Re: "Ne, mal ehrlich. Ich bin doch kein Reisbauer."
Verfasst: Mi 5. Jun 2013, 08:12
Gefällt mirNightshade hat geschrieben:Woraus wir ersehen können, dass Menschen eben NICHT alle gleich sind und dass Kulturen aus den Gegebenheiten des Landes entstehen, daher NICHT beliebig weltweit verpflanzbar sind.Bhanta hat geschrieben: Uebrigens wird der Asiat von einer durchschnittlichen Stulle mit ungarischer Salami gar nicht satt (abbesehen davon, dass es ihm auch nicht sonderlich schmeckt).
Nach einer "Auslaendermahlzeit" isst der Asiat immer hinterher seine gleiche Portion Reis, dann ist er satt LG, Bhanta.
"Der Asiat"? Ich könnte mir vorstellen, dass Reis in vielen Teilen Russlands oder der Mongolei nicht die Hauptnahrung darstellt. "Den Asiaten" gibt es noch weniger als "den Eu-Bürger".
Trotzdem haben die Leute die richtige Einstellung, wenn sie von "Ausländermahlzeiten" sprechen. Sie sind seit Jahrtausenden an Reis angepasst, mit fremdländischem Essen handeln sie sich vermutlich Probleme ein.
Wie gesagt, für mich ist Reis eine geschmacklose Ausländermahlzeit, ich esse lieber die hier seit Jahrhunderten üblichen Weizen- und Roggenprodukte, die ich ohne süßsaure Tunke oder Paellakocherei genießen kann. Satt macht der Reis durchaus, er liefert ja die nötigen Kalorien. (Wie es auch die Salami für "den Asiaten" täte.)
Aber warum sollte ich eine Pflanze essen, die bei uns nicht gedeiht und aus Asien importiert werden muss, obwohl wir ausgezeichnetes eigenes Getreide haben?
Hirse findet sich ebenfalls nicht in meiner Küche (Hirse = Kanarifutter), Mais nur auf Umwegen, weil er beliebtes Tierfutter ist. Direkt esse ich ihn nicht, finde Popcorn, Polenta &Co genauso fad wie Reisgerichte.