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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Fr 2. Apr 2021, 03:48
von Oli
Auf Wasserstraßen und in Häfen sollte den Job eh ein revierkundiger Lotse machen.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Sa 21. Mai 2022, 02:09
von citty
Hi, in Deutschland hoert man anscheinend nicht viel von der kommenden Dieselknappheit, hier dagegen ueberschlagen sich die youtuber. In den USA hat die gallon(3.8 l) bisher so um 3 Dollar gekostet, jetzt ueber 6 und die Tankstellen bereiten sich auf zweistellige Preise vor. In Calgary kostet der Liter Diesel im Moment $1.80 Es heisst dass Diesel erst kanpp wird und dann fast ganz ausgeht. Ende Mai, Anfang Juni soll es soweit sein. Wenn dem so ist, koennte schon bald ALLES zum Stillstand kommen. Ueberlegt mal was alles mit Diesel betrieben und transportiert wird.
Hoert Euch mal den Vortrag von Dr. Roger Liebi an "Was kommt auf uns zu?" Sehr empfehlenswert!
Liebe Gruesse, Citty
Hier ist der link, hoffentlich wird der nicht gleich wieder entfernt weil er von mir kommt
Edit: Nein, sondern weil dieser Art Inhalte hier nix verloren haben. Das hat sich seit der letzten Diskussion darüber, bei welcher Du als Protest Deine Signatur in die jetzige geändert hast, nicht verändert. It's just that simple: Du kannst Fan sein vom wem Du willst, aber Du kannst das Forum nicht für die Verbreitung Deiner privaten Glaubensrichtung nutzen.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Sa 21. Mai 2022, 07:45
von Tscharlie
Hm, dann wird sohl hier der Diesel ausgehen.
Bei der Herstellung von Benzin und Diesel fallen die gleichzeitig in etwa der gleichen Menge an.
Daher ist es heute so, dass Tankschiffe (mit Schweröl fahrend) Diesel von den USA nach Europa bringen und Benzin von Europa nach USA. Da in den USA der Benzinverbrauch riesig, den Dieselverbrauch im Vergleich dazu gering ist.
Da es ja schon immer, nicht erst durch Trump: America first", heißt, werden die Dieseltankschiffe wohl weniger werden.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 22. Mai 2022, 04:40
von citty
So ist es, Tscharlie!
LG Citty
An den Editor : das wusste ich doch, dass mein link entfernt wird. Naja man kann das ja selbst googlen.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 22. Mai 2022, 12:33
von Dyrsian
Ich zieh mir den Typen mal rein, diesen Roger Liebi. Bin gespannt!
In Deutschland ist es ja so, dass demnächst eine völlig kontraproduktive Minderbesteuerung von von Benzin und Diesel kommt. Damit wird eigentlich der genau falsche Anreiz gesetzt. Die FDP, sonst immer mit "Der Markt wird es Regeln!" greift nun regulatorisch ein wenn fossile Energie plötzlich teuer wird. Dabei wäre nun endlich die Zeit gekommen, wo sich alternative Lösungen durchsetzen können. Versteht mich nicht falsch, wir fahren auch einen Diesel (Fabia Dreizylinder, braucht nur 4,5 Liter) aber ein Klimageld z.B. wäre weit sinnvoller gewesen, ökologisch und sozial.
Die Lebensmittelpreise machen uns (mit 4 Leuten) schon Sorgen, es ist jetzt tatsächlich das erste Mal nach dem Studium wo ich beim Einkaufen und planen der Mahlzeiten echt auf den Preis achte. Unser Gaspreis wurde diese Woche mal eben verdoppelt, was bin ich froh dass wir damals den Kaminofen hier eingebaut haben. Inflation an sich wäre ja ok, wenn Löhne und Preise steigen würden. Momentan steigen aber leider nur die Preise, es sei denn man ist Erzieher.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 22. Mai 2022, 12:41
von Rohana
Erzieher? Oder Erzeuger? Aber Erzeuger von was? Wenn du ohne Betriebsmittel erzeugen kannst, hast du vielleicht was von der Situation, aber sonst vermutlich nicht. Strom, Diesel, Benzin, Gas, ... irgendwas wird ja immer gebraucht.
Ich sag nur glücklich ist, wer Glucke hat, aber von meinen Damen will sich keine setzen

die Wärmeplatte braucht auch Strom, genau wie der Brüter
So schlimm finde ich ein bisschen Planung beim einkaufen/kochen auch nicht. Dann wird eben mal ein bisschen bewusster gegessen.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 22. Mai 2022, 12:49
von Dyrsian
Erzieher, die haben doch jetzt wieder einen Bomben-Tarifabschluss bekommen. Und das Salär war ja schon fürstlich.
Der Roger Liebi ist so ein Schweizer Bibel-Typ. Langweilig!
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 22. Mai 2022, 16:25
von sybille
Die Lebensmittelpreise machen uns (mit 4 Leuten) schon Sorgen, es ist jetzt tatsächlich das erste Mal nach dem Studium wo ich beim Einkaufen und planen der Mahlzeiten echt auf den Preis achte.
Ich habe zwar nur für mich alleine zu sorgen aber die Lebensmittelpreise fallen mir bis jetzt kaum auf. Mein Gemüse (Gemüse, Salat, Kartoffeln, Zwiebeln über das ganze Jahr=12 Monate inkl. Vorratshaltung)) bekomme ich noch bis Februar 2023 für 50 €/Monat von der SoLaWi. Das ist so viel das mache 2-Personen-Haushalte es nicht gegessen bekommen. Aber ich esse viel Gemüse. 20 kg gemischtes Rindfleisch für 10 €/kg liegen in der Gefriertruhe (damit komme ich lange hin da ich wenig Fleisch esse) und ansonsten brauche ich nicht viel. Ich kaufe keinen Joghurt oder Quark da ich Kefir selber mache. Etwas Obst (eigenes z.T.) rein und fertig. Aus den Kefirknöllchen, die ich zuviel habe, mache ich Kräuterquark. Mein Brot bekomme ich über den Bäcker der SoLaWi. Das Brot ist bis jetzt im Preis auch stabil geblieben. Das Mehl geht allerdings sofort vom SoLaWi Bauern an die Mühle und von dort zum Bäcker (keine Extrakosten durch lange Wege). Junkfood, Süßes oder Fertigprodukte kaufe ich gar nicht.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 22. Mai 2022, 18:12
von Tscharlie
Wir kaufen aussschließlich Biolebensmittel.
Seit 2020 sind das 10 % mehr im Monat, in 2 Jahren ist das nicht gar so viel.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 22. Mai 2022, 18:49
von sybille
Wenn ich überlege wie viele Lebensmittel gekauft und dann weggeworfen werden finde ich Preiserhöhungen sogar sinnvoll. Vielleicht wird dann endlich bewußt eingekauft.
Mein SoLaWi Gemüse und das Brot sind auch Bio. Ich zahle 10 % mehr als vor 4 Jahren. Das sind nur 5 € im Monat. Es ist immer besser wenn man wersucht direkt beim Erzeuger zu kaufen. Da verdient kein anderer mit und der Erzeuger bekommt sein Geld das er braucht.
Mein uraltes Prepaidhandy habe ich seit Jahren und telefoniere darüber sehr wenig. Über solche Kosten müsste man sich auch Gedanken machen bevor über die Preiserhöhung von Lebensmitteln diskutiert wird.