@Sonne,
naja, Urlaub auf dem Bauernhof, das hab ich das ganze Jahr
Möchte jetzt auch nicht unbedingt behaupten, dass mir Hausarbeit immer den allergrössten Spass macht.
Fensterputzen steht nicht gerade an erster Stelle der Freudeliste.
Eine Freundin macht das sehr gerne, dafür hasst sie Gartenarbeit, wir tauschen.
Kochen tu ich gerne, ich habs nur nicht gern, wenn ich hexen müsste, um in aller Schnelle was auf den Tisch zu bringen.
Manchmal steht auch Bügeln bzw. Wäsche an- mit einer schönen Musik oder Hörbuch find ich es viel schöner.
Jeden Tag eine bestimmte Zeit Aufräumen oder putzen, irgendwie ist es auch wieder schön, wenn es gemütlich ist.
Für die einen ist Gartenarbeit sinnlos vertane Zeit, ich brauch das zum Runterschalten und mit der Schüssel durch dieses Reich streifen und ernten, das tut mir richtig gut.
Meine Bienen sind für mich ein Rückzug in eine vollkommen andere stauneswerte Welt, da tank ich richtig auf.
Und dank Hund muss ich eine Runde gehen, geniesse diese Zeit.
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Mich hat dabei eines interessiert, wie kommt man zu einer Erholung, die auch ein wenig anhält?Es heisst ja, dass man für längere Zeit in Urlaub fahren müsste, um einen wirklichen Erholungseffekt zu erreichen. War und ist bei uns nicht so ganz einfach, sicher ist es mach- und planbar, jemandn zu holen, der sich um die Tiere und alles kümmert- aber es ist nicht so ganz einfach.
Meine Idee ist eine andere, einen halben, manchmal einen ganzen Tag Urlaub in der Woche- um die Dinge zu tun, die mir Freude machen und nicht alles auf diese kurze Auszeit im Jahr zu verschieben.
Eine Auszeit in der Hängematte unter den grossen Obstbäumen- ein gutes Buch, auf den Drahtesel, dank Fahrradanhänger geht es auch in nicht gleich um die Ecke liegende schöne Landschaften.
Ein Museumsbesuch, oder wie gestern in der Sonne am See sitzen, einfach nur schweigend gemeinsam diese traumhaft schöne Landschaft am See zu geniessen, dafür haben wir nicht ganz so viele Kilometer gestrampelt, aber diese himmlische Ruhe am See- das hat richtig gut getan.
Sicher hätte ich gestern bei dem schönen Wetter auch vieles an Arbeiten zu erledigen gehabt- ausgehen tut die Arbeit ja nie.
Ich halt mich an ein Lied von Werner Schmidbauer- ich bin ein Momentensammler.
So schöne Momente kommen am Abend ins Tagebuch der guten Gedanken und schönen Momente, man vergisst sie sonst auch mal wieder- so hab ich meinen Vorratschrank an "Marmeladengläsern" für die Seele.
An Tagen, wo mal nicht gerade alles oder gar nichts glatt läuft, darin zu blättern und die schönen Momente sind wieder in der Erinnerung.
Ich brauch nur die Augen zu schliessen und ich sehe die schönen Eindrück des gestrigen Tages vor mir.