Nicht böse sein, aber....
Privater_Schlachter hat geschrieben:Für Hunde und Katzen etc. kann man genauso gut Futtertiere in passender Anzahl heranziehen oder vom Bauern kaufen, zum Beispiel Jungtiere mit Fehlern wie Nabelbruch Knochen oder Gelenkschäden usw.
Sind die Tierärzte abgeschafft worden und wie um Gottes Willen wird gezüchtet, dass ALLE Hunde/Katzen/Frettchen auf Wunsch mit kranken Jungtieren versorgt werden können?
Der letzte Nabelbruch, den ich bei einem Fohlen sah, ein eher schwieriger Fall, wurde vom Tierarzt behoben. Das Pferd lebt. Es wird nicht in die Zucht gehen, obwohl eher suboptimale Pflege die Ursache gewesen sein dürfte.
Bei einem Betrieb, wo ich regelmäßig kranke Jungtiere kaufen könnte, würde ich mal den Amtstierarzt vorbei schicken.....
Privater_Schlachter hat geschrieben:
diese jeweils frisch vor Ort schlachten (oder schlachten lassen)
Die tierärztliche Beschau ist auch abgeschafft worden, die bisher sogar für den Eigenbedarf verpflichtend war?
Und ich bilde mir ein, das Schlachten dürfte aufgrund unseres Tierschutzgesetzes grundsätzlich nicht von mir als Hundebesitzerin durchgeführt werden, sondern nur von einer dazu berechtigten und ausgebildeten Person. Soll ich den Paragraphen suchen?
Wird ein billiges Hundefutter werden, wenn ich für das kranke Zickel den Metzger und den Tierarzt auf einen Hof kommen lasse, der 50km von meinem (Großstadt)Zuhause entfernt liegt. Um den Preis wärs mir dann schon egal, dann krieg ich das beste Lamm, das da ist.
Privater_Schlachter hat geschrieben:
das Tierfutter zusammen mit der Familiennahrung auf dem selben Herd gekocht, das spart Zeit.
?Hä? Ich soll meine zweibeinigen Lieben mit einer Nahrung versorgen, die aus 50% Fleisch besteht? Na die Nieren werden es danken. Und die Oma ist eh schon sehr alt, der kann man ruhig gemischte Schafsinnereien geben. Oder wie meinst du das??
Ich verwende zwar manchmal den gleichen Herd, aber sicher nicht den gleichen Topf. Und der Geruch grüner Kutteln verträgt sich halt ganz schlecht mit den olfaktorischen Erwartungen, die die meisten Menschen an ihr Essen stellen. Insofern schadet eine räumliche Trennung nicht - ich habe eine Kochplatte in der "Futterküche".
Privater_Schlachter hat geschrieben: Bei eigenversorgung der Haustiere nur aus Stall und Garten lohnt sich vileicht auch noch eine kleine Gefreirtruhe.
Oh, bestimmt. Bei einem Tagesbedarf von 400g Fleisch für einen aktiven 25-Kilo-Hund kann es möglicherweise sein, dass man den Rest der 30-Kilo-Ziege einfrieren muss.
Der Tierarzt behauptet übrigens, dass die Hunde zwar gerne an den Gartenprodukten teilhaben können, aber wochenlang Äpfel wären nicht günstig.
Privater_Schlachter hat geschrieben: Es müssen dann nur noch einige notwendige Mineralien, Spurenelemente usw. aus Drogerie oder Apotheke zugekauft werden. Gesunder gehts nicht. Auch ds Futter für Körnerfreser läßt sich sehr gut mit geprüften Einzelkomponeten gestalten. Gruß Windfried
Und jetzt zeigst mir noch die Drogerie, die eine ordentliche Mineralstoffergänzung für Katzen verkauft oder verkaufen DARF. Das Zeug fällt großteils unter Gesetze, die einen Verkauf in der Drogerie nicht zulassen. (Futtermittel, Arzneimittel...)
Die hiesige Apotheke könnte sowas zwar bestellen, bevorzugt es aber, wenn es der Tierarzt oder der Zoohändler ein- und verkauft.
Ich koche für meine Hunde. Da ich gutes Fleisch bei Bauern und Jägern am Wochenmarkt kaufe, leben die Tierchen wie die Götter in Frankreich. Billig ist anders.
Für die "geprüften Einzelkomponenten" der früheren Körnerfresser bin ich ne Stunde weit durch Wien gefahren, zu einem bestimmten Händler, wo ich vor Mehlmotten halbwegs sicher war und eine anständige Auswahl für Wildvögel hatte.
Selberkochen spart KEINE Zeit. Eine Dose öffnen oder Trofu aus dem Sack holen braucht viel weniger Zeit.
Selberkochen spart im Vergleich zu Top-Klasse-Dosenfutter ein bisschen Geld, das stimmt. Allerdings nur im Vergleich zu Top-Klasse-Dosenfutter und nur dann, wenn ich in nächster Nähe eine preiswerte Einkaufsmöglichkeit habe.
Wenn ich die Arbeitszeit auch rechne, ist dieses bisschen eingesparte Geld schon wieder futsch.
Gesünder ist selbstbereitete Nahrung sicherlich, WENN man sie mit dem Tierarzt abspricht. Was seitens der rechen- und wiegefaulen Barf-Fraktion teilweise getrieben wird, grenzt an Tierquälerei.