Re: Tagasaste aka Baumluzerne
Verfasst: Fr 9. Nov 2012, 07:10
Dann musst Du eben Windschutz und Leguminosen-Effekt trennen. Guck mal in der Gegend rum, welche Gehölze sich an windexponierten Hecken oder Waldränder gut halten. Da ihr ja wie Du schreibst kein Stickstoffunterversorgungs-Problem habt, und Feldgehölze diesbezüglich anspruchslos sind, würde ich es bezüglich Bodenregeneration einfach mit schlichtem Mulchen versuchen. Das funktioniert sogar mit Maishack. Vielleicht noch irgend eine Gründüngung drauf, bei zusammengefahrenem Boden Gelbsenf, oder Tagetes/Ringelblumen - schön fürs Auge und kann man leicht selbst Samen von ernten.
In unzugänglichen Ecken kann man ja auch Topinambur und solches Zeugs pflanzen und an die Tiere verfüttern. Felderbsen, Wicken und dergleichen geben ja z.B. Hühnerfutter
Bei der Wahl der Gehölzarten darauf achten, wie gut der Boden darunter wird. Auf Sand sollte man Nadelholz aller Art meiden, Laubholz mit mildem Laub (Esche, Linde, Weiden, Hasel) machen wunderbaren Boden.
Ich habe hier ganz andere Probleme - brutal austrocknender Wind, leichte Kalkböden an steiler Lage, im Sommer oft extrem trocken. Für dieses Jahr haben wir alles, was im Garten abzuräumen war, einfach fingerlang kleingeschnitten (der Gryzon Kompostschneider geht dazu wunderbar), mit altem Gras und Mist gemischt und einige cm hoch über das Grabeland verteilt. Ich erhoffe mir viel davon, nachdem ich letztes Jahr im Herbst einen Haufen Staudenschnitt vergessen hatte und im Frühling beim Abräumen gesehen habe, wie wunderbar der Boden darunter geworden ist.
In unzugänglichen Ecken kann man ja auch Topinambur und solches Zeugs pflanzen und an die Tiere verfüttern. Felderbsen, Wicken und dergleichen geben ja z.B. Hühnerfutter
Bei der Wahl der Gehölzarten darauf achten, wie gut der Boden darunter wird. Auf Sand sollte man Nadelholz aller Art meiden, Laubholz mit mildem Laub (Esche, Linde, Weiden, Hasel) machen wunderbaren Boden.
Ich habe hier ganz andere Probleme - brutal austrocknender Wind, leichte Kalkböden an steiler Lage, im Sommer oft extrem trocken. Für dieses Jahr haben wir alles, was im Garten abzuräumen war, einfach fingerlang kleingeschnitten (der Gryzon Kompostschneider geht dazu wunderbar), mit altem Gras und Mist gemischt und einige cm hoch über das Grabeland verteilt. Ich erhoffe mir viel davon, nachdem ich letztes Jahr im Herbst einen Haufen Staudenschnitt vergessen hatte und im Frühling beim Abräumen gesehen habe, wie wunderbar der Boden darunter geworden ist.