist auf die Dauer zu einseitig und für mich zu viel Arbeit da ich dann den Herd jeden Tag gründlich vom Fett befreien muss.
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Maisi
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1046

Beitrag von Maisi »

Ohne Gefriertruhe wär ich auch verloren, die ganze Ernte einkochen möcht ich auch nicht.... Hab einen großen Schrank und dann noch beim Kühlschrank 3 Gefrierfächer. Und das reicht oft nicht mal. Wenn ich nen sinnvollen Platz für nen zweiten Gefrierschrank/Truhe hätte, hätte ich schon längst einen gekauft.
holzgaser
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1047

Beitrag von holzgaser »

Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens:

Am Küchentisch mit heißem Apfelstrudel sitzen und dem einfermentierten Gemüse beim fermentieren zuschauen.. und blub und blub und zisch....
Die letzten Gläser sind mit Rettich, Gelberüben und Zwiebel befüllt. Durch das Glas kann man wunderschön die Lebendigkeit beobachten.
Holzkohle - warum die wertvollste Kohle nicht das Geld ist!
Mara1
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1048

Beitrag von Mara1 »

holzgaser hat geschrieben:Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens:

Am Küchentisch mit heißem Apfelstrudel sitzen und dem einfermentierten Gemüse beim fermentieren zuschauen.. und blub und blub und zisch....
Die letzten Gläser sind mit Rettich, Gelberüben und Zwiebel befüllt. Durch das Glas kann man wunderschön die Lebendigkeit beobachten.
Rettich!!!! Das war das Stichwort. Ich habe meinen Rettich jetzt ernten müssen vor dem Frost, und fermentierten Rettich asiatische Art, habe ich ein tolles Rezept. Danke für deine "Erinnerung". :daumen:
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ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1049

Beitrag von ohne_Furcht_und_Adel »

Im feuchtkalten November schön drinnen die eigenen Nüsse knacken, die unverhofft zahlreich kamen. Haselnüsse, frisch und lecker!
centauri

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1050

Beitrag von centauri »

Die eigenen Nüsse knacke ich mal lieber nicht! :engel:
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