alte Rezepte
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hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte
Naja, beim Lesen ist mir erst mal der Appetit vergangen.
Aber so generell, Wiener Küche ist sehr wohlschmeckend.
So ein Kochbuch steht bei mir im Schrank, besonders die Mehlspeisen haben es meinem Mann angetan.
Hab ein Kochbuch von 1815 rum- allerdings neu aufgelegt, was ich da als äusserst interessant fand, manches war in der damaligen Zeit anders zubereitet worden, die Herde, in denen man kochen und backen konnte, kamen damals nach und nach in die Küchen- aber das Dampfnudelrezept von damals und heute ist ziemlich das Gleiche. In den Bürgerhäusern gab es Vanillesosse dazu, bei den Bauern je nach Jahreszeit - Sossen zum Eintauchen, entweder aus gedörrten Früchten, aus frischen oder getrockneten Pilzen- und je nach Wohlstand mit viel Butterschmalz. Die Rückstände bei der Herstellung von Butterschmalz lassen traumhafte Dampfnudeln entstehen.
So gesehen, ich bin überzeugt, dass gutes Essen zu allen Zeiten ein gefragtes Gut war, es gab sicher nicht diese Auswahl an Lebensmitteln wie heute und Knappheit war eher an der Tagesordnung.
Es ist interessant sich in die Geschichte des Essens manchmal ein wenig in die Zeit zurückversetzen zu lassen, die Liebigsche Fleischbrühe war genau wie das Backpulver eine Revolution der Koch- bzw. der Backkunst.
Aber aus dem, was da war, etwas schmackhafts auf den Tisch zu bringen, war wohl schon immer wichtiges Können.
Aber so generell, Wiener Küche ist sehr wohlschmeckend.
So ein Kochbuch steht bei mir im Schrank, besonders die Mehlspeisen haben es meinem Mann angetan.
Hab ein Kochbuch von 1815 rum- allerdings neu aufgelegt, was ich da als äusserst interessant fand, manches war in der damaligen Zeit anders zubereitet worden, die Herde, in denen man kochen und backen konnte, kamen damals nach und nach in die Küchen- aber das Dampfnudelrezept von damals und heute ist ziemlich das Gleiche. In den Bürgerhäusern gab es Vanillesosse dazu, bei den Bauern je nach Jahreszeit - Sossen zum Eintauchen, entweder aus gedörrten Früchten, aus frischen oder getrockneten Pilzen- und je nach Wohlstand mit viel Butterschmalz. Die Rückstände bei der Herstellung von Butterschmalz lassen traumhafte Dampfnudeln entstehen.
So gesehen, ich bin überzeugt, dass gutes Essen zu allen Zeiten ein gefragtes Gut war, es gab sicher nicht diese Auswahl an Lebensmitteln wie heute und Knappheit war eher an der Tagesordnung.
Es ist interessant sich in die Geschichte des Essens manchmal ein wenig in die Zeit zurückversetzen zu lassen, die Liebigsche Fleischbrühe war genau wie das Backpulver eine Revolution der Koch- bzw. der Backkunst.
Aber aus dem, was da war, etwas schmackhafts auf den Tisch zu bringen, war wohl schon immer wichtiges Können.
- Minze
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Re: alte Rezepte
Ich mach heute mal was altes, ungesundes auf Wunsch eines einzelnen Herrn
nämlich Kalten Hund, wohl bekomms.
nämlich Kalten Hund, wohl bekomms.
Liebe Grüße
Minze
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- Maisi
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Re: alte Rezepte
Hat jemand ein Rezept, was man mit Rüben für Rübengeister machen kann? Mich haben gestern Freunde danach gefragt, sie hätten noch ein paar im Keller, und wollen sie nicht verkommen lassen. Weiß jetzt aber nicht genau, ob es Zuckerrüben sind oder Futterrüben.
In einem meiner alten Bücher ist nur ein Rezept für Rübenmus, so ähnlich wie Pflaumenmus/Powidl.
Dieses Rübenkraut, wo man im bayerischen macht, ist das aus Herbst-/Steckrüben, oder könnte man das auch mit diesen großen orangenen Rüben machen?
In einem meiner alten Bücher ist nur ein Rezept für Rübenmus, so ähnlich wie Pflaumenmus/Powidl.
Dieses Rübenkraut, wo man im bayerischen macht, ist das aus Herbst-/Steckrüben, oder könnte man das auch mit diesen großen orangenen Rüben machen?
- Minze
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Re: alte Rezepte
Das bayrische Rübenkraut ist (war) aus der bayrischen Rübe, die heute fast ausgestorben ist, deshalb findet man im Bayrischen auch kein Rübenkraut mehr auf den Märkten. Ich habe es schon aus der Herbstrübe und auch aus Rettich gemacht, nichts davon ist dem Geschmack des Rübenkrauts aus meiner Kindheit ähnlich.Maisi hat geschrieben:Dieses Rübenkraut, wo man im bayerischen macht, ist das aus Herbst-/Steckrüben, oder könnte man das auch mit diesen großen orangenen Rüben machen?
Im Grunde kann ich nur sagen, Versuch macht kluch
Liebe Grüße
Minze
Minze
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hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte
Samen von der Bayer. Rübe hab ich leider bis jetzt nicht mehr gefunden. Mir fehlt in Richtung Rübenkraut leider das Geschmacksgedächtnis, so was hat es bei uns nie gegeben, meine Eltern waren rübengeschädigt aus der Notzeit.
Ich hab die letzten Tage den grossen Wecktopf zum Suppenkochen verwendet. Die gekochte Suppe wird heute eingeweckt und damit ist dann immer der Grundstock für eine gute Suppe schnell greifbar.
Heute koche ich noch Taubensuppe- hab die Rezepte in alten Kochbüchern gefunden.
Ich hab die letzten Tage den grossen Wecktopf zum Suppenkochen verwendet. Die gekochte Suppe wird heute eingeweckt und damit ist dann immer der Grundstock für eine gute Suppe schnell greifbar.
Heute koche ich noch Taubensuppe- hab die Rezepte in alten Kochbüchern gefunden.
- si001
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Re: alte Rezepte
Zwar nicht in diesen Dimensionen (Wecktopf), aber Brühe auf Vorrat kochen tu ich auch. Anschließend eingeweckt steht sie immer griffbereit im Keller. Das ist ein wahrer Schatz. 
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strega
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Re: alte Rezepte
[quote="hobbygaertnerin"
Heute koche ich noch Taubensuppe- hab die Rezepte in alten Kochbüchern gefunden.[/quote]
mit echten Tauben oder ist das so was wie arme Ritter oder falscher Hase?
Heute koche ich noch Taubensuppe- hab die Rezepte in alten Kochbüchern gefunden.[/quote]
mit echten Tauben oder ist das so was wie arme Ritter oder falscher Hase?
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
- Maisi
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Re: alte Rezepte
Brühe einwecken ist ne gute Idee! Ich frier sie sonst immer einer, aber dann kann man sich den Platz im Gefrierer ja für andere Sachen aufsparen 
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hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte
Taubensuppe aus echten Tauben, hab mir vorgenommen, Gefrierschrank die nächste Zeit etwas auszuräumen.
Die eingeweckte Suppe hat für mich den Vorteil, dass sie sehr schnell greifbar ist, bis die sonst auftauen würde, dauert.
Dafür hab ich ein ganzes Fach im Gefrierschrank mit fertigen Suppeneinlagen - die sind für mich unverzichtbar, wenn es mal schnell gehen muss, die sind realtiv schnell in der heissen Suppe aufgetaut.
Muss die nächste Zeit wieder einiges an Suppeneinlagen für die Vorratshaltung im Gefrierschrank machen.
Pfannkuchen, Kaspressknödel, Leberspätzle...........
Die eingeweckte Suppe hat für mich den Vorteil, dass sie sehr schnell greifbar ist, bis die sonst auftauen würde, dauert.
Dafür hab ich ein ganzes Fach im Gefrierschrank mit fertigen Suppeneinlagen - die sind für mich unverzichtbar, wenn es mal schnell gehen muss, die sind realtiv schnell in der heissen Suppe aufgetaut.
Muss die nächste Zeit wieder einiges an Suppeneinlagen für die Vorratshaltung im Gefrierschrank machen.
Pfannkuchen, Kaspressknödel, Leberspätzle...........
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Re: alte Rezepte
Was ich mich gestern so fragte: Warum sind eigentlich viele Sterne-, Star- oder Fernsehköche oder -Innen so kugelrund? Also nicht alle, aber doch ein großer Teil. Bei einem mir unbekanntem Teil mag das auch gesundheitlich bedingt sein. Aber einen Rohkostsalat mit einer Wampe zu empfehlen, ist nicht gerade authentisch.
Dann fällt mir auf, dass die auch öfters mit viel oder wenig Sahne kochen. Muss da unbedingt Sahne an ein Gericht, wenn schon die möglicherweise eigens angebauten Zutaten geschmacklich passen oder eben geschmacklich nicht überzeugen können, weil sie gekauft und daher manchmal keine Erde (soll ja geschmacksfördend sein) sondern nur noch in irgendeiner Hydro-Flüssigkeit standen?
Manche machen ihren Namen auch zur Marke und verkaufen dann Gewürze oder anderes Zeug's, wo nicht mal klar ist was da alles drin ist und das der Konsument da auch ziemlich betrogen wird mit der Menge der Inhaltsstoffe. Gab es mal eine gute Doku dazu. Wen es interessiert: such ich die gerne mal raus. Ging glaube ich um den Alfons Schuhbeck und sein Tun und Handeln.
Dann fällt mir auf, dass die auch öfters mit viel oder wenig Sahne kochen. Muss da unbedingt Sahne an ein Gericht, wenn schon die möglicherweise eigens angebauten Zutaten geschmacklich passen oder eben geschmacklich nicht überzeugen können, weil sie gekauft und daher manchmal keine Erde (soll ja geschmacksfördend sein) sondern nur noch in irgendeiner Hydro-Flüssigkeit standen?
Manche machen ihren Namen auch zur Marke und verkaufen dann Gewürze oder anderes Zeug's, wo nicht mal klar ist was da alles drin ist und das der Konsument da auch ziemlich betrogen wird mit der Menge der Inhaltsstoffe. Gab es mal eine gute Doku dazu. Wen es interessiert: such ich die gerne mal raus. Ging glaube ich um den Alfons Schuhbeck und sein Tun und Handeln.
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/
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