Moin
Ich sage heute, vor dem Kauf immer die Gemeinde/Bauamt fragen, egal was man vorhat.
Bei Gewerbe an der Strasse gibts da so eine Sache: Ihr als Veranstalter/Verursacher seid für den ungehinderten Verkehrsfluss verantwortlich. Kommt es wegen zuvielen Kunden zum Stau kann das Amt einen Abbiergerstreifen und Parkflächen verlangen, nun sind wir schon bei der Naturschutzbehörde und dem Strassenbauamt
Für die Gastronomie kommen meine ich noch 5-7 andere Behörden dazu, kann sie jetzt nicht alle aufzählen.
Dann haben wir noch das Sonntagsverkaufsverbot für Waren ,ausser für Reisemitbringsel, es sein denn ihr fallt unter Kurort/Bäderregelung.
Genau hier ist ein Cafe`in Verbindung mit Waren (nicht verkaufen, nicht beraten, aber ansehen ist erlaubt=wie bei Schaufenstern und Autohäusern am Sonntag) die richtige Mischung
Es gibt hier sowas ähnliches, googeln könnt ihr selbst: Porzellanbörse Hüllerup. (wir sind das aber nicht!!)
Sonntags gibt Kuchen steht dort, der Laden hat aber auch auf, man kann alles bekommen, obwohl eigentlich nicht erlaubt, aber es wird scheinbar geduldet.
UNSER Laden an der Strasse bekam kurz nach Anmeldung Besuch vom Amt: Ihr dürft sonntags nicht aufhaben!" und einen LADENverkauf ist genehmigungspflichtig!!
Frauchen meinte dann müssen alle Autohäuser der Gemeinde am Sonntag aber auch die Türen schliessen und ausserdem haben wir einen Radverleih, die Leute kommen immer und das ist sonntags erlaubt, weil eben kein Verkauf sondern Verleih.
Einen LADEN haben wir nicht, wir haben nur ein LAGER..wir verkaufen draussen auf Tischen.(so brauchen wir keine Toiletten bauen)
Seitdem ist Ruhe.
Wir haben sonntags nur den Radverleih geöffnet, die Verkaufsware vor dem Haus wird immer aufgedeckt, auch am Sonntag, weil sie geputzt werden muss, bei der Gelegenheit dürfen die Leute auch schauen, selbverständloch verkaufen wir am Sonntag dann kein Stück!!!!

wird für Abholung am Montag reserviert
Es sind maximal 5 Autos die gleichzeitig anhalten, noch hatten wir kein Chaos, aber beim Cafe`könnten es auch mal 50 Autos sein
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An eurer Stelle würde ich mal anfangen, gibt verdammt viel zu erfragen.
Um nicht gleich in die Inso zu wandern würde ich es mit einem Stehcafe`(alte Imbissbude+Hocker+Tischen+Dixiklo) und dem Warenverkauf üben, möglichst ohne LADEN aber mit LAGER.
Das grosse feste Cafe`kann man dann nach Jahren der Erprobung immernoch bauen. Man muss schauen wie sich die Kunden an ihr Portemonaie klammern und was dann Behörden noch alles einfällt, die sind sehr ideenreich.
Gruss Willy