Also

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...die Bananenblaetter haben das so an sich (gelb zu werden). Das ist doch grade der Grund, wieso Bananen (ausser der Frucht zum essen) gepflanzt werden: sie sollen nicht schoen aussehen. Bananen wachsen nur in einem optimalen Boden. Ist die Erde arm an nutrients ( N, P, K z.B. u. u.a.) wird man keine Banane ernten koenen.
Du brauchst also eine grosse Menge an organ. Stoffen (organic matter), die dem Boden zugefuehrt werden muessen.
Willst du also Bananen ernten, brauchst du entweder einen guten Boden von Haus aus (was in puncto Banane meist nicht der Fall ist), oder du bist gezwungen, meinetwegen Kompost zuzugeben. Aber hast du das einmal getan (bei deiner ersten Bananenpflanzung), dann hast du fuer ewig Ruhe. Denn hier sorgt die Pflanze stets selbst fuer die notwendige Menge an "eigenem Kompost": sie bildet innerhalb von nur wenigen Tagen mehrere meterlange Blaetter, die zu nichts weiter da sind, als schnell braun zu werden, abzufallen und zu verrotten- ein ewiger Kreislauf.
Nur muss man, will man die Frucht ernten, zur richtigen Zeit die riesige Bluete wegschneiden (um sie z.B. in einer Suppe zu kochen). Das zur Banane.
Wasser, ja, das Wasser...In den humid climates komischerweise immer ein Problem. Warum? Weil in den feuchten Tropen die Boeden durch die kraeftigen Monsun-Guesse
sehr schnell und immer aufs Neue ausgewaschen werden und dadurch unter anderem das Wasser nicht lange speichern koennen. Es reicht grade dazu- will man der Natur eigenen freien Lauf lassen- das gewaltige Blaetterwerk zu erhalten und neu zu bilden. Das gesamte Wasser ist zum groessten Teil abgeflossen und der verbliebene Teil steckt im Gruen der Pflanzen. Nimmt man eine handvoll Regenwaldboden in die Hand, denkt man ' oh, welch herrlicher Duft und soviel (Naehrstoffe) drin...'- ganz grosser Irrtum. Es ist eben so gut wie nichts darin, nichts gespeichert (im Grunde nichts weiter als besserer Mulch); nur fuer den ewigen natuerlichen Kreislauf grade ausreichend.
Das waere ja auch okay, wenn, ja wenn wir nicht zusaetzlich zu den ohnehin schon von der Natur dargebotenen "Fruechten" noch ZUSAETZLICHE Ernten erzielen wollten.
Und da beginnt eben unser Eingreifen: Compostieren und compost geben, zusaetzl. viell. organ. duengen, auf den richtigen Anteil an lebenden Micro- und Macroorganismen im Boden achten und eben waessern.
Wird das in den Tropen nicht regelmaessig getan (ich rede von Pflanzenbau), auch in der Zeit zwischen den seasons, hat man bald einen Boden wie Beton.
Natuerlich gibt es cash crops, die (fast) ohne zusaetzliches Waessern auskommen. Diese pflanze ich dann dort, kultiviere sie auf Arealen, die ich mehr oder weniger sich selbst ueberlassen will und kann- siehe meine Drachenfrucht- ein cactus und meine Oelpalmen- kommen aus der Wueste.
Teil 2 kommt gleich, da ruft einer im Hintergrund, da ich am Feuer draussen sitze muss ich mal fix reinlaufen...