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Re: Statikgutachten - braucht man das?

Verfasst: Mi 19. Dez 2012, 15:12
von Thomas/V.
investiere nen Hunderter in einen Architekten, der Dir das ausrechnet, ob ein Statiker wesentlich teurer ist, glaub ich bald nicht, die Arbeit ist doch die Selbe :aeh:

Re: Statikgutachten - braucht man das?

Verfasst: Mi 19. Dez 2012, 15:19
von si001
Thomas/V. hat geschrieben:investiere nen Hunderter in einen Architekten, der Dir das ausrechnet, ob ein Statiker wesentlich teurer ist, glaub ich bald nicht, die Arbeit ist doch die Selbe :aeh:
Also die Archtiketen, die ich kenne, machen ernsthafte Statiken nicht selbst, sondern geben sie weiter zum Berechnen. Dann wäre es eher noch teuerer. OK, diesen Durchruch schafft vielleicht (wahrscheinlich) auch ein Architekt.
Frag doch einfach ein paar Preise ab.

Komisch, dass nach landläufiger Meinung jeder, der auf dem Bau eine höhere Stelle als der Polier hat, ein Architekt ist. Mindestens 75% der Leute sind Bauingenieure, keine Architekten. :pfeif:

Re: Statikgutachten - braucht man das?

Verfasst: Mi 19. Dez 2012, 16:22
von Reisende
Wenn du einen handwerksbetrieb damit beauftragst und dabei was schief geht, haftet der für den Schaden. Dann hat er nämlich sein Werk mangelhaft ausgeführt. Da wenn da wirklich was einstürzt der Schaden ziemlich teuer werden kann, solltest du dich vorher gut erkundigen, ob der Betrieb finanziell gut aufgestellt ist. Wirf mal einen Blick ins handelsregister. Du kannst auch erfragen, ob er entspr. versichert ist.

Entweder kann der das selbst berechnen, wenn nicht muss er selbst einen statiker beauftragen oder dich darum bitten. Das muss halt vorher besprochen werden.

Re: Statikgutachten - braucht man das?

Verfasst: Mi 19. Dez 2012, 20:24
von emil17
Reisende hat geschrieben:Wenn du einen handwerksbetrieb damit beauftragst und dabei was schief geht, haftet der für den Schaden
... oder er lässt dich eine Haftungsverzichtvereinbarung unterzeichnen, sonst macht er es nicht. Wieso soll ein Handwerker dafür haften, dass jemand anderem seine Hütte sowas aushält?
Sturz unter Last auf 2.20 Spannweite einbauen ist nicht gerade etwas für Leute, die noch nie sowas gemacht haben. Wenn dann noch Lasten oberhalb eingeleitet werden (Deckenbalkenauflager usw.) oder nur noch wenig Mauerwerk beidseitig bleibt dann erst recht nicht.
Bei dicken Mauern tut man sich etwas leichter, weil man zwei Stürze parallel einziehen kann (erst den einen einlegen und ausmörteln, dann von der anderen Seite her fertig durchbrechen und den anderen setzen).

Re: Statikgutachten - braucht man das?

Verfasst: Mi 19. Dez 2012, 21:14
von Spottdrossel
Der Statiker wird ja nach HOAI abrechnen, von daher müßte ein einzelner Durchbruch eigentlich bezahlbar bleiben.
Hier hab ich noch ein paar Hausnummern gefunden: http://www.bauen.de/ratgeber/hausbau/ba ... r-wan.html