Potjie und Dutch Oven

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Taraxacum
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Re: Potjie und Dutch Oven

#101

Beitrag von Taraxacum »

Wieso das denn? Im Tipi ist ein steter Luftzug, da dieses ja oben offen ist und unten mit der Außenplane nicht am Boden aufliegt. Das macht das Lining. Haben immer im Tipi Feuer brennen. Im Winter brennt das Feuer dann rund um die Uhr. Ok, unser letztes Wintercamp im Schnee ist jetzt schon eine Weile her.
Außerdem ist ja keiner da wenn alle wandern und der Topf allein kocht. In einem normalen Zelt, das vollständig geschlossen ist, würde ich das niemals machen, genau aus diesem Grund . Aber ein Tipi ist ja so konstruiert, dass man da Feuer drin machen kann.
Die Idee mit dem Erdofen kann ich ja diesen Sommer ebenfalls mal ausprobieren. Gibt es brandschutztechnisch da noch irgendwas zu bedenken, nicht das bei Wiederkehr zwar das Essen fertig ist, aber das ganze Lager abgefackelt ist.
centauri

Re: Potjie und Dutch Oven

#102

Beitrag von centauri »

Was mich wundert ist eigentlich welchen Krempel ihr so braucht um einen Gusstopf zu betreiben. Ich habe ja schon seit über 20 Jahren einen DO, aber euer Wunderding
Atago kenne ich erst seit einer Woche seit ihr hier drüber schreibt. Bisher hat er aber auch noch nie gefehlt. Gut, es ist ja auch schick geworden im Gußtopf am Lagerfeuer zu kochen und da kann man auch viel Krempel dazu verkaufen.
Bevor ich mir einen Atago kaufe benutze ich meine Lötlampe. Nicht weil ich mir den nicht leisten könnte, sondern weil die Lötlampe schon da ist. :rot:
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Taraxacum
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Re: Potjie und Dutch Oven

#103

Beitrag von Taraxacum »

Das mit dem Atago ist aus der Not heraus geboren. Wir fahren jedes Jahr im Hochsommer zur Indian Week, einem Hobbyistentreffen. Dort wird im Tipi auf offenem Feuer gekocht. Haben wir lange Jahre auch so gehandhabt. Vor einigen Jahren dann Waldbrandstufe 5 in Sachsen. Das Camp sollte auf einer schmalen Wiese zwischen Weizenfeld und Wald stattfinden. Forst und Feuerwehr wollten die Genehmigung für das Camp schon zurücknehmen wegen der Waldbrandgefahr. Hatten dann aber ein Einsehen und haben das Camp mit etlichen Auflagen genehmigt: - kein offenes Feuer innerhalb und außerhalb der Zelte, keine Kerzen oder Fackeln. Was nun tun? Gaskocher in einer Kiste mit Sand und Wassereimer daneben betreiben oder eben einen Atago kaufen. Der Tip kam übrigens von einem der Feuerwehrleute. Der zählte kurioserweise nicht als offenes Feuer, obwohl im Tipi darin Feuer gemacht werden durfte. Gab dann etliche Atagos auf dem Camp in diesem Jahr, denn mit so einem kleinen Gaskocher kann man schlecht für seinen ganzen Verein kochen. Vom Müll durch die Kartuschen mal abgesehen. Da war der Atago mit dem großen Kessel drüber dann doch praktischer. Einen positiven Nebeneffekt hat der Atago außerdem: wir sammeln das Feuerholz ja immer in den umliegenden Wäldern (ja, Genehmigung liegt vor) und in sehr feuchten Jahren qualmt das Feuer im Tipi manchmal ganz schön arg. Im Atago ist das viel besser, da der Brennraum belüftet ist. Außerdem kann man ihn mal kurz ins Kinderzelt stellen um dort die Feuchte zu vertreiben ohne dass die Kids offenes Feuer im Zelt haben müssen. Mein Fazit, ich möchte meinen Atago nicht mehr missen. Sehr vielseitig und nützlich. Mit Lötlampe den Kessel zu befeuern stelle ich mir übrigens ziemlich abenteuerlich vor. (Hätte wahrscheinlich damals aber auch auf der Verbotsliste gestanden, da offene Flamme.)
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Waldläuferin
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Re: Potjie und Dutch Oven

#104

Beitrag von Waldläuferin »

ist halt ne transportable Feuerstelle und wird auf Campingplätzen akzeptiert, wo man kein Lagerfeuer machen darf.
Fertig ist besser als perfekt.
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