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Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Do 30. Aug 2012, 11:54
von Spottdrossel
Der erste Probelauf mit Taschenlampe an der Stelle, wo die LED-Lampe hin sollte, war nicht überzeugend - der Eßtisch wirkte wie eine Winterlandschaft im bläulichen Mondlicht

. Das Thema muß ich nochmal weiter erforschen.
Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Do 30. Aug 2012, 12:06
von ahora
hast du vor die taschenlampe einen gelblichen lampenschirm gehalten? - lach -
es gibt immer noch diese japanpapierlaternen, die schon in den siebzigern so beliebt waren, die sind ja fast rundherum zu, die gibt es auch in verschiedenen farben, für wenig geld, mit denen werde ich das mal testen. der energieverbrauch ist schon beeindruckend wenig. nachdem ich alles auf energiesparleuchten umgestellt hatte, leider auch diese quecksilberdinger, hatten wir jeden monat 10,- euro weniger stromrechnung, was aber mittlerweile die erhöhung des strompreises wieder aufgefressen hat.
Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Do 30. Aug 2012, 13:30
von Spottdrossel
Abschirmen ist bei uns tabu, die Bude ist so duster, daß jedes Photon gebraucht wird

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Ich grabe mich grade durch diverse Webseiten, erstaunlich, was es für scheußliche Lampen zu exorbitanten Preisen gibt

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Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Do 30. Aug 2012, 13:40
von ahora
spottdrossel - lach -
da ist die indirekte beleuchtung schon sehr schön, wenn man die wände anstrahlt und dann das licht den raum erhellt, aber dafür braucht man stromleitungen an den wänden. wenn ich neubaue, plane ich das mit ein. das sieht so schöööööööön aus.
ich wünsche dir eine gelungene erleuchtung
ahora
Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Fr 31. Aug 2012, 11:54
von Löwenzahn
Wir haben bereits vor 15 Jahren (!) LED-Lampen im Insel-Bereich eingeführt. Damals noch zum zehnfachen Preis und ein "Weisslicht" wurde immer aus gelb und blau konstruiert - was zu häufigem Kunden-Ärger führte. Wenn man ein bisschen schaut (Laden!) findet man alle möglichen Varianten und Licht-Farben. Gerade das klare Tageslicht-Weiss wurde gefordert, es ist aber auch alles Andere möglich.
Aufgrund der geringen Wärme-Entwicklung und der hohen Schlagresistenz sollten bei MARKEN-Produkten die angegebene Lebensdauer schon erreicht werden. Meine leben jedenfalls noch. LED-Lichterketten (die viel billiger sind) haben damit eher Probleme, weil die Dioden billigst verlötet werden. Damit kann man aber preiswert indirekte Beleuchtung, u.s.w. realisieren.
Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Fr 31. Aug 2012, 12:03
von Burggraf
Googelt mal das Thema Headballs,dort gibt es die Glühbirnen noch. E mail
adr.Hannot@d-t-gmbh.de
Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 13:11
von roland
Spottdrossel hat geschrieben:Der erste Probelauf mit Taschenlampe an der Stelle, wo die LED-Lampe hin sollte, war nicht überzeugend -
eine kaltweisse LED ohne Rotanteil an ne Weise Wand gibt weiterhin kaltes Licht, das is richtig. Es muss schon ein Rot-anteil vorhanden sein

Ausserdem sollte man bei indirekter Beleuchtung keinen Spot nehmen sonder einen weiten Leuchtkegel.
Der Spot wird halt meist verkauft, da Blendfreier bei direkter Nutzung.
ahora hat geschrieben:spottdrossel - lach -
da ist die indirekte beleuchtung schon sehr schön, wenn man die wände anstrahlt und dann das licht den raum erhellt, aber dafür braucht man stromleitungen an den wänden. wenn
Bau dir ins Zentrum der Decke (wo die Lichtkabel verm. rauskommen) einen Trafo auf 12 V und eine Konstantstromquelle hin und verlege diese ganz dünnen Kupferdrähte aus denen Wicklungen gemacht werden zb unter eine Holzleiste oder in Fugen (je nach decke). Die gibt es so 0,2 bis 0,5mm dick (gibts noch dünner, aber das is dann doch zu wenig). Es müssen mangels ausreichender Isolation beide Drähte einzeln verlegt werden mit so 5mm abstand(sind nur Lackiert), reichen aber für LED´s mit 350mA aus! Hab so schon Fahrradlampen betrieben. Aufbau schwieriger aber fast nicht zu sehen.
Falls jetzt jemand weg der mangelnden Isolation Bedenken bekommt: wird eine Konststantstromquelle eingebaut, kann nur die dort festgelegte Strommenge fliessen - selbst bei Kurzschluss passiert nichts ausser das der Strom ohne zu leuchten verbraucht wird was man aber an der nicht leuchtenden LED sieht

12V + Konstantstromquelle= ca 10Volt über - reicht für 2-3 LED´s je nach Typ.
Roland
Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Mo 3. Sep 2012, 15:05
von Dagmar
Hallo Roland,
wäre jetzt einen eigenen Thread wert, aber
roland hat geschrieben:Taschenlampe: eine mit Halogen immer noch Heller
stimmt nach meinen Erfahrungen so nicht mehr. Ich habe die teuren Sure Fire mit Halogen und moderne LED Taschenlampen, wobei diese dann auch weit über 50 Euro kosten. Und diese modernen leistungsstarken LED Taschenlampen sind wirklich genial und auch heller als die "alten" Halogen-Taschenlampen.
Ich habe immer eine in der Handtasche dabei - die möchte ich nicht mehr missen. Niedriger Stromverbrauch und sehr, sehr hell. Dimmbar, bzw. herunterschaltbar - extrem lange Leuchtzeiten möglich.
Nur so ganz nebenbei.
Dagmar
Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Mo 28. Jan 2013, 12:34
von Rabe
Re: Erfahrungen mit LED-"Glüh"birnen?
Verfasst: Mo 28. Jan 2013, 13:00
von daemo
hmm, also ich habe fast im ganzen haus nurnoch leds leuchten. in den meisten räumen habe ich so deckenleuchter mit 4-6 E14 fassungen. da kommen dann 470lm LEDs rein (ne 60Watt glühbirne hat 710lm wenn ich mich recht erinnere)
dadurch das die anzahl der leds hoch genug ist, ist das hell genug im raum. in der küche habe ich beim herd zusätzlich 2 LEDS (E27 fassung) mit 810lm drin. das ist sauhell und man sieht jeden klitzekleinen fleck ^^
in weniger genutzten räumen, flur und klo hab ich nur einzelne LEDs mit 470lm oder 600-irgendwas. da reicht das eigentlich aus.
man muss schon ein bischen suchen um diese LEDs zu finden. viele hersteller schreiben da nur die wattzahl drauf (ich will nicht den verbrauch wissen sondern die helligkeit.....) und teilweise welcher helligkeit von ESL oder glühbirnen das entsprechen würde. aber das sind auch immer so pi*daumen angaben. ich kaufe deswegen immer nur welche wo wirklich die lm zahl draufsteht. da kann ich mir wenigstens was drunter vorstellen :p
preis für die 470lm LEDs war c.a. 15€ bei den möbelhäusern wo ich die gekauft habe. hab die aber immer nur gekauft wenns da irgendwelche sonderangebote gab ( bei höffner z.B. gabs hier und da die aktion "100€ einkaufen, 50€ zahlen". also 50% rabatt wenn man knapp über 100€ einkaufswert liegt. damit kommt man dann auf nen preis von 7,50€ pro stück :-) )
ich bin sehr zufrieden mit den LEDs und werde bei der nächsten aktion wieder zuschlagen und die restlichen ESL und Glühbirnen ersetzen so das auch ausschlieslich nurnoch LEDs habe.
selbst meine beiden Taschenlampen sind LEDs ^^
nur die autoscheinwerfer will ich nicht als LED haben. die werden immer als komplettsätze verkauft so das man beim ausfall einer einzelnen LED gleich so nen ganzen block neukaufen muss. und das macht das sehr kostspielig im fall eines ausfalls.
lg
daemo