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Re: Hühnerratsch

Verfasst: Sa 6. Dez 2014, 19:14
von Olaf
Moin,
also unsere Hühner sind toll!
Sie legen meistens 4 von 4 möglichen, manchmal auch nur zwei.
Vor lauter Dankbarkeit hab ich heute die 5-W-Rücklichbirne gegen eine 7W- LED-Leiste getauscht, mit auch ner Blende, dass denen das oben auf den Stangen nicht in die Augen leuchtet, aber den Stallboden, das Futter und das Wasser beleuchtet und sie 14 Stunden lang fressen können.
k-hühnerstall.jpg
k-hühnerstall.jpg (39.52 KiB) 1941 mal betrachtet
(Nein, der Stall ist nicht schief, wenn hier jemand vor Ort ist kann der gern eine Wasserwaage bekommen..., ich musste die Kamera auf nen Koppelpfahl setzen, weil ich ohne Blitz fotografieren wollte.
Also eigentlich seh ich nur die "kleinen" profitieren, die fressen, solange das Licht an ist.
Die größten von denen machen aber auch schon locker Zwerghühnern Konkurenz. Das von unserm Kumpel Manfred angekündigte Stocken im Wachstum ist ausgeblieben.
OK:
*Wir haben junge Hühner, alles aus KEF-Eiern, tendenziell Sundheimer-Gene
* Der Stall ist gedämmt, letztens ist bei allen andern Tieren das Wasser eingefroren, aber nicht im Hühnerstall
* Die Viecher haben 600 m2 für incl. den Kleinen 13 Tiere, da findet sich der ein oder andere Käfer oder Wurm
* Abfälle, upps, das darf ich ja gar nicht, Molke heute und altes Brot drin
* Wiederhole mich: 14 Stunden Licht, 7 Watt, kostet quasi nix.
LG
Olaf

Re: Hühnerratsch

Verfasst: Sa 6. Dez 2014, 21:37
von Thomas/V.
:daumen:

Re: Hühnerratsch

Verfasst: So 7. Dez 2014, 06:17
von Rallymann
Egal wie sicher und hygienisch so ein Stall auch ist, dass Futter liegt schon beim Erzeuger offen rum.
Getreidesilos und Verladestellen wimmeln von Tauben, Spatzen............

Re: Hühnerratsch

Verfasst: So 7. Dez 2014, 13:46
von IngeE
Hallo,
vielleicht ist das hier schon behandelt worden, ich habe aber nichts dementsprechendes gefunden.
Wie "entgluckt" ihr die Hühner? Ich brauche keine brütigen Hennen, sondern Eier.
Liebe Grüsse
Inge

Re: Hühnerratsch

Verfasst: So 7. Dez 2014, 14:04
von 65375
@Olaf, bei Euch werd ich auch mal Huhn! Das sieht aus, als würde da drin der Weihnachtsmann seine Päckchen packen. Richtig gemütlich!

@IngeE, das hatten wir irgendwo schonmal ausführlich, aber wo? Ich suche mal.

EDIT: Hier ist was:
http://www.selbstvers.org/forum/viewtop ... =10#p75257

Re: Hühnerratsch

Verfasst: So 7. Dez 2014, 14:19
von Liery
Ich halte fünf Hennen , habe aber keinen Hahn. Davon sind drei einfache Legehennen verschiedener ( normal großer) Rassen und zwei Araucaner . Das Gehege ist etwa 3 x 6 Meter groß , zu ca 40 % überdacht , es gibt zwei Sitzstangen und zwei oben abgedeckte , aber vorne offene "Nester" die auf dem Boden stehen. Zum Schutz vor Raubvögeln - und wegen möglicher Stallpflicht bei "Geflügelpest / Grippe" - ist das Gehege mit einem sehr engmaschigen Netz bespannt . Und obwohl das Wasser schon einmal diesen Herbst für zwei Tage Eingefroren war, legen die Hennen nach wie vor ganz gut , im mom. ca 2-3 Eier / Tag. Gefüttert wird mit einer ( selbst gemachten ) Futtermischung aus viel Weizen , etwas Gerste , etwas Mais , Muschelgries , sowie hin und wieder gekochte Restkartoffeln oder altem Brot.

Re: Hühnerratsch

Verfasst: So 7. Dez 2014, 14:48
von Zacharias
@ IngeE

Ich entglucke meine Hennen in einem REWE-Einkaufswagen, der mir mal übern Zaun geschmissen wurde. Hab mich anfangs über das Ding geärgert, REWE wollte ihn auch nicht zurück, aber bei der nächsten ungewollten Glucke kam mir der Wagen wie gerufen. Seitdem steht er im Stall für evt. Einsätze. Vorteil: Man kann die Glucke hin uns her schieben, sodass sie immer in der Nähe ihrer Artgenossen ist und bei trockenem Wetter auch mal raus kann.
Wenn so ein praktisches Teil nicht zur Verfügung steht, muss man halt was ähnliches bauen. Wichtig beim Entglucken: Zugluft von unten. Der Popo muss auskühlen. Nach 2-3 Tagen wenn die Henne schon etwas agiler ist, kann man versuchen, ob es reicht. Rennt sie sofort ins nächste Nest, gibt es wieder Knast mit Zugluft.

Re: Hühnerratsch

Verfasst: So 7. Dez 2014, 14:52
von Zacharias
@ Liery
Futtermischung aus viel Weizen , etwas Gerste , etwas Mais , Muschelgries , sowie hin und wieder gekochte Restkartoffeln oder altem Brot.
Da fehlt ganz dringend Eiweiß! Sonst futtern sich die Hennen selber auf, sprich, sie bauen körpereigenes Eiweiß ab.

Re: Hühnerratsch

Verfasst: So 7. Dez 2014, 14:55
von Sabi(e)ne
In der Homesteading-Gruppe auf Ravelry haben sie in Alaska und BC auch noch brütende Hennen - outdoor! Letzte Woche kam da eine schon lange vermißte Henne mit 10 Küken an... :lol:

Re: Hühnerratsch

Verfasst: So 7. Dez 2014, 15:10
von Liery
Ich denke nicht das da ein Eiweißmagel besteht. Denn da die Hennen im Aussengehege sozusagen auf ehemaliger Wiese scharren , haben die schon Unmengen an Schnecken "entsorgt" , aber auch alles andere an "Kroppzeug" das sich gern im Erdreicht verbirgt wird aufgepickt. Zudem gibt es natürlich auch noch "Essensreste" ,sprich mal etwas Fleisch vom Mittagessen , oder auch Reste von Milchprodukten. Ausserdem würden die ja wohl an Gewicht verlieren wenn die sich " selbst verdauen" würden. Und das ist definitiv nicht so . Im Gegenteil die sind eher etwas zu gut im Futter .

Nachtrag :

Eiweißgehalt

Test

Vertiefung
Getreide-Eiweiß
Einflussfaktoren

Der Eiweißgehalt der Getreide ist abhängig von

Art und Sorte

Klima und Wetter (Temperatur, Niederschlagsmenge)

Bodenbeschaffenheit und Kultivierungsbedingungen (Art des Bodens, Nährstoffversorgung/Düngung)
Der durchschnittliche Eiweißgehalt der Getreidearten
Weizen (ganzes Korn) 11,4 %
Roggen (ganzes Korn) 9,5 %
Mais (ganzes Korn)
8,7 %
Gerste (entspelzt)
11,2 %
Hafer (entspelzt
10,7 %
Reis (poliert)
7,4 %
Hirse (geschälte Korn) 10,6 %
II-1.3
Quelle:
Souci · Fachmann · Kraut,
Die Zusammensetzung der Lebensmittel;
Nährwert-Tabellen, 7. Auflage, Wissenschaftliche
Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 200