Meine Andenbeeren haben tatsächlich alle (oder fast alle?) überlebt; ich habe bis auf 6 alle gerodet und die neu angezogenen Jungpflanzen dann getauscht. Das war so nicht geplant und kam auch etwas überraschend, die Andenbeeren standen bis zur Rodung im April oder Mai, das Laub war abgestorben aber schützte wohl die Wurzel, unten kamen schon neue Blätter. Sorte ist 'Schönbrunner Gold'.
Aus dieser Erfahrung heraus denke ich, dass ein kleiner Drahtkäfig gefüllt mit Laub über der zurückgeschnittenen Pflanze ein ausreichender Winterschutz im Folientunnel sein kann.
Meine Feuerbohnen im Folientunnel sind ein Experiment.
Ich will ja unbedingt
Gigantes aus eigener Produktion haben, habe aber bislang oft gehört, dass der Ertrag mau sein soll bei uns. Die Sorten, die wirklich vielversprechend aussehen, gibt es anscheinend nur in Übersee und dann kosten 10 Samen 6$ plus Versand. Ich bin ja wahnsinnig, was das Ordern von Saatgut angeht, aber davor habe ich noch zurückgeschreckt. Wobei man Bohnen-Saatgut ja an sich nur einmal kauft, insofern ist der Preis auf die Jahre gerechnet ja eher Banane wenn man dadurch exakt das bekommt, was man will und der Ertrag stimmt.
Nun habe ich Gigantes (bzw. "Jumbo-Bohnen, Gigantes ist ja ggA ...) von verschiedenen Herstellern aus der Lebensmittelpackung ausgesät und eine Bütt voll steht eben im Folientunnel. Die blühen jetzt fein und ich beobachte mit Spannung, wie die die Hitze dort drin überstehen. Man sagt ja, dass Feuerbohnen es nicht gerne heiß haben und dann keine Samen ansetzen, aber ich will das ja immer genau wissen. Außerdem habe ich die Pflanzen einer Gärtnerin aus Kalifornien gesehen und so richtig kühl war es bei der auch nicht. Also Experiment: Feuerbohnen im Gewächshaus und draußen. Dann gucken und ggf. Ertrag vergleichen, dann gucken, wieviele Pflanzen man überhaupt braucht und ob es den Platz wert ist.
