Höchste Zeit, mal wieder ein Update zu posten.
Der Unterstand am Wochenende vor Weihnachten fertig geworden.
Die Kühe haben ihn gut angenommen.
Weil man auf den Bildern verkleinert fast nichts mehr erkennen kann, habe ich sie großformatig auf den Server geladen und verlinkt. (Je ca. ein halbes MB).
Unterstand von vorne
Unterstand von der Seite
Zurzeit benötige ich ca. 4 Rundballen a 1,8 m Durchmesser pro Woche. 2 x gutes Heu als Futter und 2 x Stroh/Schnittzeitpunktheu als Einstreu. Wobei sie auch vom Stroh einiges fressen.
Die Strohballen werfe ich ganz rein. Die Tiere verteilen sie selber.
Auf der Nordseite haben wir als Windschutz Fichtenstaangen zwischen die Stahlträger gesteckt. Dort werden im Frühjahr noch Nadelbäume gepflanzt, als zusätzlicher Schutz.
Den Wind von Westen (Hautwindrichtung) bricht ein Feldgehölz. Das Fressgitter und die Heuballen bieten zusätzlichen Schutz.
Auf der Südseite habe ich über der Silowand zwei Stahlseile gespannt. Von der Seite aus werfe ich die Einstreu rein. In schneereichen Wintern kann ich vor die Seile Rundballen stellen, um starke Schneeverwehungen in die Einstreu zu vermeiden. So kann ich bei Bedarf auch das Tier/Fressplatzverhältnis ändern. Stelle ich Heuballen vor die Seile, habe ich zusätzliche Fressplätze (z.B. wenn rangniedere Tiere sonst nicht ans Futter kommen).
Heizbare Weidepumpe
Die Heizbare Weidepumpe (rechts unten im Bild) musste ich wegen des milden Winters noch nicht in Betrieb nehmen. Der Bach führt seit Wochen Hochwasser. An einigen Tagen läuft das Wasser meterbreit über die Wiese. Die Tiere können überall trinken.
Genervt
von meinem Trieben war dieser Fischreiher. Er wollte sich wohl am Bach eine Mahlzeit verschaffen und ist lauthals schimpfend abgezogen, als er mich gesehen hat.
Schwarze Rinder vor weißem Schnee
sind leider schwer zu fotografieren. Der Aufhellblitz der Kamera hat nicht gereicht. Muss wohl auf besseres Licht warten oder den großen Blitz montieren.
Es hat fast den ganzen Tag geschneit. Der Spurenlage nach haben die Rinder erst kurz vor meinem eitnreffen begonnen, die weiße Weide zu erkunden.
An den Spuren sieht man die negative Folge des nassen, milden Wetters. Um den Unterstand herum vewandeln sie die Wiese in einen Acker. Die Ecke werde ich im Frühjahr komplett neu einsäen müssen.
Wenn sich die bevorzugten Laufwege rauskristalisiert haben, werde ich dort evtl. einige cm Oberboden abschieben und sie mit Schotter befestigen, damit die Schäden im nächsten Winter nicht mehr so stark ausfallen.