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Re: kaputte Elektrogeräte nach Garantieablauf hier melden
Verfasst: Do 24. Mai 2012, 20:29
von Zottelgeiss
Hallöle,
das hätte aber bei der Reparatur in der Garantiezeit bemerkt werden müssen (sollen/können/dürfen).
Ich benutze als Getreidemühle eine ausgediente Arko- Kaffemühle, eins von diesen großen Dingern, die auch in Supermärkten in der Tschieboecke, stehen zum Selbermahlen. Die REINIGT man mit reis, indem man eine Handvoll durchmahlen läßt.
Liebe Grüße,Claudia
Re: kaputte Elektrogeräte nach Garantieablauf hier melden
Verfasst: Do 24. Mai 2012, 21:24
von Narrenkoenig
Ist einerseits eine Frage des Preises der für so ein Produkt bezahlt wird.
Wenn ihr die Gelegenheit habt sucht nach alten Prospekten und schaut euch die Preise von Küchenmaschinen aus z.B. den 60ern an.
Nun sucht euch bei eurer Gewerkschaft die Tarifverträge aus den Jahren raus und vergleicht sie mit den heutigen.
Ein nettes Beispiel das ich selbst mal durchgegangen bin betrifft aber eher die Einachsschlepper.
In einem anderen Forum hat einer die Originalrechnung vom Holder ED2 mit Pflug, Geräteträger, Luftreifen und eventuell Beleuchtung (das weiß ich nicht mehr genau) den sein Opa 1952 neu gekauft hat eingestellt. Waren so grobe 3800 DM. Nach dem Durchschnittsentgelt, das die Rentenanstalt jedes Jahr berechnet, war das ziemlich genau ein durchschnittlicher Jahresbruttolohn. Übertragen auf heutige Werte kämen da so grobe 32.000€ bei raus.
Und jetzt schaut euch mal an wieviele Leute eine Agria 3400 für günstige 6.000€ kaufen. Das Ding taugt aber auch im Professionellen Einsatz wirklich was.
Die andere Seite der Medallie ist aber auch das sämtliche Geräte auf eine erwartete Nutzungsdauer konstruiert und gefertigt werden. Früher konnte man das noch nicht in der Zuverlässigkeit, darum war die Wandstärke eher etwas großzügiger bemessen.
Erreichen von 100 Geräten 2 die erwartete Nutzungsdauer bevor sie entsorgt werden oder im Schrank vergammeln lohnt es sich nicht deswegen alle 100 perfekt und langlebieg zu fertigen, wäre auch vom Resourcenverbrauch her Wahnsinn. Ein Polyamidzahnrad im Spritzguß kostet ein paar Cent und ist für 98% der Käufer völlig ausreichend. Das selbe in Stahl vom Stangenmaterial ausgehend auf die Säge, auf die Drehbank, auf die Fräse, dann Härterei und anschließend schleifen. Dann kostet das Gesamtgerät eine Summe die der durchschnittliche Käufer eventuell bereit ist für die gesamte Kücheneinrichtung zu bezahlen.
Oder auch "you get what you paid for".
Grüße
Robert
Re: kaputte Elektrogeräte nach Garantieablauf hier melden
Verfasst: Do 24. Mai 2012, 21:39
von si001
Also zu einigen Dingen will ich mal was schreiben:
fuxi hat geschrieben:Die wenigsten Getreidemühlen sind allerdings für Mais und Reis ausgelegt.
Mais ist klar.
Michreis ist so weich, dass man ihn mit Omas Handkaffeemühle mahlen kann.
Der Mühlenaufsatz hat eine Sollbruchstelle, die bei Überlastung zerbrechen soll. Das ist der Zapfen, über den die Kraft von der Maschine auf die Mühle übertragen wird. Diese Sollbruchstelle ist bei allen "Unfällen" ganz geblieben.
frodo hat geschrieben:schon mal daran gedacht, dass das geschredderte Zahnrad nicht die Ursache, sondern eine Folge des eigentlichen Fehlers ist? Offenbar muss es mehr Kraft übertragen, als wofür es ausgelegt ist, darum würde ich mal das/die Lager vom defekten Zahnrad und den davon angetriebenen Teile checken, ob die noch leicht laufen, oder das Lager der Schnecke auf Spiel untersuchen.
Sieht alles gut aus. Nicht schleifend, nicht ausgegrackelt, leichtgängig.
Zottelgeiss hat geschrieben:das hätte aber bei der Reparatur in der Garantiezeit bemerkt werden müssen (sollen/können/dürfen).
Das denke ich doch auch.
Re: kaputte Elektrogeräte nach Garantieablauf hier melden
Verfasst: Fr 25. Mai 2012, 11:02
von fuxi
si001 hat geschrieben:Also zu einigen Dingen will ich mal was schreiben:
fuxi hat geschrieben:Die wenigsten Getreidemühlen sind allerdings für Mais und Reis ausgelegt.
Mais ist klar.
Michreis ist so weich, dass man ihn mit Omas Handkaffeemühle mahlen kann.
Wird ausgetestet

Re: kaputte Elektrogeräte nach Garantieablauf hier melden
Verfasst: Fr 25. Mai 2012, 15:23
von si001
fuxi hat geschrieben:Wird ausgetestet

Ich habe notgedrungen am Wochenende 300g so gemahlen, weil ich immer gleich 3 (glutenfreie) Brote gleichzeitig im Ofen backe (Energieeinsparung) Nach ca. 150g habe ich meine Sohn leiern lassen.

Bei der Menge braucht man dann doch schon mehr Muckies oder ´ne vernünftige Mühle.