Jetzt war grad mal Arbeiten außerhalb dran und anschließend BesucherInnen-Reigen. Und mit den BesucherInnen ist einiges geschehen, ein paar waren nur da um zu arbeiten! Aber wir haben dann auch einige gemütlich Stunden am neu entstandenen Feuerplatz verbracht....
Fotos werde ich nachreichen, weil gerade wieder "lahme Ente Zeit" ist bei meinem Netz Zugang.
In diesem Herbst soll ja der Anbau meines Schuppens neu werden und auch der "Dranbau, wie ich ihn immer nenne - dort wird Stroh/Heu/Holz trocken und luftig gelagert.
Wir haben also den Unterstand von Heu/Stroh und Holz abgetragen,
vorher natürlich alles was sich darunter verbarg an neue Plätze gebracht: also Riesenstrohballen (wurde erstmal in die frische Luft gerollt und mit einer blauen Plane vor Regen und Tau geschützt), altes Stroh (wurde zum zermürben der Grasnarbe eingesetzt für neue Beete), gröbere Holzteile (kamen auf eine Palette die auf den Betonplatten steht - die waren auch da drunter gestanden), die alte Truhe mit dem Kleinholz kam in den Schuppen. Der Schuppen wurde nochmal sortiert, ausgemistet und optimiert für die diversen Lagergüter (Dachsteine, Backsteine, Fliesen, Lehm, Alte Fenster und fast sämtliche Fliesen eines zerlegten Kachelofens, die im zugeschütteten Keller verborgen wurden).
Dann wurden nach und nach Dachwellpappen, Holzsichtschutzwände, Balkenkonstruktion und Ständerwerk abgebaut. Nach 4 Stunden war alles weg und verräumt!
Die nächsten 2 Tage ging es an den Anbau. Gleiche Vorgangsweise:
1. Ausräumen
2. Spanplatten abbauen
3. Isolierung (und das in einem völlig offenen Anbau!!) ausgebaut samt Plastikfolie
4. Fenster ausgebaut
5. Holzverbretterung von außen abgemacht
6. dieselbe dann zu Anzündholz zerkleinert.
Dazu muss ich noch schreiben, dass das Dach schon seit Jahren undicht ist und entsprechend die Konstruktion morsch und teilweise verschimmelt, auf jeden Fall in gar keinem irgendwie gearteten GUTE Zustand war. Je mehr wir abgetragen haben, umso mehr war ich davon überzeugt, das richtige zu tun.
Alles, was nicht verwertbar ist, liegt nun unter dem Carport und warten auf Entsorgung.
Bevor dieser Wirbelwind an geballter Arbeitsenergie zu mir kam, habe ich mit einer anderen Besucherin den Feuerplatz bestimmt und gerichtet und auch das allererste Feuer geschlagen hier auf dem Hof. Und noch ein Stück Trockensteinmauer ist gewachsen mit aufgelesenen Feldsteinen...es wird immer schöner hier!
