Re: Waldstilllegung führt zu Artenverlust
Verfasst: Mi 4. Mär 2015, 16:18
Ich bin nicht emil, aber dazu wollte ich sowieso noch mal was schreiben
Das in Kulturlandschaften eine recht hohe Artendichte herrscht, ist logisch, dort wird ja auch durch menschliche optimierung ausreichend Nahrung /bzw Lebensqualität für viele auf wenig Raum erzeugt.
Nun hat das aber gar nichts mit ursprünglicher natürlich gewachsener Landschaft zu tun.
Und wenn in einem natürlich gewachsenem europäischen Urwald die Artendichte nicht so hoch ist wie in einer Kulturlandschaft, ist das kein Mangel, sondern natürlich.
Und genau um diese Art Biotope geht es.
Allerdings benötigen solche unbelassenen Gebiete Zeit um zu ihrer Urform zurück zu kehren und sie benötigen ausreichend Raum um wirklich unberührt gedeihen zu können.
Kleine Nischen in unseren Gärten können wir alle schaffen, aber das ist keine unberührte Natur, dafür bedarf es großer zusammenhängender Gebiete.
Klar wird in denen erst mal einiges abgehen (Holzschädlinge, dominierende Spezies die vorher unterdrückt wurden, ect) aber das sind nur normale Auspendelungen die einfach dazu gehören um ein richtiges Gleichgewicht einzustellen.
Grüße Rati
Artenvielfalt, ist so ein menschlich geformtes Wort. Vielfalt, da denkt mensch wie immer hauptsächlich an Viel und möglichst viel ist am besten.Andreas75 hat geschrieben:Zu Betriebszeiten Oasen, regelrechte Hot Spots der Artenvielfalt- dann wurden die allermeisten aufgegeben, und mehr und mehr werden das dichte, wegen der Altlasten ungenutzte Mischwälder. Noch sind auch die artenreich, aber schon viel ärmer als zu Nutzungszeiten, und ist der Wald erstmal älter, ist die Artenfülle auch vielleicht noch halb oder drittel so hoch wie in Nutzung.
Das in Kulturlandschaften eine recht hohe Artendichte herrscht, ist logisch, dort wird ja auch durch menschliche optimierung ausreichend Nahrung /bzw Lebensqualität für viele auf wenig Raum erzeugt.
Nun hat das aber gar nichts mit ursprünglicher natürlich gewachsener Landschaft zu tun.
Und wenn in einem natürlich gewachsenem europäischen Urwald die Artendichte nicht so hoch ist wie in einer Kulturlandschaft, ist das kein Mangel, sondern natürlich.
Und genau um diese Art Biotope geht es.
Allerdings benötigen solche unbelassenen Gebiete Zeit um zu ihrer Urform zurück zu kehren und sie benötigen ausreichend Raum um wirklich unberührt gedeihen zu können.
auch die würden - wenn ihnen genügend Zeit gelassen wird weit mehr werden als Brennesselmonokulturen.Andreas75 hat geschrieben: lässt man die Finger weg, werden auf den meisten Standorten nur Brennnessel- und Brombeerfluren entstehen, die auch Monokulturen par excellence sind, wenn man so will...
Kleine Nischen in unseren Gärten können wir alle schaffen, aber das ist keine unberührte Natur, dafür bedarf es großer zusammenhängender Gebiete.
Klar wird in denen erst mal einiges abgehen (Holzschädlinge, dominierende Spezies die vorher unterdrückt wurden, ect) aber das sind nur normale Auspendelungen die einfach dazu gehören um ein richtiges Gleichgewicht einzustellen.
Grüße Rati