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Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 09:19
von Knurrhuhn
frodo hat geschrieben:und wie viel Strom am Ende produziert werden wird, der eigentlich nicht benötigt wird.
Keiner! Es werden schon seit einiger Zeit nur noch WKAs genehmigt, die vom Netzbetreiber fernsteuertechnisch abgeschaltet werden können, wenn ein "Überangebot" besteht. Ob damit nur der Fall einer Netzüberlastung, oder auch ein ökonomisches Überangebot (was an der Strombörse den Preis unerwünscht einbrechen lassen könnte) gemeint ist, ist mir nicht bekannt, - könnte aber auch nicht so leicht "von außen nachweisbar sein"

Naja, eben. Und das Abschalten einer Anlage per Fernsteuerung ist ja gut und schön. Aber erstmal die ganze Republik mit diesen Windmühlen zupflastern, um sie bei Bedarf, bzw. nicht-Bedarf abzuschalten ist doch irgendwie

Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 09:20
von Benutzer 68 gelöscht
mindsmith hat geschrieben:Naja diese ganze Öko Aktionen der Deutschen, ist schon Augenwischerrei. Wir zahlen mit unseren Steuergeldern gigantische Summen an Subventionen um diese Anlagen zu bauen und dann?
Wir verschenken den Ökostrom schon, weil wir zu Spitzenzeiten gar nicht allen verbrauchen:
http://www.20min.ch/finance/news/story/13490932
Typisch deutsch: Eine fixe Idee im Kopf und die wird verfolgt, ohne Rücksicht auf die Realitäten.
Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 09:21
von luitpold
mindsmith hat geschrieben:Wir verschenken den Ökostrom schon, weil wir zu Spitzenzeiten gar nicht allen verbrauchen:
so schlimm dürfte das nicht sein, dieses verschenken dauert minutenlang, also von überproduktion keine rede.
leicht behebbar wäre die problematik mit (fern)steuerbaren (achtung bigbrotheralarm

) verbrauchsgeräten. heizung warmwasserbereiter werden dann eingeschaltet wenn diese spitzen auftreten.
lg
luitpold
Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 09:25
von roland
Hi,
wenn die Windräder nach neuesten Erkenntnissen und auf Lautlosigkeit getrimmt gebaut werden, dann sind sie echt nich arg störend - hier im Rheintal zum Beispiel könnte man 100 windräder aufstellen, und der Zug, die Bahn, die Flugzeuge wären immer noch lauter.
Aber - wie schon geschrieben, hier ist auch eine der "reichen" Gegenden, wo auch noch jeder jeden im Gemeinde und Stadtrat kennt und somit Genehmigungen schwer sind.
Ich bin der Meinung, Windkraftanlagen gehören in Industriestandorte - somit wäre Energieverbraucher und Erzeuger nah beisammen, der Lärm stört nicht und die Wälder bleiben Wälder.
Dazu muss aber ein massives Umdenken sein:
Nicht die Effektivität der einzelnen Anlage sonder der Gesamteinfluss muss berücksichtigt werden. Klar ist ein Windrad auf dem Feldberg finanziell erheblich interessanter als 5 kleine im Rheintal (wobei auch da der Wind recht gut weht).
Also - ich bin auch gegen Windräder in Naturgegenden, die Energiegewinnung muss einfach wieder "entkapitalisiert" werden.
Roland
Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 09:29
von luitpold
Theo hat geschrieben: 
Typisch deutsch: Eine fixe Idee im Kopf und die wird verfolgt, ohne Rücksicht auf die Realitäten.
laut flennend jammern wenn putin zu weihnachten am gashahn dreht ist noch typischer deutsch, oder nicht......
Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 10:32
von Dagmar
Hallo,
das könnte eine von mehreren Lösungen sein, um die Windenergie zu speichern.
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft ... 78417.html
Dagmar
Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 10:46
von luitpold
wieder so spaßbremsen die nicht glauben wollen
Das unsere technische industrielle Zivilisation nicht weiter bestehen kann
lg
luitpold
Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 11:34
von mindsmith
Die Wandlung von Solarstrom in Wasserstoff zur Speicherung ist nicht grade Effektiv.
Nach heutigem Stand der Technik sind Pumpspeicherkraftwerke die effektivste möglichkeit zur Speicherung von Energie.
Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 11:41
von Rati
mindsmith hat geschrieben:Die Wandlung von Solarstrom in Wasserstoff zur Speicherung ist nicht grade Effektiv...
wenn effektiv mit möglichst großem Gewinn (also alles schon wieder in Geld umrechnen) gleichgesetzt wird, dann natürlich nicht. Wenn als effektiv aber mal der Einsatz einer frei verfügbaren Energiequelle angenommen wird, dann ist es effektiv. Auch wenn der Wirkungsgrad gering ist.
Grüße Rati
Re: Windkraftanlagen im Wald?
Verfasst: Fr 28. Okt 2011, 11:58
von Dagmar
Hallo,
@Rati
Ein Pumpspeicherkraftwerk ist riesig und kann gar nicht überall gebaut werden. Oder wenn, dann kämen wieder von allen möglichen Seiten "Einsprüche". Und es geht in dem Bericht ja auch darum, den "überschüssigen" Strom, zu speichern - um ihn dann abzurufen. Es müssten dann auch keine Windräder abgeschaltet werden.
Aber auch ich bin eine Freundin von Stromsparen - nur so ganz nebenbei.
Dagmar