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Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 08:24
von Melusine
Der will das Haus ja für sich haben,kriegts aber nicht weil.... :platt:
Ich würde es verschenken,wenn ich könnte,nur wieder steht die Bank im Weg.
Aber wie ich ungewolltes Eigentum bezahle,interessiert keinen.
Kurz,das Problem insgesamt kriege ich nicht geregelt.Der Hund beißt sich in den Schwanz.
Falls jemand dazu Ideen hat....
LG,Melusine

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 11:01
von Benutzer 68 gelöscht
Melusine hat geschrieben:Kurz,das Problem insgesamt kriege ich nicht geregelt.Der Hund beißt sich in den Schwanz.
Falls jemand dazu Ideen hat....
Dazu müsstest Du vielleicht wenigstens ansatzweise beschreiben, wie die Verhältnisse sind.

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 15:03
von Melusine
In der Ehe gekauft.Kredit gemeinsam.
Doch ich im Grundbuch.Allein.
Trennung,Scheidung.
Ich immer gearbeitet. Er "selbständig".
Er will das Haus,ich nicht.
Ich bin in PI gegangen.
Er zahlt nichts,ich alles....
LG,Melusine

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 16:08
von Melusine
Warum zahle ich Grundsteuer,Müllabfuhr,Hausversicherungen....weil ich Hauseigentümer.
Makler bestellen-kein Geld da.
Und wer will ein noch bewohntes Haus?
Rausklagen-kein Geld da....
LG,Melusine

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 18:04
von Benutzer 68 gelöscht
Dann Arbeit einstellen - sich rausschmeissen lassen.
Zum Amt gehen.

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 18:20
von sybille
Rausklagen-kein Geld da....
Da täte ich mich aber mal schlau machen, ob Dich das Rausklagen aus Deinem eigenen Haus wirklich etwas kostet.

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 20:05
von Manfred
Eine Räumungsklage ist gar nicht soo teuer, vorallem bei dem geringen Streitwert.
Der Steitwert richtet sich nach der Netto-Jahresmiete.
http://www.monero.de/immobilien/mieten- ... tehen.html
(Beschreibung unterhalb der Tabelle beachten. Und mal mit der Bank reden, ob die sich nicht an der Räumung beteiligen. Die wollen die Bude sicher auch los haben.)

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 20:11
von Manfred
Was ist damit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dereliktion

Davon wird sicher selten Gebrauch gemacht. Aber evtl. kannst du dich über die Voraussetzungen informieren.
Keine Ahnung, ob die Bank dagegen was unternehmen kann.
Und der Bank kannst du es auch nicht verkaufen/schenken? Hohlen können sie bei dir ja eh nicht viel?

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Di 23. Okt 2012, 20:24
von marion
Hi Melusine,

das hört sich echt besch***en an. Puh...
Hat er den Kredit mit unterzeichnet ?
Könntest du dir Geld von Freunden, Verwandten o.ä. leihen, damit es wenigstens zu einer Berliner Räumung kommt ?

Obwohl ich bei solchen Sachen eher an eine "Neuköllner"räumung denke...grrr.

Hast du einen Anwalt und wenn ja, was sagt der dazu ? Kannst du nicht Armenrecht beantragen, müßte doch eigendlich gehen. Bist du Mitglied bei Haus und Grund ? Die haben auch einen Anwalt, der dir vielleicht weiter helfen könnte. Die Mitgliedsbeiträge sind nicht sooo hoch, wäre vielleicht eine Überlegung wert.

Das ist echt eine miese Situation in der du steckst, aber vielleicht gibt`s noch irgendwo ein Schlupfloch.
Ist es ein 1Familienhaus oder ein 2Familienhaus ? Frage deshalb, weil es für selbstbewohnte 2Familienhäuser Sonderkündigungsmöglichkeiten gibt.
Hat der Typ überhaupt einen Mietvertrag oder ist er gar ein Hausbesetzer, der sich strafbar macht ?

Manno, bei sowas könnt ich immer ausflippen.
Das tut mir echt leid für dich, dass das Ganze so mistig für dich abläuft.

Liebe Grüße,
Marion

Re: Versicherungen-wieviel ist nötig?

Verfasst: Mi 24. Okt 2012, 08:12
von emil17
Würde ich so machen:
Wenn er das Haus will und du nicht, Haus zum offiziellen Schätzpreis an ihn verkaufen. Dafür gibt es Immobilienschätzer von Amtes wegen, die kommen bei Erbstreitigkeiten regelmässig zum Einsatz.
Will er nicht und zahlt er nicht, rausklagen (aufgrund deiner finanziellen Lage und weil er nicht zahlt, dürfte das sogar in D relativ rasch gehen).
Gibt es überhaupt einen Mietvertrag oder eine Klausel im Scheidungsurteil? Vielleicht ist der rechtlich gesehen noch gar nicht mal Mieter.
Du hast vermutlich aufgrund deiner nachweislich schlechten finanziellen Verhältnisse Recht auf Prozesskostenbeihilfe. Muss man aufs Amt und sich schlau machen, wie das geht.
Das schwierigste an der Sache ist, sich erstmal auf einen Rechtsstreit gegenüber anderen Menschen einzulassen. Hat man diese Hürde im eigenen Kopf geschafft, ist der Rest einfacher. Scheiden lassen und mieses Verhalten sind zwei Dinge. Für Emotionen ist nach der Scheidung und wenn der Ex sich so verhält wenig Raum.