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Re: Rote Flut in Ungarn - Wer kennt sich aus?
Verfasst: Fr 8. Okt 2010, 11:50
von Margit
Werte der Greenpeace-Proben:
Hohe Mengen an Arsen und Quecksilber
http://derstandard.at/1285200366921/Gif ... r-gefunden
Dass man im Burgenland besorgt ist, Angela, das kann ich gut verstehen.
Die Geschichte mit dem Wind erinnert mich tatsächlich irgendwie an Tschernobyl, auch wenn die Folgen natürlich nicht vergleichbar sind.
LG, Margit
Re: Rote Flut in Ungarn - Wer kennt sich aus?
Verfasst: Fr 8. Okt 2010, 14:27
von Margit
Hier noch das Greenpeace-Fact-Sheet zur den Werten:
http://www.greenpeace.at/fileadmin/at/d ... lontar.pdf
LG, Margit
Re: Rote Flut in Ungarn - Wer kennt sich aus?
Verfasst: Fr 15. Okt 2010, 15:55
von Margit
Für mich unfassbar:
Risse in den Dämmen der Rückhaltebecken gab es laut Luftaufnahmen schon im Juni.
Beim betroffenen Becken droht eine ganze Wand einzustürzen.
Ein zweites zeigt Risse.
Doch das Aluminiumwerk MAL wollte heute den Betrieb wieder aufnehmen - offenbar hat das aber im Ausland für entsprechenden Wirbel gesorgt, es bleibt nun doch geschlossen. Die Frage ist nur, wie lang.
http://www.greenpeace.at/giftschlamm-un ... ktion.html
http://derstandard.at/1287099234891/Gif ... eschlossen
Das hauptsächlich betroffene Dorf Kolontár ist nun wieder offen, die ungarischen Behörden erlauben den Bewohnern die Rückkehr in ihre Häuser.
Wirkliche Aufklärung, Messungen auch der Feinstaubwerte scheint nur Greenpeace zu betreiben.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_ ... angenommen
LG, Margit
Re: Rote Flut in Ungarn - Wer kennt sich aus?
Verfasst: Fr 18. Mär 2011, 15:57
von Manfred
Meldung in der aktuellen topagrar: "Rotschlamm kaum giftig?"
Die Anfängliche Panik scheint verflogen. Der Stand der Dinge:
Nach Aufkalkung (um den pH-Wert zu normalisieren) können die betroffenen Flächen wieder landwirtschaftlich genutzt werden.
Die Schwermetallgehalte seinen leicht erhöht. Die entsprechenden Verbindungen würden nach Aufkalken von den Pflanzen aber nur in sehr geringem Umfang aufgenommen.
Regelmäßige Kontrollen auf Einhaltung von Grenzwerten werden natürlich durchgeführt.
Re: Rote Flut in Ungarn - Wer kennt sich aus?
Verfasst: So 20. Mär 2011, 11:19
von chris
"kis probléma" (kleines problem) heißt es in den ungarischen medien......sobald es heißt es wäre kein oder nur ein kleines problem.....werde ich nervös
ist es denn nicht schon immer so gewesen, das es so bald es heißt "das es nicht so schlimm wäre". die ka*** so richtig am dampfen war?
naja wir sind anscheind alles

e die alles glauben sollen
Re: Rote Flut in Ungarn - Wer kennt sich aus?
Verfasst: Mo 21. Mär 2011, 19:24
von tzoing
Manfred hat geschrieben:Meldung in der aktuellen topagrar: "Rotschlamm kaum giftig?"
im Vergleich zu was? Zu den Emissionen in Fukushima?

Re: Rote Flut in Ungarn - Wer kennt sich aus?
Verfasst: Di 22. Mär 2011, 08:07
von emil17
Manfred hat geschrieben:Nach Aufkalkung (um den pH-Wert zu normalisieren) können die betroffenen Flächen wieder landwirtschaftlich genutzt werden.
Wie soll das gehen? Durch Aufkalken kann man den ph-wert nicht senken, und das Zeug ist doch extrem basisch.
Vielleicht kommt ja einer auf die Idee, Dünnsäure statt ins Meer da hinein zu kippen, das würde wenigstens den pH-Wert senken.
Allerdings wird jede Senkung des pH-wertes Schwermetalle mobilisieren.
Re: Rote Flut in Ungarn - Wer kennt sich aus?
Verfasst: Di 22. Mär 2011, 08:36
von Manfred
Weiß ich nicht. Evtl. war der hohe ph-Wert nur kurzfristig und das Zeug ist inzwischen durch chemische Reaktionen umgesetzt?
Habe es nur Wiedergegeben, wie es da stand. Die Kalkung soll die Aufnahme der Schwermetalle durch die Pflanzen reduzieren, was auch dafür spricht, dass die aufgebrachte Schlamm jetzt einen niedirgen ph-Wert hat.
Evtl. können unsere Ungarn noch was dazu sagen? Dort sind sicher mehr Infos zu erhalten.