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Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Fr 11. Jan 2013, 17:30
von sybille
Thomas, das Kaninchen war ab irgendwann dauerhaft beim Rammler (sicher ein Jahr), damit er nicht so alleine ist. Die beiden haben sich total gut verstanden, wie Bruder und Schwester.

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Fr 11. Jan 2013, 17:41
von Thomas/V.
naja, dann wirds wohl was anderes gewesen sein, es gibt sicher auch unfruchtbare Kaninchen ;)

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Fr 11. Jan 2013, 20:20
von silvio77
Klar gibt es auch unfruchtbare Rammler. Es gibt aber auch einen kleinen Trick . Die Häsin mal für 2 Wochen in den stall des Bockes und den Rammler in den Stall der Häsin , also beide getrennt. Das ganze soll bewirken , das die Häsin den Bock "riecht".

Nach gut 2 Wochen den Rammler zu der Häsin in den Stall, da sie dann "heiß" auf ihn ist. Also nicht wie sonst den die Häsin zu den Rammler, sondern anders rum .


Hat bei mir bis jetzt immer gut gewirkt.

Ich frage mich allerdings warum viele jetzt schon soviele Jungtiere haben . Meine Häsinen werfen immer Anfang März , so das ich das bis Ende September immer Grünes füttern kann , und nix selber kaufen und anbauen muss.

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Fr 11. Jan 2013, 20:35
von Kaufnix
Hier hat es jemand schon geschrieben: Brennessel. Getrocknete Brennessel hat um die 30% Proteingehalt, unsere säugende Häsin hat sich im Herbst darauf gestürzt. Im Einzugsgebiet von Flüssen stehen oft riesige Flächen voll davon, wegen dem stickstoffreichen Boden. Wenn man die Möglichkeit hat, wäre eine Bevorratung mit Brennesselheu eine echte Alternative zu Kraftfutter, wohl auch für Milchvieh, Geflügel....

Luzernenheu, Luzernengrünmehl, Heu mit viel Klee, Süßlupine sind noch weitere Möglichkeiten. Ich habe hier ein Deukanin Plus Futter für Mast, Zucht, säugende Häsinnen stehen, das größtenteils aus Luzerne und Weizenkleie besteht. Wäre sicher möglich das selbst zu machen mit genug Land.

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Fr 11. Jan 2013, 20:48
von Sabi(e)ne
Wenn Kaninchen schlecht aufnehmen im Winter, helfen Sprossen enorm, vor allem die von Hafer, Luzerne, und Dinkel.
Die Vitamine darin sind oft das, was im Winter fehlt.

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Sa 12. Jan 2013, 00:18
von Zacharias
Naja, es sind aber 4 und 2 davon sind Mutter und Tochter. Der Rammler ist auch schon der 2. für den Fall dass es an ihm liegt und er rammelt auch stur alle 3 Wochen. Ist schon irgendwie seltsam... Egal, ich hab mich damit abgefunden.

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Sa 12. Jan 2013, 06:57
von hobbygaertnerin
Für nächste Woche hab ich mir vorgenommen, mit dem Keimen wieder anzufangen.
Hafer, Gerste fressen sie als ganze Körner sehr gerne
Leindotter mögen sie überhaupt nicht.
Der wird so weit als möglich ausselektiert.
@Kaufnix, das Brennesselheu fressen sie sehr gerne, leider ist meine bevorratete Menge nur für 1 - 2 mal die Woche ausreichend.
Letztes Jahr hab ich sie nur mit Gras und Heu gefüttert, dieses Jahr gabs ein wenig Getreide dazu, der Unterschied wird sich zeigen.
Hoffe, dass sie dieses Jahr früher trächtig werden, Gras hab ich genügend.
Sind Werte über die Fütterung der Kaninchen und der deraus resultierenden Fettsäuremuster irgendwo zu finden, vielleicht hab Pfannkuchen auf den Augen.

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Sa 12. Jan 2013, 12:31
von Kaufnix
@Sabi(e)ne: stimmt, Sprossen sind noch eine super Idee, den Proteingehalt des Futters aufzubessern. Meine Wachteln mochten Lupinensprossen sehr gerne. Muss auch mal wieder Sprossen ziehen, bin jetzt seit Herbst zu faul gewesen. Ich brauche eine gute Alternative zum Biosnacky, in dem schimmelt es immer so leicht.

@hobbygaertnerin: ich denke GUTES Heu, z.B von satten Bergwiesen, ist bestimmt auch im Proteingehalt nicht zu verachten. Viele füttern gar kein Kraftfutter etc. und Reproduktion, Aufzucht... klappen trotzdem prima. Das Fleisch hat dann weniger Fett und eine bessere Struktur, aber dafür sind die Kaninchen auch bestimmt nicht nach 3-4 Monaten schlachtreif.
Leider kenne ich keine Studie mit Fettsäuremustern, lediglich eine, die sich auf verschiedene Rassen und deren Fleischausbeute und Qualität bezieht.

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Sa 12. Jan 2013, 14:42
von Zacharias
@ Kaufnix
Den Bio-Snacky habe ich auch. Anfangs hatte ich auch oft Schimmel, dann habe ich mir angewöhnt, nach dem Keimvorgang und anschließendem Spülen einmal Essig durchlaufen zu lassen. Seitdem kein Schimmel mehr. Manche Sachen neigen aber eher zum schimmeln, die muss man eben öfter wässern.

Re: Kaninchenfutter: Getreide

Verfasst: Sa 12. Jan 2013, 15:38
von hobbygaertnerin
Hallo Kaufnix,
ich kenne eine Studie über das Fettsäuremuster in Milch und Rindfleisch, nehme jetzt einfach mal an, dass es bei Karnikels ähnlich abläuft.
Hafer, Raps, Leidotter und Leinsamen haben relativ gute Omega 3 Fettsäurewerte.
Gutes Heu und viel Gras liefert es am Einfachsten. Nach 3 - 4 Monaten ist da natürlich noch nichts dran.
Wenn Karnikel etwas älter wird, kommt Fleisch in Buttermilchbeize :engel:
Rein von der Umsetzung in Fleisch werden die Masthähnchen den Kaninchen weit überlegen sein.