Seite 2 von 3
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: So 26. Feb 2012, 14:58
von Naturi
Das klingt interessant. Muss ich mir mal näher anschauen.
Vor ca. 25 Jahren haben wir immer im Februar/März Mistbeete gefüllt und da die frühen Salate usw. angebaut. Dann müsste das ja auch der falsche Weg gewesen sein, in Bezug auf das Nitrat.
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: So 26. Feb 2012, 15:20
von Thomas/V.
also vor 25 Jahren hat m.W. noch keiner sich Gedanken über Nitrat gemacht (im Osten gabs sowieso keinen Salat im Winter

)
ich denke, das hier faßt das ganz gut zusammen:
http://www.was-wir-essen.de/abisz/salat ... nitrat.php
sinnvoller scheint also wirklich zu sein, Salat im Freiland anzubauen, soweit ich weiß sollte man ihn auch am frühen Nachmittag und bei Sonnenschein ernten, was den Nitratgehalt angeht
ich hatte auch schon Feldsalat im gewächshaus, war aber Glücksache, ob er im Winter Mehltau bekommen hat oder nicht, meist hat er welchen bekommen (wer guckt schon im Spätherbst/Winter dauernd ins GH und lüftet?)
im Freiland überwinternder Feldsalat kann sogar unter Schnee gesund bleiben, wenn nicht monatelang Schnee drauf liegt und alles erstickt und faulig macht
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: Di 28. Feb 2012, 15:46
von Rati
Thomas/V. hat geschrieben:Es wird ca. 1/4 bis 1/3 niedriger sein, wenn sich alles gesetzt hat..
je nach Mistanteil locker auch mal 50%... und das nicht nur im ersten Jahr.
Thomas/V. hat geschrieben:Ich würde allerdings im Hochbeet keine überwinternden Pflanzen kultivieren, weil das Beet noch schneller durchfriert und auch austrocknet. ..
Kann ich so nicht bestätigen. Der Mangold sah (wie jedes Jahr)noch gut aus als ich ihn letzte Woche mit Mist bedeckt habe. Auch einige kräuter die meine Frau in ein Hochbeet gesetzt hat überstehen den Winter immer gut.
Ich denke die menge an rottendem Material im Beet ist ausschlaggebender für Frostschutz als die Höhe und Windanfälligkeit für Frostgefahr.
Grüße Rati
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: Di 28. Feb 2012, 16:24
von Thomas/V.
klar, ist natürlich regional und materialmäßig verschieden, aber bei mir dauert es schon mal 4 Wochen, ehe der Komposthaufen aufgetaut ist, Hochbeete sind sicher schneller, weil sie in der Sonne liegen und von allen Seiten Sonne abkriegen
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: Di 6. Mär 2012, 19:22
von Naturi
Thomas/V. hat geschrieben:Durch den Einsatz von viel Mist und Kompost ist es ja auch m.M. nach zu nährstoffreich für z.B. Wintersalate (Nitrat!).
Hallo Thomas,
auf der Suche nach einem Testkitt für Nitrat bin ich auf die folgenden Seite gestossen:
http://www.ugb.de/forschung-studien/nit ... um-paulus/
Wenn das stimmt, dann sähe ja vieles anders aus.
Liebe Grüsse - Naturi
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: Di 6. Mär 2012, 19:30
von Little Joe
.... was mir grad noch eingefallen ist. Du kannst auch die Maulwurfshügel auf den Wiesen absammeln und mit etwas reifem Kompost mischen und als oberste Schicht nutzen.
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: Mo 16. Apr 2012, 10:05
von Naturi
Hallo,
da ich die Hochbeete gerade aus Robinienholz (Akazie) baue, und diese Holz angeblich giftig sein soll, ist mir die Frage gekommen, ob sich das vielleicht auf das Gemüse nachher auswirken könnte. Weiß da jemand was darüber?
Liebe Grüße - Naturi
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: So 27. Okt 2013, 21:48
von Little Joe
Hab noch mal n Tipp an alle Hochbeetbauer

Im Frühjahr hab ich zwei neue Hochbeete angelegt und hatte nicht genügend (um genau zu sein, gar kein) Füllmaterial. Kurzum, ich habe unten eine Lage Strohballen reingepackt und da drauf kompostierten Pferdemist und Gartenerde. Das hat wunderbar funktioniert, die Füllung in den Beeten ist wesentlich weniger abgesackt wie die mit Strauchschnitt drin, sie halten die Feuchtigkeit besser und sind wesentlich schneller befüllt. Befürchte nur, dass sie in wühlmausgefärdeten Gebieten eher ungeeignet sind.
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: So 27. Okt 2013, 22:14
von Benutzer 146 gelöscht
Hi Joe,

gute Idee, - gegen Wühlmäuse muss man doch sowieso ein Gitter unten einbauen, also kein zusätzliches Problem.
Re: Materialaufbau im Hochbeet
Verfasst: Do 31. Okt 2013, 11:03
von GartendesLebens
Hallo - was auch noch sinnvoll sein könnte, das Hochbeet von unten mit einem Hasengitter gegen das Eindringen von Wühlmäusen zu sichern.
Übrigens - die Grassoden sollten nicht von der Erde befreit werden.
Meine Reihefolge und mit Erfolg bereits mehrmals praktiziert:
1) grobes organisches Material, wie Äste und Zweige
2) Laub und Grasmulch
3) Grassoden mit dem Gras nach unten
4) Mist odr Kompost
5) Erde - guter Humus mind. 20 cm
und zu guter letzt das Hochbeet randvoll befüllen, da im ersten Jahr mind. 20 cm absinken durch Verrottung, etc.
Viel Spaß und viel ERfolg wünscht Hans von
www.garten-des-lebens.de